Gedenken
Samstag, 03. April 2004, 12:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute vor 59 Jahren begann der Untergang des Nordhausens, das nur noch die älteren Nordhäuser in Erinnerung haben. Britische Bomber waren im Anflug, doch der 3. April 1945 sollte erst der Vorhof der Hölle sein. Heute wurde der Opfer gedacht.
Fast 9.000 Menschen starben im Inferno der Bomben, die an zwei Apriltagen, wenige Tage vor dem Ende des zweiten Weltkrieges, auf die Stadt am Harz geworfen worden. Auch heute, 59 Jahre danach, scheint die Frage nach dem WARUM nicht zu beantworten zu sein. Vielleicht ist es auch deshalb wichtig, an diesem Tag zu mahnen, dass nie wieder ein Krieg Leid, Elend, Tod und Vernichtung bringen wird.
Heute erinnerte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) an die Apriltage 1945, vor allem schilderte er wie der Petersberg in Schutt und Asche versank, wie Tausende von Menschen keine Chance hatte, dem Feuertod zu entkommen. Wahlbuhl spannte aber auch den Bogen zum Heute. Da sei der Petersberg das Zentrum des Landesgartenschaugeländes und präsentierte sich schöner als je zuvor.
Mit Wahlbuhl erinnerten am späten Vormittag rund 15 Offizielle aus Verwaltungen, Vertreter von Parteien und Verbänden an das Grauen des Krieges. Es waren rund 10 normale Bürger an die Stele vor dem Rathaus gekommen. Für ein Datum, das damals die Stadt vernichtete und das wie kein anderes in der Rolandstadt mahnen dürfte, ist das allerdings eine beschämende Resonanz, meint die nnz.

Autor: nnz
Fast 9.000 Menschen starben im Inferno der Bomben, die an zwei Apriltagen, wenige Tage vor dem Ende des zweiten Weltkrieges, auf die Stadt am Harz geworfen worden. Auch heute, 59 Jahre danach, scheint die Frage nach dem WARUM nicht zu beantworten zu sein. Vielleicht ist es auch deshalb wichtig, an diesem Tag zu mahnen, dass nie wieder ein Krieg Leid, Elend, Tod und Vernichtung bringen wird.Heute erinnerte Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) an die Apriltage 1945, vor allem schilderte er wie der Petersberg in Schutt und Asche versank, wie Tausende von Menschen keine Chance hatte, dem Feuertod zu entkommen. Wahlbuhl spannte aber auch den Bogen zum Heute. Da sei der Petersberg das Zentrum des Landesgartenschaugeländes und präsentierte sich schöner als je zuvor.
Mit Wahlbuhl erinnerten am späten Vormittag rund 15 Offizielle aus Verwaltungen, Vertreter von Parteien und Verbänden an das Grauen des Krieges. Es waren rund 10 normale Bürger an die Stele vor dem Rathaus gekommen. Für ein Datum, das damals die Stadt vernichtete und das wie kein anderes in der Rolandstadt mahnen dürfte, ist das allerdings eine beschämende Resonanz, meint die nnz.

