Zweite Vergaberunde abgeschlossen
Sonntag, 14. Juli 2013, 17:06 Uhr
Die zweite Runde im Auswahlverfahren zur Vergabe der im Jahr 2013 zur Verfügung stehenden GRW-Investitionsförderung ist abgeschlossen. Ergebnis: Insgesamt werden 16 Unternehmen gefördert, die 283 Millionen Euro in Thüringen investieren und 606 neue Arbeitsplätze schaffen werden...
Das Wirtschaftsministerium stellt dafür insgesamt 40,6 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zur Verfügung. Die Nachfrage nach Unternehmensförderung ist unverändert hoch, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig heute in Erfurt. So hatten allein 99 Projekte mit einem potentiellen Zuschussbedarf von mehr als 90 Millionen Euro für die zweite Auswahlrunde vorgelegen. Das zeigt: Trotz unsicherer Konjunkturlage gibt es weiter eine hohe Investitionsbereitschaft der Thüringer Wirtschaft, so Machnig.
##banner###Einschließlich der ersten, am 30. März abgeschlossenen Förderrunde sind im 1. Halbjahr 2013 insgesamt 98,3 Millionen Euro GRW-Förderung zugesagt worden. Die geförderten 41 Unternehmen werden 676 Millionen Euro investieren und damit 1.686 neue Arbeitsplätze schaffen. Das erste Halbjahr war wirtschaftlich erneut sehr erfolgreich, zog Machnig Bilanz nach zwei von drei Vergaberunden. Mit einem Euro Förderung seien rund sieben Euro an gewerblichen Investitionen ausgelöst und zugleich ein hoher Beschäftigungseffekt erzielt worden, sagte der Minister. Deshalb sei es wichtig, auch in den kommenden Jahren für wirksame Investitionsanreize zu sorgen.
Wichtig aus Sicht des Wirtschaftsministers: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Thüringer Bestandsunternehmen werden in der Landesförderung erneut überdurchschnittlich berücksichtigt. So entfallen vier Vorhaben auf Großunternehmen, zwölf Vorhaben auf KMU – Beispiele sind die Gebrüder Ewald GmbH, Schleusingen; Microfluidic ChipShop GmbH, Jena; Georg Schardt KG, Mitwitz; IL Metronic Sensortechnik GmbH, Ilmenau; Perthel Stahlbau GmbH, Bad Lobenstein; Bo-Ra-tec GmbH, Weimar. Zudem stehen drei Neuansiedlungen insgesamt 13 Unternehmenserweiterungen gegenüber – darunter z.B. Optics Balzers Jena GmbH; das Victor’s Residenz Hotel in Teistungen; MDC Power GmbH, Kölleda; Froeb Verpackungen, Wurzbach; Eastern Graphics GmbH, Ilmenau.
Insgesamt entfallen 86 Prozent der Förderung auf eingesessene Thüringer Firmen. Das Branchenspektrum reicht u.a. von der Automobilzulieferindustrie über die Metallverarbeitung, Optik, Mess- und Medizintechnik bis zu Softwareentwicklung und Verpackungsproduktion.
Förderanträge, die in der zweiten Förderrunde nicht berücksichtigt werden konnten, werden nicht automatisch abgelehnt, sondern nehmen an der dritten und letzten Auswahlrunde zum 31. Oktober 2013 teil und haben dort erneut eine Chance auf Förderung.
Autor: redDas Wirtschaftsministerium stellt dafür insgesamt 40,6 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zur Verfügung. Die Nachfrage nach Unternehmensförderung ist unverändert hoch, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig heute in Erfurt. So hatten allein 99 Projekte mit einem potentiellen Zuschussbedarf von mehr als 90 Millionen Euro für die zweite Auswahlrunde vorgelegen. Das zeigt: Trotz unsicherer Konjunkturlage gibt es weiter eine hohe Investitionsbereitschaft der Thüringer Wirtschaft, so Machnig.
##banner###Einschließlich der ersten, am 30. März abgeschlossenen Förderrunde sind im 1. Halbjahr 2013 insgesamt 98,3 Millionen Euro GRW-Förderung zugesagt worden. Die geförderten 41 Unternehmen werden 676 Millionen Euro investieren und damit 1.686 neue Arbeitsplätze schaffen. Das erste Halbjahr war wirtschaftlich erneut sehr erfolgreich, zog Machnig Bilanz nach zwei von drei Vergaberunden. Mit einem Euro Förderung seien rund sieben Euro an gewerblichen Investitionen ausgelöst und zugleich ein hoher Beschäftigungseffekt erzielt worden, sagte der Minister. Deshalb sei es wichtig, auch in den kommenden Jahren für wirksame Investitionsanreize zu sorgen.
Wichtig aus Sicht des Wirtschaftsministers: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die Thüringer Bestandsunternehmen werden in der Landesförderung erneut überdurchschnittlich berücksichtigt. So entfallen vier Vorhaben auf Großunternehmen, zwölf Vorhaben auf KMU – Beispiele sind die Gebrüder Ewald GmbH, Schleusingen; Microfluidic ChipShop GmbH, Jena; Georg Schardt KG, Mitwitz; IL Metronic Sensortechnik GmbH, Ilmenau; Perthel Stahlbau GmbH, Bad Lobenstein; Bo-Ra-tec GmbH, Weimar. Zudem stehen drei Neuansiedlungen insgesamt 13 Unternehmenserweiterungen gegenüber – darunter z.B. Optics Balzers Jena GmbH; das Victor’s Residenz Hotel in Teistungen; MDC Power GmbH, Kölleda; Froeb Verpackungen, Wurzbach; Eastern Graphics GmbH, Ilmenau.
Insgesamt entfallen 86 Prozent der Förderung auf eingesessene Thüringer Firmen. Das Branchenspektrum reicht u.a. von der Automobilzulieferindustrie über die Metallverarbeitung, Optik, Mess- und Medizintechnik bis zu Softwareentwicklung und Verpackungsproduktion.
Förderanträge, die in der zweiten Förderrunde nicht berücksichtigt werden konnten, werden nicht automatisch abgelehnt, sondern nehmen an der dritten und letzten Auswahlrunde zum 31. Oktober 2013 teil und haben dort erneut eine Chance auf Förderung.
