Fast alles ging zurück
Montag, 05. April 2004, 13:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Für das Thüringer Baugewerbe hat das Jahr 2004 nicht gerade rosig begonnen. Umsätze und Mitarbeiterzahlen sind erneut zurückgegangen. Im Vergleich zum Januar 2003 ist eine Zahl gestiegen...
Der Umsatz verringerte sich im Januar 2004 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in den Betrieben des Thüringer Bauhauptgewerbes mit 2,6 Prozent langsamer als im Durchschnitt aller neuen Bundesländer, jedoch deutlicher als in Deutschland. Der Index des Auftragseinganges, als wichtiger Frühindikator der wirtschaftlichen Entwicklung, sank in Thüringen um 28,9 Prozent und damit um etwa das Vierfache schneller als in Deutschland (- 7,8 Prozent). Mit einem Rückgang der Beschäftigtenzahlen um 10,2 Prozent wurde für Thüringen im Januar 2004 ein geringerer Beschäftigtenverlust ermittelt, als in der Summe der neuen Bundesländer (- 10,4 Prozent). In Deutschland fiel der Personalabbau um mehr als einen Prozentpunkt geringer aus (- 9,0 Prozent).
Bei den geleisteten Arbeitsstunden wurde für Thüringen und für Deutschland ein Rückgang um 13,4 Prozent festgestellt. In den neuen Bundesländern fiel dieser mit 18,3 Prozent deutlich höher aus. Der Umsatz je Beschäftigten (Umsatzproduktivität) stieg in Thüringen im Januar 2004 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 8,5 Prozent. Diese Steigerung fiel höher als in den neuen Bundesländern, jedoch niedriger als in Deutschland aus. Die absolute Umsatzproduktivität in Thüringen in Höhe von 4 814 Euro je Beschäftigten lag bei 95 Prozent des Umsatzes je Beschäftigen der neuen Bundesländer und bei 73 Prozent der Umsatzproduktivität des deutschen Bauhauptgewerbes.
Autor: nnzDer Umsatz verringerte sich im Januar 2004 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in den Betrieben des Thüringer Bauhauptgewerbes mit 2,6 Prozent langsamer als im Durchschnitt aller neuen Bundesländer, jedoch deutlicher als in Deutschland. Der Index des Auftragseinganges, als wichtiger Frühindikator der wirtschaftlichen Entwicklung, sank in Thüringen um 28,9 Prozent und damit um etwa das Vierfache schneller als in Deutschland (- 7,8 Prozent). Mit einem Rückgang der Beschäftigtenzahlen um 10,2 Prozent wurde für Thüringen im Januar 2004 ein geringerer Beschäftigtenverlust ermittelt, als in der Summe der neuen Bundesländer (- 10,4 Prozent). In Deutschland fiel der Personalabbau um mehr als einen Prozentpunkt geringer aus (- 9,0 Prozent).
Bei den geleisteten Arbeitsstunden wurde für Thüringen und für Deutschland ein Rückgang um 13,4 Prozent festgestellt. In den neuen Bundesländern fiel dieser mit 18,3 Prozent deutlich höher aus. Der Umsatz je Beschäftigten (Umsatzproduktivität) stieg in Thüringen im Januar 2004 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 8,5 Prozent. Diese Steigerung fiel höher als in den neuen Bundesländern, jedoch niedriger als in Deutschland aus. Die absolute Umsatzproduktivität in Thüringen in Höhe von 4 814 Euro je Beschäftigten lag bei 95 Prozent des Umsatzes je Beschäftigen der neuen Bundesländer und bei 73 Prozent der Umsatzproduktivität des deutschen Bauhauptgewerbes.
