Kreisliga-Rückblick in der nnz
Samstag, 20. Juli 2013, 07:19 Uhr
In der Fußball Kreisliga Saison 2012/2013 setzte sich Salza nach einer starken Rückrunde noch klar durch. Leimbach ist der alleinige Absteiger. Tobias Windweh wurde wieder Torschützenkönig, diesmal mit 35 Toren. Der Rückblick in Ihrer nnz...
Der spannende Meisterschaftskampf in der abgelaufenen Kreisliga - Saison wurde zugunsten von der FSG Salza entschieden. Das Team von Trainer Frank Elster wurde mit 61 Punkten und 79:78 Toren Staffelsieger (2) und kehrte nach dreijähriger Abstinenz ins Oberhaus zurück. Vizemeister wurde mit zwölf Zählern Rückstand und 78:38 Toren Lipprechterode. Mit 48 Punkten und 67:33 landete Niedersachswerfen auf dem Bronzeplatz.
Vor der Saison wurden der Regionalklassen Absteiger Kleinfurra, der Vorjahres Vizemeister Niedersachswerfen, Lipprechterode und Salza als die heißen Favoriten gehandelt. Auch Sollstedt und Bleicherode wollten oben mitspielen. Sollstedt ist nach einer schwachen Hinrunde noch auf Rang sechs gelandet, konnte aber in keiner Phase Oben anklopfen. Bleicherode gehörte sogar zum Abstiegsfeld und konnte sich erst nach einen erfolgreichen Endspurt auf den neunten Platz retten.
Für viel Furore hatte Neuling Ellrich gesorgt. Das Team hatte schnell in der Kreisliga Fuß gefasst und gehörte zum erweiterten Spitzenfeld. Am Ende landeten die Ellricher mit 47 Punkten auf dem fünften Platz. Die Favoriten haben ihre Erwartungen erfüllt. Somit wurde das Titelrennen ein Vierkampf zwischen Salza, Niedersachswerfen, Lipprechterode und Kleinfurra. Mit Leimbach stand der Absteiger bereits frühzeitig fest.
Kleinfurra, Windehausen und Niedersachswerfen hatten den besten Start. Alle drei lagen bis zum sechsten Spieltag ohne Niederlage vorn. Der Neuling aus der Goldenen Aue sorgte zu Beginn für viel Furore. Die ersten sechs Spiele hatte das WSV Team gewonnen und tauchte nach dem Sieg gegen Kleinfurra (3:1) am 7. und 8. Spieltag an der Tabellenspitze auf. Danach war es aber mit der Windehäuser Herrlichkeit zu Ende, denn bis zur Winterpause wurde nicht mehr gewonnen und das Team verschwand im Mittelfeld.
Obwohl Salza ein Spiel weniger hatte, tauchte das Team am 9. Spieltag an der Tabellenspitze auf. Die FSG Elf blieb bis zum 11. Spieltag ungeschlagen, musste dann am 12. ST. In Kleinfurra (1:3) die erste Niederlage hinnehmen. Am 12.ST. hatte dann Lipprechterode als vierte Mannschaft die Spitzenposition übernommen und mischte nun als vierte Mannschaft in der Spitzengruppe mit. Niedersachswerfen hatte zwischen dem 8. und 13. ST. einen mächtigen Durchhänger und verlor dabei wichtige Zähler. Es folgte die Zeit der Spielausfälle.
Zum Hinrunden Finale am 13. Spieltag gab es dann folgenden Einlauf. Lipprechterode lag mit 29 Punkten vorn, gefolgt von Kleinfurra (28), Salza (26) und Niedersachswerfen (23). Salza hatte zwei Spiele weniger als die drei Konkurrenten, deshalb hatten wir in diesem Jahr auch keinen Herbstmeister. Es folgten noch zwei Spieltage der Rückrunde, von denen sieben Partien den schlechten Wetter zum Opfer gefallen sind. Der große Gewinner war Niedersachswerfen mit zwei gewonnenen Spielen. Darunter das Spitzenspiel in Lipprechterode, womit man sich in den Meisterschafts Kampf zurückgemeldet hatte. Salza hat sich nach dem 6:2 Sieg gegen Ilfeld den Platz an der Sonne zurückgeholt und geht mit 29 Punkten und 12 Spielen als Spitzenreiter in die Winterpause. Es folgen Lipprechterode (29 Pkt. 14Sp.), Niedersachswerfen (29/15) und Kleinfurra (28/13).
Die Rückrunde stand dann ganz im Zeichen der Salzaer Mannschaft. Das Team spielte zu Beginn bei der schlechten Witterung auf dem Kunstrasenplatz im AKS und zog unaufhörlich seine Erfolgskreise. Am 18. ST. hatte sich das FSG Team mit neun Punkten vor Lipprechterode abgesetzt. Am 19.ST. erreichte Salza zu Hause gegen Uthleben nur ein torloses Unentschieden. Lipprechterode gewann das Verfolgerduell gegen Kleinfurra (3:2) und konnte den Abstand auf sieben zähler verkürzen. Der SVK verlor anschließend noch gegen Auleben (0:2) und Bleicherode (2:3) und hat sich aus dem Favoritenkreis verabschiedet.
Auch Niedersachswerfen konnte nicht mehr Schritthalten, es fehlte wie in Kleinfurra das Stehvermögen. Lipprechterode war das einzige Team welches Salza noch gefährlich werden konnte. Die Blau Weißen konnten noch mal den Abstand auf vier Punkte verkürzen. Am 23.ST. war dann die Entscheidung endgültig gefallen. Lipprechterode verlor zu Hause gegen Ellrich (2:4) und hatte am grünen Tisch nach einen Technischen Fehler drei weitere Punkte verloren. Dadurch rückte am 24. und 25. Spieltag Niedersachswerfen auf Platz zwei vor.
Der Abstand zu Salza betrug 13 Punkte, die Entscheidung war längst gefallen. Am letzten Spieltag verlor Hannovera in Ilfeld (1:2) und Lipprechterode wurde nach dem 7:1 Sieg gegen Windehausen noch Vizemeister. Die Abstiegsfrage war ja zum Teil schon nach der Hinrunde geklärt. Leimbach hatte einen mageren Punkt auf dem Konto, der wurde ausgerechnet beim Regionalklassen Absteiger in Kleinfurra geholt. Spannend ging es nur noch um den 13. Tabellenplatz zu, der ja noch zum Fahrstuhl in die 1.Kreisklasse werden konnte.
Nach der Hinrunde hatte Großwechsungen II diesen Platz mit 8 Punkten im Besitz, aber auch Uthleben, Bleicherode, Auleben und Herrmannsacker kamen für diesen Platz noch in Frage. Am Ende wurde es ein Zweikampf zwischen Uthleben und Großwechsungen II, den die Blau Weißen verloren hatten und auf dem vorletzten Platz einkamen. Leimbach stand lange als Absteiger fest, mit 9 Punkten und 23:84 Toren ging es Richtung 1.Kreisklasse. Nach einer langen Zitterphase, wo man die Relegationsspiele von Westerengel abwarten musste, hat Großwechsungen am Ende den Klassenerhalt dann doch noch geschafft.
In den 182 Spielen wurden 659 Tore erzielt. Das sind 3,6 pro Spiel. Den besten Sturm besaß Salza mit 79 Toren, gefolgt von Lipprechterode (78) und Niedersachswerfen (67). Die schwächste Abwehr hatten Leimbach mit 84 Gegentoren. Die höchsten Siege erzielten Niedersachswerfen mit 12:0 gegen Uthleben (6.ST.), Kleinfurra gegen Herrmannsacker 9:1 (26.), Lipprechterode gegen Großwechsungen II 8:0 (12.).
Kurt Trost
Autor: redDer spannende Meisterschaftskampf in der abgelaufenen Kreisliga - Saison wurde zugunsten von der FSG Salza entschieden. Das Team von Trainer Frank Elster wurde mit 61 Punkten und 79:78 Toren Staffelsieger (2) und kehrte nach dreijähriger Abstinenz ins Oberhaus zurück. Vizemeister wurde mit zwölf Zählern Rückstand und 78:38 Toren Lipprechterode. Mit 48 Punkten und 67:33 landete Niedersachswerfen auf dem Bronzeplatz.
Vor der Saison wurden der Regionalklassen Absteiger Kleinfurra, der Vorjahres Vizemeister Niedersachswerfen, Lipprechterode und Salza als die heißen Favoriten gehandelt. Auch Sollstedt und Bleicherode wollten oben mitspielen. Sollstedt ist nach einer schwachen Hinrunde noch auf Rang sechs gelandet, konnte aber in keiner Phase Oben anklopfen. Bleicherode gehörte sogar zum Abstiegsfeld und konnte sich erst nach einen erfolgreichen Endspurt auf den neunten Platz retten.
Für viel Furore hatte Neuling Ellrich gesorgt. Das Team hatte schnell in der Kreisliga Fuß gefasst und gehörte zum erweiterten Spitzenfeld. Am Ende landeten die Ellricher mit 47 Punkten auf dem fünften Platz. Die Favoriten haben ihre Erwartungen erfüllt. Somit wurde das Titelrennen ein Vierkampf zwischen Salza, Niedersachswerfen, Lipprechterode und Kleinfurra. Mit Leimbach stand der Absteiger bereits frühzeitig fest.
Kleinfurra, Windehausen und Niedersachswerfen hatten den besten Start. Alle drei lagen bis zum sechsten Spieltag ohne Niederlage vorn. Der Neuling aus der Goldenen Aue sorgte zu Beginn für viel Furore. Die ersten sechs Spiele hatte das WSV Team gewonnen und tauchte nach dem Sieg gegen Kleinfurra (3:1) am 7. und 8. Spieltag an der Tabellenspitze auf. Danach war es aber mit der Windehäuser Herrlichkeit zu Ende, denn bis zur Winterpause wurde nicht mehr gewonnen und das Team verschwand im Mittelfeld.
Obwohl Salza ein Spiel weniger hatte, tauchte das Team am 9. Spieltag an der Tabellenspitze auf. Die FSG Elf blieb bis zum 11. Spieltag ungeschlagen, musste dann am 12. ST. In Kleinfurra (1:3) die erste Niederlage hinnehmen. Am 12.ST. hatte dann Lipprechterode als vierte Mannschaft die Spitzenposition übernommen und mischte nun als vierte Mannschaft in der Spitzengruppe mit. Niedersachswerfen hatte zwischen dem 8. und 13. ST. einen mächtigen Durchhänger und verlor dabei wichtige Zähler. Es folgte die Zeit der Spielausfälle.
Zum Hinrunden Finale am 13. Spieltag gab es dann folgenden Einlauf. Lipprechterode lag mit 29 Punkten vorn, gefolgt von Kleinfurra (28), Salza (26) und Niedersachswerfen (23). Salza hatte zwei Spiele weniger als die drei Konkurrenten, deshalb hatten wir in diesem Jahr auch keinen Herbstmeister. Es folgten noch zwei Spieltage der Rückrunde, von denen sieben Partien den schlechten Wetter zum Opfer gefallen sind. Der große Gewinner war Niedersachswerfen mit zwei gewonnenen Spielen. Darunter das Spitzenspiel in Lipprechterode, womit man sich in den Meisterschafts Kampf zurückgemeldet hatte. Salza hat sich nach dem 6:2 Sieg gegen Ilfeld den Platz an der Sonne zurückgeholt und geht mit 29 Punkten und 12 Spielen als Spitzenreiter in die Winterpause. Es folgen Lipprechterode (29 Pkt. 14Sp.), Niedersachswerfen (29/15) und Kleinfurra (28/13).
Die Rückrunde stand dann ganz im Zeichen der Salzaer Mannschaft. Das Team spielte zu Beginn bei der schlechten Witterung auf dem Kunstrasenplatz im AKS und zog unaufhörlich seine Erfolgskreise. Am 18. ST. hatte sich das FSG Team mit neun Punkten vor Lipprechterode abgesetzt. Am 19.ST. erreichte Salza zu Hause gegen Uthleben nur ein torloses Unentschieden. Lipprechterode gewann das Verfolgerduell gegen Kleinfurra (3:2) und konnte den Abstand auf sieben zähler verkürzen. Der SVK verlor anschließend noch gegen Auleben (0:2) und Bleicherode (2:3) und hat sich aus dem Favoritenkreis verabschiedet.
Auch Niedersachswerfen konnte nicht mehr Schritthalten, es fehlte wie in Kleinfurra das Stehvermögen. Lipprechterode war das einzige Team welches Salza noch gefährlich werden konnte. Die Blau Weißen konnten noch mal den Abstand auf vier Punkte verkürzen. Am 23.ST. war dann die Entscheidung endgültig gefallen. Lipprechterode verlor zu Hause gegen Ellrich (2:4) und hatte am grünen Tisch nach einen Technischen Fehler drei weitere Punkte verloren. Dadurch rückte am 24. und 25. Spieltag Niedersachswerfen auf Platz zwei vor.
Der Abstand zu Salza betrug 13 Punkte, die Entscheidung war längst gefallen. Am letzten Spieltag verlor Hannovera in Ilfeld (1:2) und Lipprechterode wurde nach dem 7:1 Sieg gegen Windehausen noch Vizemeister. Die Abstiegsfrage war ja zum Teil schon nach der Hinrunde geklärt. Leimbach hatte einen mageren Punkt auf dem Konto, der wurde ausgerechnet beim Regionalklassen Absteiger in Kleinfurra geholt. Spannend ging es nur noch um den 13. Tabellenplatz zu, der ja noch zum Fahrstuhl in die 1.Kreisklasse werden konnte.
Nach der Hinrunde hatte Großwechsungen II diesen Platz mit 8 Punkten im Besitz, aber auch Uthleben, Bleicherode, Auleben und Herrmannsacker kamen für diesen Platz noch in Frage. Am Ende wurde es ein Zweikampf zwischen Uthleben und Großwechsungen II, den die Blau Weißen verloren hatten und auf dem vorletzten Platz einkamen. Leimbach stand lange als Absteiger fest, mit 9 Punkten und 23:84 Toren ging es Richtung 1.Kreisklasse. Nach einer langen Zitterphase, wo man die Relegationsspiele von Westerengel abwarten musste, hat Großwechsungen am Ende den Klassenerhalt dann doch noch geschafft.
In den 182 Spielen wurden 659 Tore erzielt. Das sind 3,6 pro Spiel. Den besten Sturm besaß Salza mit 79 Toren, gefolgt von Lipprechterode (78) und Niedersachswerfen (67). Die schwächste Abwehr hatten Leimbach mit 84 Gegentoren. Die höchsten Siege erzielten Niedersachswerfen mit 12:0 gegen Uthleben (6.ST.), Kleinfurra gegen Herrmannsacker 9:1 (26.), Lipprechterode gegen Großwechsungen II 8:0 (12.).
Torschützenliste:
| 1. Tobias Windweh | Lipprechterode | 35 Tore |
| 2. Marcus Predel | Niedersachswerfen | 17 Tore |
| 3. Marcus Hahn | Kleinfurra | 14 Tore |
| 4. Kay Hoffmann | lfeld | 13 Tore |
| Martin Preinsberger | NSW | 13 Tore |
| Maik Schümann | NSW | 13 Tore |
| Thomas Schmidt | Ellrich | 13 Tore |
| 8. Christoph Müller Luh | Salza | 12 Tore |
| 9. Marcel Meinecke | Auleben | 11 Tore |
| Marcel Pezely | Ellrich | 11 Tore |
| 11.Tim Hagemeyer | Herrmannsacker | 10 Tore |
| Tom Schreiber | Ilfeld | 10 Tore |
| Sebastian Aderhold | Salza | 10 Tore |
| Marc Bahr | Windehausen | 10 Tore |
| Daniel Vercouter | Salza | 10 Tore |
Gelbe Karten:
| 1. Alexander Garnatz | Herrmannsacker | 14 |
| 2. Robert Salzmann | Salza | 10 |
| 3. Michael Braun | Sollstedt | 8 |
| Maik Niederle | Großwechsungen II | 8 |
| Tom Schreiber | Ilfeld | 8 |
| Thomas Wiegleb | Auleben | 8 |
| Christoph Eisfeld | Bleicherode | 8 |
Fair Play Tabelle:
| 1. Windehausen | 150 Punkte |
| 2. Lipprechterode | 165 Punkte |
| 3. Niedersachswerfen | 225 Punkte |
| 4. Auleben | 275 Punkte |
| 5. Uthleben | 285 Punkte |
| Leimbach | 285 Punkte |
| 7. Salza-NDH | 330 Punkte |
| 8. Großwechsungen II | 340 Punkte |
| 9. Ellrich | 350 Punkte |
| 10. Kleinfurra | 380 Punkte |
| 11. Bleicherode | 400 Punkte |
| 12. Herrmannsacker | 435 Punkte |
| 13. Sollstedt | 465 Punkte |
| 14. Ilfeld | 490 Punkte |
Kurt Trost


