Baumfällung am Stadtwald
Dienstag, 09. Juli 2013, 11:55 Uhr
Schon am vergangenen Montag musste am Rande des Bleicheröder-Stadtwaldes, unweit des Landschulheims Schneckenhengst, eine alte Buche gefällt werden. Der zuständige Revierleiter Matthias Althans hatte im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht diesen Baum schon seit einiger Zeit im Visier...
Die Krone des Baumes wies verdächtig viele trockene Äste auf, sodass der Revierleiter auf eine Erkrankung schloss. Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung als Eigentümer des Waldes sorgte das Ordnungsamt für die Absperrung der Zufahrtswege, da dort ein reger Verkehr von Wanderern und Anliegern herrscht. Der Baum stand direkt am Waldparkplatz Richtung Kuhbrunnen, wo jährlich auch die Waldjugendspiele für die Schulen des Landkreises durchführt werden.
Als Organisator dieser Erlebnistage erklärte sich der Forstamtsleiter Klaus-Wilhelm Brüggemann bereit, die problematische Fällung schnellstmöglich zu übernehmen. Die Besonderheit des Baumes war nicht nur der bedenkliche Zustand, sondern vielmehr die Nähe zu privaten Grundstücken und der alten Lindenallee, die den Weg säumt.
Mit fünf Auszubildenden und einem Traktor mit Seilwinde rückte das Forstamt Bleicherode-Südharz an. Die Auszubildenden des Dritten Lehrjahres, Sascha Klöppel und Toni Benkenstein, konnten nun kurz vor ihrer Abschlussprüfung beweisen, was sie in drei Lehrjahren an Fertigkeiten und Erfahrungen, gesammelt hatten. Von einer Leiter aus sicherten sie in schwindelerregender Höhe den Baum mittels des Zugseils der Seilwinde. Nun zeigten beide unter dem wachenden Auge des Lehrmeisters ihr Können.
Mit einer speziellen Schnittführung und einem hydraulischen Keil wurde der Baum abgeschnitten, gleichzeitig zog die Winde des Traktors den Baum in die gewünschte Richtung. Schon im Fallen des Baumes prasselten trockene Äste auf den Parkplatz. Der Baum kam an gedachter Stelle zu Fall, ohne Schaden am Umfeld anzurichten. Beim Zerschneiden der Buche kam die Ursache der Erkrankung zum Vorschein. Durch Verletzungen nicht zuletzt auch durch Initialen, die in den Schaft des Baumes über viele Jahre geritzt wurden, war Fäule eingedrungen und hatte den Baum massiv geschädigt.
Durch die seitliche Neigung der Krone wäre die stattliche Buche womöglich noch in die benachbarten Grundstücke gefallen. Aber schon der große Anteil an trockenen Ästen ist eine Gefahr an einem solch beliebten Ort, wo Bänke regelmäßig Schulklassen aus dem Landschulheim zur Rast einladen. Die beiden Auszubildenden waren auf alle Fälle mit ihrer Arbeit zufrieden. Ich wünsche Sascha und Toni ein eben so gutes Gelingen bei ihrer Abschlussprüfung zum Forstwirt.
Oliver Tetzel, Azubi im Zweitem Lehrjahr
Autor: redDie Krone des Baumes wies verdächtig viele trockene Äste auf, sodass der Revierleiter auf eine Erkrankung schloss. Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung als Eigentümer des Waldes sorgte das Ordnungsamt für die Absperrung der Zufahrtswege, da dort ein reger Verkehr von Wanderern und Anliegern herrscht. Der Baum stand direkt am Waldparkplatz Richtung Kuhbrunnen, wo jährlich auch die Waldjugendspiele für die Schulen des Landkreises durchführt werden.
Als Organisator dieser Erlebnistage erklärte sich der Forstamtsleiter Klaus-Wilhelm Brüggemann bereit, die problematische Fällung schnellstmöglich zu übernehmen. Die Besonderheit des Baumes war nicht nur der bedenkliche Zustand, sondern vielmehr die Nähe zu privaten Grundstücken und der alten Lindenallee, die den Weg säumt.
Mit fünf Auszubildenden und einem Traktor mit Seilwinde rückte das Forstamt Bleicherode-Südharz an. Die Auszubildenden des Dritten Lehrjahres, Sascha Klöppel und Toni Benkenstein, konnten nun kurz vor ihrer Abschlussprüfung beweisen, was sie in drei Lehrjahren an Fertigkeiten und Erfahrungen, gesammelt hatten. Von einer Leiter aus sicherten sie in schwindelerregender Höhe den Baum mittels des Zugseils der Seilwinde. Nun zeigten beide unter dem wachenden Auge des Lehrmeisters ihr Können.
Mit einer speziellen Schnittführung und einem hydraulischen Keil wurde der Baum abgeschnitten, gleichzeitig zog die Winde des Traktors den Baum in die gewünschte Richtung. Schon im Fallen des Baumes prasselten trockene Äste auf den Parkplatz. Der Baum kam an gedachter Stelle zu Fall, ohne Schaden am Umfeld anzurichten. Beim Zerschneiden der Buche kam die Ursache der Erkrankung zum Vorschein. Durch Verletzungen nicht zuletzt auch durch Initialen, die in den Schaft des Baumes über viele Jahre geritzt wurden, war Fäule eingedrungen und hatte den Baum massiv geschädigt.
Durch die seitliche Neigung der Krone wäre die stattliche Buche womöglich noch in die benachbarten Grundstücke gefallen. Aber schon der große Anteil an trockenen Ästen ist eine Gefahr an einem solch beliebten Ort, wo Bänke regelmäßig Schulklassen aus dem Landschulheim zur Rast einladen. Die beiden Auszubildenden waren auf alle Fälle mit ihrer Arbeit zufrieden. Ich wünsche Sascha und Toni ein eben so gutes Gelingen bei ihrer Abschlussprüfung zum Forstwirt.
Oliver Tetzel, Azubi im Zweitem Lehrjahr

