Bürger beteiligen
Mittwoch, 17. Juli 2013, 16:59 Uhr
Alle zwei Monate für 30 Minuten - das ist die Zeit, die der Stadtrat von Nordhausen den Bürgerinnen und Bürgern einräumt, um ihre Anliegen vorzubringen. Eigentlich viel zu wenig, hat man auch in der Verwaltung erkannt...
Es gibt Einwohnerfragestunden, die sind nach wenigen Minuten vorbei, es gibt aber auch Sitzungen des Stadtrates, da könnte die Fragestunde ruhig 120 Minuten dauern. Vor allem dann, wenn Bürgerinitiativen ihr Begehren vorbringen.
Im Nordhäuser Rathaus wird deshalb an neuen Formen der Bürgerbeteiligung gearbeitet. Im Gespräch mit der nnz hatte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh bereits darauf hingewiesen. So sollen die Möglichkeiten einer Fragestunde erweitert werden. Dazu muss allerdings die Geschäftsordnung des Stadtrates geändert werden. In einem Paragraph 11a könnte zu lesen sein, dass jeder Nordhäuser Bürger seine Anfrage auch schriftlich abgeben kann. Das kann in entsprechenden Fristen sowohl als Brief als auch online erfolgen. Bei einem rechtzeitigen Eingang sollen die Antworten in der übernächsten Stadtratssitzung vorliegen.
Für die Kommunikation zwischen den Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung wird das Internet mit seinen Möglichkeiten künftig mehr im Fokus stehen. So ist vorgesehen, ein zentrales und aktives Ideen- und Beschwerdemanagement zu installieren. Ausgangspunkt sind Kritiken, Hinweise, Ideen und Anregungen der Nordhäuser aufzunehmen und einer Bearbeitung zuzuführen.
Ein weiterer Schwerpunkt der verbesserten Kommunikation mit dem Bürger soll ein sogenannte Bürgerpanel sein. Denkbar seien repräsentative Bürgerbefragungen zu wichtigen Prozessen und Vorhaben in der Rolandstadt. Als Vorbild soll dazu das Bürgerpanel der Stadt Speyer dienen.
Das alles sind bislang erste Überlegungen, wie die Kommunikation mit den Bürgern effektiver und offener gestaltet werden kann. Sie müssen weiter verfolgt und in die Praxis überführt werden. Drei Akteure sind dabei gefragt: die Stadtverwaltung, der Stadtrat und der wichtigste Akteur: der Bürger.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEs gibt Einwohnerfragestunden, die sind nach wenigen Minuten vorbei, es gibt aber auch Sitzungen des Stadtrates, da könnte die Fragestunde ruhig 120 Minuten dauern. Vor allem dann, wenn Bürgerinitiativen ihr Begehren vorbringen.
Im Nordhäuser Rathaus wird deshalb an neuen Formen der Bürgerbeteiligung gearbeitet. Im Gespräch mit der nnz hatte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh bereits darauf hingewiesen. So sollen die Möglichkeiten einer Fragestunde erweitert werden. Dazu muss allerdings die Geschäftsordnung des Stadtrates geändert werden. In einem Paragraph 11a könnte zu lesen sein, dass jeder Nordhäuser Bürger seine Anfrage auch schriftlich abgeben kann. Das kann in entsprechenden Fristen sowohl als Brief als auch online erfolgen. Bei einem rechtzeitigen Eingang sollen die Antworten in der übernächsten Stadtratssitzung vorliegen.
Für die Kommunikation zwischen den Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung wird das Internet mit seinen Möglichkeiten künftig mehr im Fokus stehen. So ist vorgesehen, ein zentrales und aktives Ideen- und Beschwerdemanagement zu installieren. Ausgangspunkt sind Kritiken, Hinweise, Ideen und Anregungen der Nordhäuser aufzunehmen und einer Bearbeitung zuzuführen.
Ein weiterer Schwerpunkt der verbesserten Kommunikation mit dem Bürger soll ein sogenannte Bürgerpanel sein. Denkbar seien repräsentative Bürgerbefragungen zu wichtigen Prozessen und Vorhaben in der Rolandstadt. Als Vorbild soll dazu das Bürgerpanel der Stadt Speyer dienen.
Das alles sind bislang erste Überlegungen, wie die Kommunikation mit den Bürgern effektiver und offener gestaltet werden kann. Sie müssen weiter verfolgt und in die Praxis überführt werden. Drei Akteure sind dabei gefragt: die Stadtverwaltung, der Stadtrat und der wichtigste Akteur: der Bürger.
Peter-Stefan Greiner
