Aller guten Dinge sind 3
Donnerstag, 04. Juli 2013, 15:43 Uhr
Eine hohe Qualität der eigenen Bildungsangebote ist eines der zentralen Ziele der Kreisvolkshochschule Nordhausen. Um die eigene Qualitätsmanagement zu verbessern, beteiligt sich die VHS in Trägerschaft des Landkreises seit einigen Jahren der Lernorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung, kurz LQW...
Jetzt hat sich die Kreisvolkshochschule schon zum dritten Mal erfolgreich der LQW-Qualitätsprüfung gestellt und hat heute die Auszeichnung dafür erhalten. Landrätin Birgit Keller gratulierte den Mitarbeitern und Dozenten der Kreisvolkshochschule zu diesem Erfolg und dankte für ihr Engagement.
LQW prüft in einem festgelegten Verfahren die Güte einer Bildungseinrichtung, die Qualitätssicherung und -entwicklung. 2005 und 2009 hat die Kreisvolkshochschule bereits mit dem LQW-Qualitätssiegel erhalten. Nun stand, turnusgemäß nach vier Jahren, die Retestierung an. Eine zentrale Grundlage der Retestierung ist ein Selbstreport der VHS, in dem sie auf rund 100 Seiten elf Qualitätsbereiche wie Kundenkommunikation, Infrastruktur oder Personalpolitik reflektiert.
Basis ist das Leitbild, in dem die Kreisvolkshochschule den Anspruch an die eigene Bildungsarbeit beschreibt. Kernstück dabei ist die Frage, wie man gelungenes Lernen definiert. Ich denke, dass unsere Vorstellung die Intentionen unserer Kunden weitest gehend trifft, meint VHS-Direktor Gerhard Tölle. Im LQW-Test stand diese Selbsteinschätzung auf dem Prüfstand. Um die Eigenauskünfte vor Ort zu prüfen, ist der externe Gutachter Bernd Staemmler nach Nordhausen gekommen.
Der heutige Abschlussworkshop beendet das externe Prüfverfahren mit unabhängigen Gutachten und vorheriger Vor-Ort-Begutachtung. Dabei wurden auch die strategischen Entwicklungsziele der Einrichtung für die nächsten vier Jahre verbindlich vereinbart.
2005 hatte es die Nordhäuser Kreisvolkshochschule als vierte VHS in Thüringen geschafft, positiv getestet und Netzwerkpartner im anerkannten LQW-System zu werden. Neben einer Urkunde als Bestätigung des Qualitätssiegels erhielt die Kreisvolkshochschule bei der ersten Auszeichnung eine Netzwerkfliese - ein Teil des LQW-Netzwerkbild des Künstlers Guido Kratz. Erst alle Fließen der erfolgreich testierten Einrichtungen ergeben zusammen das Gesamtbild, das ständig wächst.
Ein Element des Qualitätsmanagements ist also der Austausch mit anderen Bildungseinrichtungen und damit die Umsetzung des Netzwerkgedankens, der hinter LQW steckt. Ein Konzept, das aufgeht, wie Gerhard Tölle bestätigt und den Erfahrungsaustausch mit anderen LQW-Siegelträgern als gewinnbringend bezeichnet. Aktuell haben über 700 Weiterbildungsorganisationen in Deutschland und Österreich die LQW-Testierung erfolgreich bestanden.
Autor: redJetzt hat sich die Kreisvolkshochschule schon zum dritten Mal erfolgreich der LQW-Qualitätsprüfung gestellt und hat heute die Auszeichnung dafür erhalten. Landrätin Birgit Keller gratulierte den Mitarbeitern und Dozenten der Kreisvolkshochschule zu diesem Erfolg und dankte für ihr Engagement.
LQW prüft in einem festgelegten Verfahren die Güte einer Bildungseinrichtung, die Qualitätssicherung und -entwicklung. 2005 und 2009 hat die Kreisvolkshochschule bereits mit dem LQW-Qualitätssiegel erhalten. Nun stand, turnusgemäß nach vier Jahren, die Retestierung an. Eine zentrale Grundlage der Retestierung ist ein Selbstreport der VHS, in dem sie auf rund 100 Seiten elf Qualitätsbereiche wie Kundenkommunikation, Infrastruktur oder Personalpolitik reflektiert.
Basis ist das Leitbild, in dem die Kreisvolkshochschule den Anspruch an die eigene Bildungsarbeit beschreibt. Kernstück dabei ist die Frage, wie man gelungenes Lernen definiert. Ich denke, dass unsere Vorstellung die Intentionen unserer Kunden weitest gehend trifft, meint VHS-Direktor Gerhard Tölle. Im LQW-Test stand diese Selbsteinschätzung auf dem Prüfstand. Um die Eigenauskünfte vor Ort zu prüfen, ist der externe Gutachter Bernd Staemmler nach Nordhausen gekommen.
Der heutige Abschlussworkshop beendet das externe Prüfverfahren mit unabhängigen Gutachten und vorheriger Vor-Ort-Begutachtung. Dabei wurden auch die strategischen Entwicklungsziele der Einrichtung für die nächsten vier Jahre verbindlich vereinbart.
2005 hatte es die Nordhäuser Kreisvolkshochschule als vierte VHS in Thüringen geschafft, positiv getestet und Netzwerkpartner im anerkannten LQW-System zu werden. Neben einer Urkunde als Bestätigung des Qualitätssiegels erhielt die Kreisvolkshochschule bei der ersten Auszeichnung eine Netzwerkfliese - ein Teil des LQW-Netzwerkbild des Künstlers Guido Kratz. Erst alle Fließen der erfolgreich testierten Einrichtungen ergeben zusammen das Gesamtbild, das ständig wächst.
Ein Element des Qualitätsmanagements ist also der Austausch mit anderen Bildungseinrichtungen und damit die Umsetzung des Netzwerkgedankens, der hinter LQW steckt. Ein Konzept, das aufgeht, wie Gerhard Tölle bestätigt und den Erfahrungsaustausch mit anderen LQW-Siegelträgern als gewinnbringend bezeichnet. Aktuell haben über 700 Weiterbildungsorganisationen in Deutschland und Österreich die LQW-Testierung erfolgreich bestanden.
