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Tödlicher Unfall im Heidkopftunnel

Freitag, 16. August 2013, 15:25 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall im Heidkopftunnel bei Friedland ist heute Morgen ein 26-jähriger Autofahrer aus Hann. Münden so schwer verletzt worden, dass er nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden konnte. Andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt...

Tödlicher Unfall im Tunnel (Foto: Feuerwehr Heilgenstadt) Tödlicher Unfall im Tunnel (Foto: Feuerwehr Heilgenstadt)

Der Tunnel wurde aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden voll gesperrt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Mann mit seinem Ford Fiesta im Verlauf der A 38 den Tunnel in Richtung Göttingen auf der linken von zwei Fahrspuren mit stark überhöhter Geschwindigkeit befahren.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist in diesem Bereich auf 80 km/h beschränkt. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Wagen im stumpfen Winkel nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst gegen die Betonwand einer sich dort befindenden Nothaltebucht. Von hier wurde das Fahrzeug abgewiesen, prallte in etwa zwei Metern Höhe gegen die linke Tunnelbegrenzung und kam anschließend auf dem Dach zum Liegen.
Dabei wurde das Fahrzeug total zerstört und der Fahrer darin eingeklemmt. Er konnte von den Rettungskräften nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Die Unfallstelle befand sich etwa 600 Meter weit in der nördlichen Tunnelröhre, der Tunnel hat eine Gesamtlänge von 1.724 Meter.

Leichnam und Fahrzeug wurden beschlagnahmt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 65.000 Euro. Während der Vollsperrungen der Tunnelröhren bildete sich auf der A 38 in beide Fahrtrichtungen ein Rückstau von bis zu drei Kilometern Länge.
Autor: en

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