Hitzeschlacht in Roschütz
Samstag, 27. Juli 2013, 20:59 Uhr
Beim Landesklasseteam aus Roschütz stand für Wacker Nordhausen am Samstagnachmittag die erste Runde im Thüringenpokal an. Bei brütender Hitze, 37 Grad wurden im Schatten gemessen, ging die Partie allerdings mit etwas Verspätung los. Lars Koch berichtet...
Die Nordhäuser hatten vor dem Start in Richtung Gera noch den Bus wechseln müssen, da die Klimaanlage den Geist aufgegeben hatte. Zudem standen die Nordhäuser auch noch im Stau, sodass das Spiel erst um 16.25 Uhr angepfiffen wurde.
Wacker übernahm von Beginn an die Regie auf dem Platz, allerdings tat man sich anfangs doch schwer. Die Roschützer hielten anfangs gut dagegen und während sich Wacker um den Aufbau bemühte, verhinderten die Gastgeber, wo sie nur konnten. Trainer Jörg Goslar, erstmals in einem Stuhl und nicht auf einer Wasserkiste sitzend, sah es zu Beginn der Partie recht gelassen, allerdings sollte es bis zur 24. Minute dauern, ehe das erste Tor fiel.
Bis dahin hatten die Wackeren schon die eine oder andere Möglichkeit heraus gespielt, im Abschluss war man allerdings noch zu ungenau.
Nach rund 20 Minuten unterbrach Schiedsrichter Björn Schowtka die Partie kurz, damit die Spieler beider Teams sich erfrischen und etwas trinken konnten. Das hätte es scheinbar gebraucht, denn nun machte Wacker mehr Druck, spielte gefälliger. So fiel dann folgerichtig auch das 0:1 für die Gäste. Robert Stark hatte nach schönem Rischker-Freistoß per Kopf getroffen (24.).
Nur fünf Minuten später hätte Jan Löhmannsröben, ebenfalls per Kopf, erhöhen können, doch der Roschützer Keeper war zu Stelle. Löhmannsröben hat dann auch noch die größte Chance für Wacker, in der ersten Halbzeit zu erhöhen, vergibt seine Möglichkeit aber und schießt freistehend aus fünf Metern Entfernung übers Tor. Roschütz hat kurz vor dem Pausenpfiff seine einzige wirklich erwähnenswerte Chance, doch Siefkes war zur Stelle.
Die Pausenansprache hielt Trainer Jörg Goslar diesmal im Freien, seine Jungs hatten auf den Gang in die Kabine verzichtet und es sich gleich auf dem Rasen neben dem Spielfeld bequem gemacht. Wacker hatte die Partie bis dahin im Griff, die Roschützer waren zu diesem Zeitpunkt mit dem einen Gegentreffer sicher gut bedient und auch nicht unzufrieden.
Kurz nach dem Wiederanpfiff fällt dann endlich das zweite Tor für Wacker. Das allerdings haben die Gastgeber selbst geschossen. Kruschke hatte eine Flanke vor das eigene Tor abfangen wollen und den Ball dabei selbst über die Linie bugsiert (47.).
Wacker machte nun weiter Druck, es sollte allerdings bis zur 65. Minute dauern, ehe der eingewechselte Omar El-Zein mit dem 3:0 für Wacker zur Vorentscheidung traf. El-Zein hatte sich schön im Strafraum durchgesetzt und aus fünf sechs Metern abgezogen. Doch beim ersten Versuch war Günther im Tor von Roschütz zur Stelle. Der Ball sprang El-Zein jedoch noch einmal vor die Füße und im zweiten Versuch zappelte das Leder dann im Netz.
Den Schlusspunkt setzte nur sechs Minuten später Robert Stark. Omar El-Zein hatte wieder abgezogen, der Ball krachte an den Pfosten und flog von dort Stark direkt vor der Füße. Der hatte dann keine Mühe, zu vollenden.
Danach war die Luft ein wenig raus, was bei dem Stand und den Temperaturen sicherlich auch nicht verwunderlich war. Wacker gewann verdient, das eine oder andere Tor mehr wäre sicherlich drin gewesen, hätten die Nordhäuser ihre Möglichkeiten konsequenter zu Ende gespielt. Zudem vereitelte der Roschützer Schlussmann die eine oder andere Chance.
Lars Koch
Wacker: Siefkes - Löhmannsröben (46. Lehmann), Seipel (64. Kim), Tunc, Goslar, Carl (46. El-Zein), Stark, Biank, Langer, Rischker, Hauck
Schiedsrichter:Björn Schowtka (Jena); Christian Möbius, Thomas Morak
Zuschauer: 120
Autor: redDie Nordhäuser hatten vor dem Start in Richtung Gera noch den Bus wechseln müssen, da die Klimaanlage den Geist aufgegeben hatte. Zudem standen die Nordhäuser auch noch im Stau, sodass das Spiel erst um 16.25 Uhr angepfiffen wurde.
Wacker übernahm von Beginn an die Regie auf dem Platz, allerdings tat man sich anfangs doch schwer. Die Roschützer hielten anfangs gut dagegen und während sich Wacker um den Aufbau bemühte, verhinderten die Gastgeber, wo sie nur konnten. Trainer Jörg Goslar, erstmals in einem Stuhl und nicht auf einer Wasserkiste sitzend, sah es zu Beginn der Partie recht gelassen, allerdings sollte es bis zur 24. Minute dauern, ehe das erste Tor fiel.
Bis dahin hatten die Wackeren schon die eine oder andere Möglichkeit heraus gespielt, im Abschluss war man allerdings noch zu ungenau.
Nach rund 20 Minuten unterbrach Schiedsrichter Björn Schowtka die Partie kurz, damit die Spieler beider Teams sich erfrischen und etwas trinken konnten. Das hätte es scheinbar gebraucht, denn nun machte Wacker mehr Druck, spielte gefälliger. So fiel dann folgerichtig auch das 0:1 für die Gäste. Robert Stark hatte nach schönem Rischker-Freistoß per Kopf getroffen (24.).
Nur fünf Minuten später hätte Jan Löhmannsröben, ebenfalls per Kopf, erhöhen können, doch der Roschützer Keeper war zu Stelle. Löhmannsröben hat dann auch noch die größte Chance für Wacker, in der ersten Halbzeit zu erhöhen, vergibt seine Möglichkeit aber und schießt freistehend aus fünf Metern Entfernung übers Tor. Roschütz hat kurz vor dem Pausenpfiff seine einzige wirklich erwähnenswerte Chance, doch Siefkes war zur Stelle.
Die Pausenansprache hielt Trainer Jörg Goslar diesmal im Freien, seine Jungs hatten auf den Gang in die Kabine verzichtet und es sich gleich auf dem Rasen neben dem Spielfeld bequem gemacht. Wacker hatte die Partie bis dahin im Griff, die Roschützer waren zu diesem Zeitpunkt mit dem einen Gegentreffer sicher gut bedient und auch nicht unzufrieden.
Kurz nach dem Wiederanpfiff fällt dann endlich das zweite Tor für Wacker. Das allerdings haben die Gastgeber selbst geschossen. Kruschke hatte eine Flanke vor das eigene Tor abfangen wollen und den Ball dabei selbst über die Linie bugsiert (47.).
Wacker machte nun weiter Druck, es sollte allerdings bis zur 65. Minute dauern, ehe der eingewechselte Omar El-Zein mit dem 3:0 für Wacker zur Vorentscheidung traf. El-Zein hatte sich schön im Strafraum durchgesetzt und aus fünf sechs Metern abgezogen. Doch beim ersten Versuch war Günther im Tor von Roschütz zur Stelle. Der Ball sprang El-Zein jedoch noch einmal vor die Füße und im zweiten Versuch zappelte das Leder dann im Netz.
Den Schlusspunkt setzte nur sechs Minuten später Robert Stark. Omar El-Zein hatte wieder abgezogen, der Ball krachte an den Pfosten und flog von dort Stark direkt vor der Füße. Der hatte dann keine Mühe, zu vollenden.
Danach war die Luft ein wenig raus, was bei dem Stand und den Temperaturen sicherlich auch nicht verwunderlich war. Wacker gewann verdient, das eine oder andere Tor mehr wäre sicherlich drin gewesen, hätten die Nordhäuser ihre Möglichkeiten konsequenter zu Ende gespielt. Zudem vereitelte der Roschützer Schlussmann die eine oder andere Chance.
Lars Koch
Aufstellungen:
Roschütz: Günther - Fiebiger, Misselwitz, Kruschke (57. Steger), Schenderlein, Hoffmann, Betz, Friedemann (75. Stawitzki), Gehrt, Seidlitz (64. Rittirsch), FrahmWacker: Siefkes - Löhmannsröben (46. Lehmann), Seipel (64. Kim), Tunc, Goslar, Carl (46. El-Zein), Stark, Biank, Langer, Rischker, Hauck
Schiedsrichter:Björn Schowtka (Jena); Christian Möbius, Thomas Morak
Zuschauer: 120
