Geheimnisvolle Bücherwelt
Donnerstag, 08. April 2004, 15:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Ritter, Hexen, Indianer, Piraten und ganz normale Leute, alle stecken zwischen zwei Pappdeckeln und warten darauf entdeckt zu werden. Sven Lutze hat einen Deckel aufgemacht und die Kinder mit ins Reich der Geschichten genommen.

Bücher sind nicht langweilig oder verstaubt, was da drin steht macht viel Spaß. Und wer nicht selber lesen wollte, konnte sich heute in der Stadtbibliothek vorlesen lassen. Vor einiger Zeit wurden Vorleser gesucht, die Lust haben ihre eigenen Lieblingsbücher vorzustellen. Daraus soll jetzt ein regelmäßiges Angebot werden. Ab Mai gibt es jeden Dienstag Vorlesestunden für Kinder verschiedenen Alters.
Sven Lutze las heute aus dem Buch "Sommersprossen find ich stark", welches Kurzgeschichten für Kinder über Freundschaft und Mut enthält. Sein Sohn Hannes hatte es zum Geburtstag bekommen und es gefiel ihm gut. Von Zuhause kennt er Bücher und liest selbst auch gern. Bei anderen Kindern ist das oft nicht so. Wenn Eltern kein Interesse am Lesen haben, dann findet der Nachwuchs nicht immer Zugang zur Literatur.
Verschiedene Initiativen, die bei jungen Menschen Interesse für das Lesen wecken wollen haben sich deutschlandweit gegründet. Die Wochenzeitung "Die Zeit" und die Stiftung Lesen gewannen die bekannte Autorin Elke Heidenreich als Botschafterin. Auch Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf startete eine Kampagne "Deutschland liest vor".
Anreget von diesen vielen Aktionen wollte die Stadtbibliothek "Rudolf Hagelstange" ebenfalls etwas zur Leseförderung tun. Nicht nur der Vorlesewettbewerb in den 6. Klassen soll ermuntern selber ein Buch in die Hand zu nehmen. Bei den zukünftigen Lesenachmittagen wird an der spannendsten Stelle aufgehört, und wer wissen will, wie die Geschichte endet muß sie selbst weiterlesen.
Nicht nur für Kinder kann sich ein Besuch in der Bibliothek lohnen. Auch Eltern und Großeltern erhalten hier Tips welche Bücher für Kinder geeignet sind. Nicht jeder blickt bei dem riesigen Angebot noch durch, außerdem ist auch nicht alles sinnvoll, was es zu kaufen gibt. Das ist bei Literatur für Erwachsene nicht anders.
Im vergangenen Jahr kamen rund 86.000 Besucher in die Stadtbücherei, berichtet Leiterin Kersti Kramer. Die meisten Ausleiher sind erwachsen, Kinder kommen nicht mehr so viele. Die geburtenschwachen Jahrgänge erreichen jetzt das Lesealter. Das Angebot an Büchern für alle Alters- und Interessengruppen ist gut. Es gibt Fachliteratur und Romane, aber auch Comichefte und Zeitschriften.
Bestimmte Bücher sind immer gefragt, so zum Beispiel "Max und Moritz" von Wilhelm Busch. Wer die Geschichten hören und dazu Bilder malen möchte, ist am 13.04 um 16.00 Uhr willkommen.
Weitere große Aktionen rund ums Lesen gibt es am 23.04. Das ist der Welttag des Buches, an dem sich auch der Buchhandel beteiligt.
Autor: wf
Bücher sind nicht langweilig oder verstaubt, was da drin steht macht viel Spaß. Und wer nicht selber lesen wollte, konnte sich heute in der Stadtbibliothek vorlesen lassen. Vor einiger Zeit wurden Vorleser gesucht, die Lust haben ihre eigenen Lieblingsbücher vorzustellen. Daraus soll jetzt ein regelmäßiges Angebot werden. Ab Mai gibt es jeden Dienstag Vorlesestunden für Kinder verschiedenen Alters.
Sven Lutze las heute aus dem Buch "Sommersprossen find ich stark", welches Kurzgeschichten für Kinder über Freundschaft und Mut enthält. Sein Sohn Hannes hatte es zum Geburtstag bekommen und es gefiel ihm gut. Von Zuhause kennt er Bücher und liest selbst auch gern. Bei anderen Kindern ist das oft nicht so. Wenn Eltern kein Interesse am Lesen haben, dann findet der Nachwuchs nicht immer Zugang zur Literatur.
Verschiedene Initiativen, die bei jungen Menschen Interesse für das Lesen wecken wollen haben sich deutschlandweit gegründet. Die Wochenzeitung "Die Zeit" und die Stiftung Lesen gewannen die bekannte Autorin Elke Heidenreich als Botschafterin. Auch Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf startete eine Kampagne "Deutschland liest vor".
Anreget von diesen vielen Aktionen wollte die Stadtbibliothek "Rudolf Hagelstange" ebenfalls etwas zur Leseförderung tun. Nicht nur der Vorlesewettbewerb in den 6. Klassen soll ermuntern selber ein Buch in die Hand zu nehmen. Bei den zukünftigen Lesenachmittagen wird an der spannendsten Stelle aufgehört, und wer wissen will, wie die Geschichte endet muß sie selbst weiterlesen.
Nicht nur für Kinder kann sich ein Besuch in der Bibliothek lohnen. Auch Eltern und Großeltern erhalten hier Tips welche Bücher für Kinder geeignet sind. Nicht jeder blickt bei dem riesigen Angebot noch durch, außerdem ist auch nicht alles sinnvoll, was es zu kaufen gibt. Das ist bei Literatur für Erwachsene nicht anders.
Im vergangenen Jahr kamen rund 86.000 Besucher in die Stadtbücherei, berichtet Leiterin Kersti Kramer. Die meisten Ausleiher sind erwachsen, Kinder kommen nicht mehr so viele. Die geburtenschwachen Jahrgänge erreichen jetzt das Lesealter. Das Angebot an Büchern für alle Alters- und Interessengruppen ist gut. Es gibt Fachliteratur und Romane, aber auch Comichefte und Zeitschriften.
Bestimmte Bücher sind immer gefragt, so zum Beispiel "Max und Moritz" von Wilhelm Busch. Wer die Geschichten hören und dazu Bilder malen möchte, ist am 13.04 um 16.00 Uhr willkommen.
Weitere große Aktionen rund ums Lesen gibt es am 23.04. Das ist der Welttag des Buches, an dem sich auch der Buchhandel beteiligt.
