Lebenswertes Dorf
Montag, 08. Juli 2013, 18:52 Uhr
Es sind mitunter die Kleinigkeiten, die ein Dorf, die eine Stadt lebenswert machen. So ist das auch in Werna im Landkreis Nordhausen. Dazu Anmerkungen von Eva Kothe aus Werna in der nnz...
Ein schöner Spaziergang durch das Dorf Werna rundete einen schönen Sonntag ab. Schon der liebe Herr Gott sollte am siebten Tage ruhen. So taten wir es auch. Was sahen wir in einem Dorf? Wikipedia sagt mir zum Dorf folgendes:
Als Dorf bezeichnet man eine zumeist kleine Gruppensiedlung mit geringer Arbeitsteilung, die ursprünglich durch eine landwirtschaftlich geprägte Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet ist. Charakterisierend ist die Landwirtschaft; doch sind auch Fischerdörfer, Flößer- und sogar Wanderhändlerdörfer bezeugt. In Gegenden mit ausgeprägter Heimindustrie gab es beispielsweise Weberdörfer, Töpferdörfer sind dagegen in ihrer jeweiligen Region einzigartig.
Ich überlege, ja als ich 1986 nach Werna zog, war es ein von Landwirtschaft geprägtes Dorf. Es ist im Oval angelegt, wobei viele gern eine Straße als Schnellstraße benutzen würden!
Die Landwirtschaft gibt es heute noch. Original rotes Harzer Höhenvieh, Milchkühe, Schafe und eine Menge Hunde sieht man im Ort. Nur die Milchbank gibt es nicht mehr, dafür eine große Kreuzung und eine intakte Brücke. Durch meine Krankheit suche ich auch immer wieder nach Bänken. Ja die gibt es auch – sogar an vielen schönen Plätzen zum Ausruhen. Werna schmückt sich mit Rosen! Überall findet man sie. In einigen Bereichen von den Anwohnern wohl gepflegt.
Selbst der Friedhof, der Spielplatz, die Feuerwehr und die Buswendeschleife haben ein neues Ansehen erhalten. Beim Frühjahrsputz werden immer ein oder zwei Stellen besonders bedacht.
Der Friedhof erhielt einen neuen Zaun, das Tor wurde gestrichen. Der Spielplatz völlig neu gestaltet mit Spielgeräten, Sandkiste und Volleyballfeld. Der Feuerwehr- und Gemeindestützpunkt mit Küche, Toilette, Platzplasterung und Rosenpflanzung.
Die Kirche St. Johannis erhielt eine Schwammsanierung, Altarraumrestaurierung und die Restaurierung der Patronatsloge ermöglicht eine warme Winterkirche.
Der Geostützpunkt mit Rosen – Rondell, Harzmodell, Geomarken und der Park mit Seerosenteichen ist eine tolle Bereicherung des Spaziergangs. Gern sehe ich den Fröschen zu, die sich auf den Blättern und im Wasser tummeln. Auch ein Graureiher und Wildenten haben sich angesiedelt.
Wenn ich in die entgegengesetzte Richtung gehe – vorbei an der ehemaligen LPG und sehe die Kühe und das geschäftige Treiben des Bauern, werden alte Gedanken wach. Dann ist mir die Kastanie Elise oder Leopold oder Kurt gerade recht. Zur Abkühlung kann ich auch noch weiter zur Kelle gehen. Phantastisch wie ich den Abstieg genießen kann. Das Wasser ist ruhig und klar. Von dem menschlichen Treiben keine Spur – nein nicht ganz! Es ist gut gepflegt!
Manchmal möchte man sagen, die machen das schon. Doch wer sind Die, die den Ort pflegen, doch wohl die Anwohner selbst. Die, die hier auf sauberen Straßen und Wegen gern mal einen Abendspaziergang machen und sich an Rosen, den Häusern mit Vorgärten und dem Neubaugebiet oder der Natur erfreuen.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Wern`schen auch gern feiern. Osterfeuer, Maibaumsetzen, Taubenfest, Parkfest (dieses Jahr am 03.08.) und Glühweinabend sind doch wirklich erlabend. Gleich vier Schaukästen der Gemeinde und Kirche informieren die Anwohner und Gäste.
Ja, da bleibt nur zu sagen – Die machen das schon und Die werden immer mehr. Dank an alle, die dafür sorgen!
Eva Kothe
Wohl viele schöne Stunden sind vergangen,
der Abend hat schon angefangen.
Dreiviertel leer ist noch das Blatt.
Ich fühle mich mal wieder matt.
Es heißt so schön
Morgenstund` hat Gold im Mund
So schreib ich morgen,
und tu es Euch Kund.
der Abend hat schon angefangen.
Dreiviertel leer ist noch das Blatt.
Ich fühle mich mal wieder matt.
Es heißt so schön
Morgenstund` hat Gold im Mund
So schreib ich morgen,
und tu es Euch Kund.
Ein schöner Spaziergang durch das Dorf Werna rundete einen schönen Sonntag ab. Schon der liebe Herr Gott sollte am siebten Tage ruhen. So taten wir es auch. Was sahen wir in einem Dorf? Wikipedia sagt mir zum Dorf folgendes:
Als Dorf bezeichnet man eine zumeist kleine Gruppensiedlung mit geringer Arbeitsteilung, die ursprünglich durch eine landwirtschaftlich geprägte Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet ist. Charakterisierend ist die Landwirtschaft; doch sind auch Fischerdörfer, Flößer- und sogar Wanderhändlerdörfer bezeugt. In Gegenden mit ausgeprägter Heimindustrie gab es beispielsweise Weberdörfer, Töpferdörfer sind dagegen in ihrer jeweiligen Region einzigartig.
Ich überlege, ja als ich 1986 nach Werna zog, war es ein von Landwirtschaft geprägtes Dorf. Es ist im Oval angelegt, wobei viele gern eine Straße als Schnellstraße benutzen würden!
Die Landwirtschaft gibt es heute noch. Original rotes Harzer Höhenvieh, Milchkühe, Schafe und eine Menge Hunde sieht man im Ort. Nur die Milchbank gibt es nicht mehr, dafür eine große Kreuzung und eine intakte Brücke. Durch meine Krankheit suche ich auch immer wieder nach Bänken. Ja die gibt es auch – sogar an vielen schönen Plätzen zum Ausruhen. Werna schmückt sich mit Rosen! Überall findet man sie. In einigen Bereichen von den Anwohnern wohl gepflegt.
Selbst der Friedhof, der Spielplatz, die Feuerwehr und die Buswendeschleife haben ein neues Ansehen erhalten. Beim Frühjahrsputz werden immer ein oder zwei Stellen besonders bedacht.
Der Friedhof erhielt einen neuen Zaun, das Tor wurde gestrichen. Der Spielplatz völlig neu gestaltet mit Spielgeräten, Sandkiste und Volleyballfeld. Der Feuerwehr- und Gemeindestützpunkt mit Küche, Toilette, Platzplasterung und Rosenpflanzung.
Die Kirche St. Johannis erhielt eine Schwammsanierung, Altarraumrestaurierung und die Restaurierung der Patronatsloge ermöglicht eine warme Winterkirche.
Der Geostützpunkt mit Rosen – Rondell, Harzmodell, Geomarken und der Park mit Seerosenteichen ist eine tolle Bereicherung des Spaziergangs. Gern sehe ich den Fröschen zu, die sich auf den Blättern und im Wasser tummeln. Auch ein Graureiher und Wildenten haben sich angesiedelt.
Wenn ich in die entgegengesetzte Richtung gehe – vorbei an der ehemaligen LPG und sehe die Kühe und das geschäftige Treiben des Bauern, werden alte Gedanken wach. Dann ist mir die Kastanie Elise oder Leopold oder Kurt gerade recht. Zur Abkühlung kann ich auch noch weiter zur Kelle gehen. Phantastisch wie ich den Abstieg genießen kann. Das Wasser ist ruhig und klar. Von dem menschlichen Treiben keine Spur – nein nicht ganz! Es ist gut gepflegt!
Manchmal möchte man sagen, die machen das schon. Doch wer sind Die, die den Ort pflegen, doch wohl die Anwohner selbst. Die, die hier auf sauberen Straßen und Wegen gern mal einen Abendspaziergang machen und sich an Rosen, den Häusern mit Vorgärten und dem Neubaugebiet oder der Natur erfreuen.
So ist es nicht verwunderlich, dass die Wern`schen auch gern feiern. Osterfeuer, Maibaumsetzen, Taubenfest, Parkfest (dieses Jahr am 03.08.) und Glühweinabend sind doch wirklich erlabend. Gleich vier Schaukästen der Gemeinde und Kirche informieren die Anwohner und Gäste.
Ja, da bleibt nur zu sagen – Die machen das schon und Die werden immer mehr. Dank an alle, die dafür sorgen!
Eva Kothe
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.



