nnz-Rückspiegel: 11. April 2003
Sonntag, 11. April 2004, 07:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Sinnvoll, Vandalismus, Grundstein und ein Neuer
Sinnvolle Strukturpolitik
Man hat in jüngerer Zeit eine Menge von Bankenfusionen in Thüringen gelesen, die sich im wesentlichen auf ein bestimmtes Bankensystem und –gefüge konzentrierte. Nun wird eine Fusion bekannt, die sich sozusagen gleich vor der Haustür vollzieht. Es ist die Nordthüringer Volksbank eG, die etwas abseits von den öffentlich geführten Diskussionen und Plänen über Zusammenschlüsse von Banken mit einer solchen Nachricht an die Öffentlichkeit geht: Nordthüringer Volksbank eG und VR-Bank Sömmerda-Sondershausen eG bestätigen Fusionsgespräche – Fusion noch in diesem Jahr, heißt es in einer Verlautbarung. Und was die Vorstände beider Banken am Freitag gegenüber nnz erläuterten ließ erkennen, dass es nicht mehr um Gespräche geht, sondern eigentlich nur noch um die Zustimmung der Vertreterversammlung zu dieser Fusionsabsicht. Die wird im Juni stattfinden. Und eigentlich besteht kein Zweifel, dass man sich positiv entscheiden wird...ausführlich im nnz-Archiv
Mußte das sein?
Marc-Oliver Hendriks verabschiedet sich demnächst aus Nordhausen. Den Verwaltungsdirektor des Theaters zieht es nach München. Jetzt kommt ein Neuer. Muß das sein – fragt die nnz. Der Hendriks-Nachfolger heißt Willi Eck, soll ein ausgewiesener Fachmann sein und hat jede Menge Erfahrungen an den Theatern dieser Republik gesammelt. Das ist gut so, meint auch Thüringens Kunstministerin Dagmar Schipanski. Ein fahler Beigeschmack bleibt dennoch: Der hat nicht mit Eck zu tun, sondern mit dem Aufsichtsrat. Wie nnz erfuhr, soll sich dessen Vorsitzender Klaus Wahlbuhl gegen eine Neubesetzung der Stelle für ein Jahr ausgesprochen haben...ausführlich im nnz-Archiv
Unfassbar!
Die Wiedigsburghalle ist eine überaus begehrte Einrichtung des Landkreises. Sie wird neben dem dort stattfindenden Schulsportunterricht der Berufsschulen und Gymnasien auch Sportvereinen kostenfrei zu Trainingszwecken zur Verfügung gestellt. Nicht immer wird aber sorgsam damit eingegangen. Eine feine Sache!, so hört man es immer wieder. Landrat Joachim Claus sagte bei der Einweihung der Halle: Möge diese Mehrzwecksporthalle in diesem ansehnlichen Zustand erhalten bleiben, ich appelliere an alle, denn die Bürgerinnen und Bürger haben mit ihren Steuergeldern dieses Bauwerk finanziert. Unfassbar aber ist, wie diese Einrichtung, und das nicht zum ersten Male, nach der Benutzung vorgefunden wird. In dieser Woche war es wieder erforderlich, Vandalismus fotografisch zu dokumentieren...ausführlich im nnz-Archiv
Nicht erlauben zu vergessen
Vor 58 Jahren war das KZ Mittelbau-Dora von Einheiten der US-Armee befreit worden. 20.000 Menschen überlebten die Hölle Dora nicht. Heute kamen ehemalige Häftlinge an den Ort des Grauens zurück. Und sie legten einen Grundstein – für die Zukunft. In zwei Jahren soll sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers ein moderner Bau erheben und eingeweiht werden: Das neue Lern- und Dokumentationszentrum. Es soll sich eingliedern in die Neuausrichtung der Gedenkstätte, die künftig der Erinnerungsort von nationaler Bedeutung für die Zwangarbeit in den Konzentrationslagern der Nazizeit sein soll. Albert van Hoey, ein Überlebender der Hölle Dora, brachte zum Ausdruck, dass dieses Zentrum so wichtig für die ehemaligen Häftlinge, weil es nicht nur dokumentiert, sondern weil es der Lehre und der Forschung dienen werde. Das, was wir erlebt haben, das darf sich nicht wiederholen, deshalb muß von dem Schrecken berichtet werden. Vor allem der Jugend, damit sie für alle Zeit die richtigen Lehren ziehen kann, so der stellvertretende Vorsitzende des Häftlingsbeirates...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzSinnvoll, Vandalismus, Grundstein und ein Neuer
Sinnvolle Strukturpolitik
Man hat in jüngerer Zeit eine Menge von Bankenfusionen in Thüringen gelesen, die sich im wesentlichen auf ein bestimmtes Bankensystem und –gefüge konzentrierte. Nun wird eine Fusion bekannt, die sich sozusagen gleich vor der Haustür vollzieht. Es ist die Nordthüringer Volksbank eG, die etwas abseits von den öffentlich geführten Diskussionen und Plänen über Zusammenschlüsse von Banken mit einer solchen Nachricht an die Öffentlichkeit geht: Nordthüringer Volksbank eG und VR-Bank Sömmerda-Sondershausen eG bestätigen Fusionsgespräche – Fusion noch in diesem Jahr, heißt es in einer Verlautbarung. Und was die Vorstände beider Banken am Freitag gegenüber nnz erläuterten ließ erkennen, dass es nicht mehr um Gespräche geht, sondern eigentlich nur noch um die Zustimmung der Vertreterversammlung zu dieser Fusionsabsicht. Die wird im Juni stattfinden. Und eigentlich besteht kein Zweifel, dass man sich positiv entscheiden wird...ausführlich im nnz-Archiv
Mußte das sein?
Marc-Oliver Hendriks verabschiedet sich demnächst aus Nordhausen. Den Verwaltungsdirektor des Theaters zieht es nach München. Jetzt kommt ein Neuer. Muß das sein – fragt die nnz. Der Hendriks-Nachfolger heißt Willi Eck, soll ein ausgewiesener Fachmann sein und hat jede Menge Erfahrungen an den Theatern dieser Republik gesammelt. Das ist gut so, meint auch Thüringens Kunstministerin Dagmar Schipanski. Ein fahler Beigeschmack bleibt dennoch: Der hat nicht mit Eck zu tun, sondern mit dem Aufsichtsrat. Wie nnz erfuhr, soll sich dessen Vorsitzender Klaus Wahlbuhl gegen eine Neubesetzung der Stelle für ein Jahr ausgesprochen haben...ausführlich im nnz-Archiv
Unfassbar!
Die Wiedigsburghalle ist eine überaus begehrte Einrichtung des Landkreises. Sie wird neben dem dort stattfindenden Schulsportunterricht der Berufsschulen und Gymnasien auch Sportvereinen kostenfrei zu Trainingszwecken zur Verfügung gestellt. Nicht immer wird aber sorgsam damit eingegangen. Eine feine Sache!, so hört man es immer wieder. Landrat Joachim Claus sagte bei der Einweihung der Halle: Möge diese Mehrzwecksporthalle in diesem ansehnlichen Zustand erhalten bleiben, ich appelliere an alle, denn die Bürgerinnen und Bürger haben mit ihren Steuergeldern dieses Bauwerk finanziert. Unfassbar aber ist, wie diese Einrichtung, und das nicht zum ersten Male, nach der Benutzung vorgefunden wird. In dieser Woche war es wieder erforderlich, Vandalismus fotografisch zu dokumentieren...ausführlich im nnz-ArchivNicht erlauben zu vergessen
Vor 58 Jahren war das KZ Mittelbau-Dora von Einheiten der US-Armee befreit worden. 20.000 Menschen überlebten die Hölle Dora nicht. Heute kamen ehemalige Häftlinge an den Ort des Grauens zurück. Und sie legten einen Grundstein – für die Zukunft. In zwei Jahren soll sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers ein moderner Bau erheben und eingeweiht werden: Das neue Lern- und Dokumentationszentrum. Es soll sich eingliedern in die Neuausrichtung der Gedenkstätte, die künftig der Erinnerungsort von nationaler Bedeutung für die Zwangarbeit in den Konzentrationslagern der Nazizeit sein soll. Albert van Hoey, ein Überlebender der Hölle Dora, brachte zum Ausdruck, dass dieses Zentrum so wichtig für die ehemaligen Häftlinge, weil es nicht nur dokumentiert, sondern weil es der Lehre und der Forschung dienen werde. Das, was wir erlebt haben, das darf sich nicht wiederholen, deshalb muß von dem Schrecken berichtet werden. Vor allem der Jugend, damit sie für alle Zeit die richtigen Lehren ziehen kann, so der stellvertretende Vorsitzende des Häftlingsbeirates...ausführlich im nnz-Archiv