War der Fahrdienstleiter betrunken?
Donnerstag, 04. Juli 2013, 15:29 Uhr
Weil der Fahrdienstleiter im Bahnhof Bleicherode betrunken gewesen sein soll, wird jetzt Anklage gegen den Mann erhoben. Er soll das schlimme Bahnunglück im Jahr 2011 verursacht haben...
Ein Gutachten des Eisenbahn-Bundesamtes habe ergeben, dass der Mann während seines Dienstes betrunken gewesen sein soll. Gegenüber einem Thüringer Radiosender soll die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft bestätigt haben, dass demnächst Anklage erhoben werden soll.
Zu dem Unglück kam es, weil zwei Güterzüge aufeinander prallten. Dabei soll der Mann nicht daran gedacht haben, das auf einem Gleis ein Zug mit Kesselwagen stand. Und genau auf diesem Gleis habe er freie Fahrt für einen zweiten Zug in Richtung Sollstedt gegeben.
Bei den Zusammenstoß gerieten mehrere Kesselwagen in Brand, außerdem liefen gefährliche Chemikalien aus. Laut Deutscher Bahn seien durch den Zusammenstoß ein Schaden und nachfolgende Kosten von mehr als zwei Millionen Euro entstanden. Die entsprechenden Arbeiten werden aller Voraussicht nach noch vier Jahre dauern.
Mehr dazu auch im Archiv der nnz.
Autor: redEin Gutachten des Eisenbahn-Bundesamtes habe ergeben, dass der Mann während seines Dienstes betrunken gewesen sein soll. Gegenüber einem Thüringer Radiosender soll die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft bestätigt haben, dass demnächst Anklage erhoben werden soll.
Zu dem Unglück kam es, weil zwei Güterzüge aufeinander prallten. Dabei soll der Mann nicht daran gedacht haben, das auf einem Gleis ein Zug mit Kesselwagen stand. Und genau auf diesem Gleis habe er freie Fahrt für einen zweiten Zug in Richtung Sollstedt gegeben.
Bei den Zusammenstoß gerieten mehrere Kesselwagen in Brand, außerdem liefen gefährliche Chemikalien aus. Laut Deutscher Bahn seien durch den Zusammenstoß ein Schaden und nachfolgende Kosten von mehr als zwei Millionen Euro entstanden. Die entsprechenden Arbeiten werden aller Voraussicht nach noch vier Jahre dauern.
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