Arbeit außer der Arbeitszeit
Samstag, 03. April 2004, 12:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Die normale Arbeitszeit reicht vielen Menschen in Thüringen nicht mehr aus. Warum zunehmend zusätzlich gearbeitet wird, das hat für Sie die nnz erfahren.
Aus den Ergebnissen des Mikrozensus geht weiter hervor, dass vor allem am Samstag und in den Abendstunden für viele Arbeitszeit ist.
Von Februar bis April 2003 haben 237 400 Erwerbstätige (23,1 Prozent) ständig oder regelmäßig und 220 900 Personen (21,5 Prozent) gelegentlich samstags gearbeitet. 350 100 Beschäftigte (34,0 Prozent) waren in den Abendstunden tätig. 227 500 Männer und Frauen (22,1 Prozent) arbeiteten auch an Sonn- oder Feiertagen. Für 162 800 Personen (15,8 Prozent) gehört Nachtarbeit zur Jobausübung.
Vor allem für Selbständige sind flexible Arbeitszeiten nichts Besonderes. Von fünf Selbständigen arbeiten vier (79,8 Prozent) auch außerhalb der normalen Arbeitszeit. Naturgemäß ist der Anteil der Beschäftigten mit flexiblen Arbeitszeiten im Handel und Gastgewerbe (74,6 Prozent) sowie im Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung (69,6 Prozent) besonders hoch.
Autor: nnzAus den Ergebnissen des Mikrozensus geht weiter hervor, dass vor allem am Samstag und in den Abendstunden für viele Arbeitszeit ist.
Von Februar bis April 2003 haben 237 400 Erwerbstätige (23,1 Prozent) ständig oder regelmäßig und 220 900 Personen (21,5 Prozent) gelegentlich samstags gearbeitet. 350 100 Beschäftigte (34,0 Prozent) waren in den Abendstunden tätig. 227 500 Männer und Frauen (22,1 Prozent) arbeiteten auch an Sonn- oder Feiertagen. Für 162 800 Personen (15,8 Prozent) gehört Nachtarbeit zur Jobausübung.
Vor allem für Selbständige sind flexible Arbeitszeiten nichts Besonderes. Von fünf Selbständigen arbeiten vier (79,8 Prozent) auch außerhalb der normalen Arbeitszeit. Naturgemäß ist der Anteil der Beschäftigten mit flexiblen Arbeitszeiten im Handel und Gastgewerbe (74,6 Prozent) sowie im Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung (69,6 Prozent) besonders hoch.
