nnz-Forum: Einmal Abgeordneter sein
Samstag, 07. April 2001, 17:42 Uhr
"Beim erstmaligen Kinder- und Jugendparlament bei uns hier in Thüringen hatte ich die einmalige Gelegenheit, als Schüler der 11. Klasse im Namen von "meinem" Abgeordneten, Herrn Egon Primas, Volksvertreter - oder besser gesagt - Jugendvertereter zu spielen und als solcher zu agieren. Ich möchte auf diesem Weg dem Herrn Primas danken, der mir die Möglichkeit gab, an dieser spannenden und sehr spaßigen Veranstaltung teilzunehmen. Für mich und mehr als achtzig andere Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren, nicht wie in einer großen Zeitung berichtet 15 bis 19 Jahren, war dies ein tolles Erlebnis, da wir einmal die Chance hatten Politik am eigenen Leibe zu erfahren, mit all ihren Vor- und Nachteilen wohlgemerkt.
Um auch gleich an dieser Stelle ein paar Unwahrheiten oder besser gesagt Falschinformationen aus der Welt zu räumen: 1. Ich bemerkte nicht, daß die 'Unions-Schüler', zu denen ich mich auch zähle, allzu regierungstreu agierten, da es dort um uns alle ging, damit meine ich alle Jugendlichen, und wir im Endeffekt einen guten Mittelweg fanden. 2. Es war mir nicht wirklich möglich, einen übermäßig hohen Mädchenanteil bei der PDS zu erkennen.
Zu guter letzt jedoch noch eine Bemerkung: Uns hätte es gefallen, wenn einige Journalisten bis zum Schluß der Debatten geblieben wären, da sie z. B. dadurch nicht verpasst hätten, daß wir uns für ein zweites Jugendparlament ausgesprochen haben, bei dem man dann 'fraktionslos' etwas erreichen will."
Marco Schröter, Heringen
Autor: nnzUm auch gleich an dieser Stelle ein paar Unwahrheiten oder besser gesagt Falschinformationen aus der Welt zu räumen: 1. Ich bemerkte nicht, daß die 'Unions-Schüler', zu denen ich mich auch zähle, allzu regierungstreu agierten, da es dort um uns alle ging, damit meine ich alle Jugendlichen, und wir im Endeffekt einen guten Mittelweg fanden. 2. Es war mir nicht wirklich möglich, einen übermäßig hohen Mädchenanteil bei der PDS zu erkennen.
Zu guter letzt jedoch noch eine Bemerkung: Uns hätte es gefallen, wenn einige Journalisten bis zum Schluß der Debatten geblieben wären, da sie z. B. dadurch nicht verpasst hätten, daß wir uns für ein zweites Jugendparlament ausgesprochen haben, bei dem man dann 'fraktionslos' etwas erreichen will."
Marco Schröter, Heringen
