Südharzer dominierten über weite Strecken
Samstag, 03. August 2013, 22:12 Uhr
2:3 beim letzten Regionalliga-Heimspiel vor 646 Zuschauern 1998 gegen Eisenhüttenstadt, 15 Jahre Regionalliga-Abstinenz, 3:1 im Saisoneröffnungsspiel vor 902 zahlenden Fans gegen Germania Halberstadt heute an gleicher Stelle – das war schon eine Hausnummer für den FSV Wacker 90 Nordhausen am 1. Spieltag. Der Bericht von Klaus Verkouter...
Schon nach einer Minute prüfte der heute weite Wege gehende Sebastian Hauck von halblinks Germania-Schlussmann Pascal Nagel mit einem platzierten Schuss. Nach dem ersten Halberstädter Foul zirkelte Christoph Rischker den Freistoß in Tornähe, wo Robert Stark die zweite Chance beinahe nutzen konnte, doch wieder behielt Nagel die Nerven (9.). Dann verzogen Caglayan Tunc und Stark nach zwei Eckbällen knapp. Schon rauften sich die Zuschauer die Haare. Doch in der 15. Minute behielt Omar El-Zein die Nerven und verwandelte einen Nachschuss zur bis dahin verdienten 1:0-Führung.
Nur eine Minute darauf konnte ein wuchtiger Kopfball vom starken Marcel Goslar von Schubert von der Linie gekratzt werden. Die Fans sind aus dem Häuschen. Doch nach einer vom aufmerksamen Schiedsrichter Christoper Gaunitz verordneten Trinkpause lief der Wackermotor bei dem Höllentempo der Anfangsphase etwas ruhiger, die Wackeren machten aber über die Außenpositionen weiter Druck. Eine schön anzusehende Aktion zwischen Jan Löhmannsröben und Kapitän Pascal Biank war leider nicht erfolgreich abgeschlossen worden.
Nach rund einer halben Stunde meldeten die Gäste mit zunächst zaghaften Angriffsversuchen ihre Ambitionen an. Sie kamen auch zu Chancen. So nach einem Krontiris-Freistoß, den Jan Nagel nicht im Nordhäuser Gehäuse versenken konnte. Dann musste Patrick Siefkes gegen Nagel klären (34.). Nach einem Einwurf kam nur eine Minute darauf Moerck frei zum Schuss und der Ball krachte an die Querlatte. Wacker wankte in dieser Phase und die Fans mussten in der 43. Minute zusehen, wie der gerade eingewechselte Georgi der Nordhäuser Abwehr entwischte und klug zum Ausgleich einnetzen konnte.
Trainer Goslar musste in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden haben, seine Elf wieder an ihre Tugenden zu erinnern, denn es folgte ein furioser Abschnitt, der nach vergeblichen Versuchen von Biank, Goslar und Löhmannsröben in der 49. Minute wieder El-Zein zum Zug brachte, der im Gewühl am schnellsten reagierte und die 2:1-Führung für Wacker markierte. Nur 60 Sekunden darauf wurde eine Hauck-Granate vom Tormann entschärft.
Nach gut einer Stunde wurde der gerade an der Seitenlinie behandelte Goslar mit viel Beifall vom Feld genommen und durch Martin Hauswald ersetzt, der sich gleich mit einem guten Zuspiel einführte. Nach 63 Minuten kamen die Gäste wieder zu einer Möglichkeit durch Schubert, die der zurückgeeilte Hauck nach einem weiten Spurt in den eigenen Strafraum aber zunichte machte.
Die Entscheidung des Spiels war gefallen, nachdem El-Zein im Mittelkreis einen Ball abfing und Richtung Strafraum lief. Biank war mitgelaufen, erhielt das Leder mustergültig und behielt gegen Mitspieler und Tormann die Nerven – 3:1 (75.). In der letzten Viertelstunde konnten sich die Germanen nicht mehr aufbäumen. Der für den zweifachen Torschützen El-Zein in der 81. Minute eingewechselte Denis Carl und Hauswald hatten sogar die Chance zur Resultatserhöhung. Die Einwechslung von Christopher Lehmann für den laufstarken Hauck sei zur Vollständigkeit erwähnt.
Das heute war eine gelungene Premiere der Südharzer in die Regionalligasaison und bereitete den Fans sichtlich und hörbar Spaß. Das macht Lust auf mehr.
Klaus Verkouter
Tore:
1:0 El-Zein 15. Min.
1:1 Georgi 43. Min.
2:1 El-Zein 49. Min.
3:1 Biank 75. Min.
Germania: Nagel - Steinhauer, Baldes, Schubert, Moerck, Krontiris, Djyn-Okai (46. Büchler), Nagel, Schulze (40. Georgi), Stojanovic-Fredin, Bolivard (65. Wersig)
Schiedsrichter:Christopher Gaunitz
Zuschauer:902
Als Download stellen wir Ihnen die Statements von Pascal Biank und Jörg Goslar zur Verfügung
Autor: redSchon nach einer Minute prüfte der heute weite Wege gehende Sebastian Hauck von halblinks Germania-Schlussmann Pascal Nagel mit einem platzierten Schuss. Nach dem ersten Halberstädter Foul zirkelte Christoph Rischker den Freistoß in Tornähe, wo Robert Stark die zweite Chance beinahe nutzen konnte, doch wieder behielt Nagel die Nerven (9.). Dann verzogen Caglayan Tunc und Stark nach zwei Eckbällen knapp. Schon rauften sich die Zuschauer die Haare. Doch in der 15. Minute behielt Omar El-Zein die Nerven und verwandelte einen Nachschuss zur bis dahin verdienten 1:0-Führung.
Nur eine Minute darauf konnte ein wuchtiger Kopfball vom starken Marcel Goslar von Schubert von der Linie gekratzt werden. Die Fans sind aus dem Häuschen. Doch nach einer vom aufmerksamen Schiedsrichter Christoper Gaunitz verordneten Trinkpause lief der Wackermotor bei dem Höllentempo der Anfangsphase etwas ruhiger, die Wackeren machten aber über die Außenpositionen weiter Druck. Eine schön anzusehende Aktion zwischen Jan Löhmannsröben und Kapitän Pascal Biank war leider nicht erfolgreich abgeschlossen worden.
Nach rund einer halben Stunde meldeten die Gäste mit zunächst zaghaften Angriffsversuchen ihre Ambitionen an. Sie kamen auch zu Chancen. So nach einem Krontiris-Freistoß, den Jan Nagel nicht im Nordhäuser Gehäuse versenken konnte. Dann musste Patrick Siefkes gegen Nagel klären (34.). Nach einem Einwurf kam nur eine Minute darauf Moerck frei zum Schuss und der Ball krachte an die Querlatte. Wacker wankte in dieser Phase und die Fans mussten in der 43. Minute zusehen, wie der gerade eingewechselte Georgi der Nordhäuser Abwehr entwischte und klug zum Ausgleich einnetzen konnte.
Trainer Goslar musste in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden haben, seine Elf wieder an ihre Tugenden zu erinnern, denn es folgte ein furioser Abschnitt, der nach vergeblichen Versuchen von Biank, Goslar und Löhmannsröben in der 49. Minute wieder El-Zein zum Zug brachte, der im Gewühl am schnellsten reagierte und die 2:1-Führung für Wacker markierte. Nur 60 Sekunden darauf wurde eine Hauck-Granate vom Tormann entschärft.
Nach gut einer Stunde wurde der gerade an der Seitenlinie behandelte Goslar mit viel Beifall vom Feld genommen und durch Martin Hauswald ersetzt, der sich gleich mit einem guten Zuspiel einführte. Nach 63 Minuten kamen die Gäste wieder zu einer Möglichkeit durch Schubert, die der zurückgeeilte Hauck nach einem weiten Spurt in den eigenen Strafraum aber zunichte machte.
Die Entscheidung des Spiels war gefallen, nachdem El-Zein im Mittelkreis einen Ball abfing und Richtung Strafraum lief. Biank war mitgelaufen, erhielt das Leder mustergültig und behielt gegen Mitspieler und Tormann die Nerven – 3:1 (75.). In der letzten Viertelstunde konnten sich die Germanen nicht mehr aufbäumen. Der für den zweifachen Torschützen El-Zein in der 81. Minute eingewechselte Denis Carl und Hauswald hatten sogar die Chance zur Resultatserhöhung. Die Einwechslung von Christopher Lehmann für den laufstarken Hauck sei zur Vollständigkeit erwähnt.
Das heute war eine gelungene Premiere der Südharzer in die Regionalligasaison und bereitete den Fans sichtlich und hörbar Spaß. Das macht Lust auf mehr.
Klaus Verkouter
Tore:
1:0 El-Zein 15. Min.
1:1 Georgi 43. Min.
2:1 El-Zein 49. Min.
3:1 Biank 75. Min.
Aufstellungen:
Wacker: Siefkes - Beneš, Löhmannsröben, Tunc, Goslar (61. Hauswald), El-Zein (81. Carl), Stark, Biank, Langer, Rischker, Hauck (87. Lehmann)Germania: Nagel - Steinhauer, Baldes, Schubert, Moerck, Krontiris, Djyn-Okai (46. Büchler), Nagel, Schulze (40. Georgi), Stojanovic-Fredin, Bolivard (65. Wersig)
Schiedsrichter:Christopher Gaunitz
Zuschauer:902
Als Download stellen wir Ihnen die Statements von Pascal Biank und Jörg Goslar zur Verfügung
Downloads:
- Statement Pascal Biank (MP3-Datei, 0 MByte)
- Statement Jörg Goslar (MP3-Datei, 0 MByte)
