Beliebte Minijobs
Samstag, 03. April 2004, 10:08 Uhr
Nordhausen (nnz). Zwar sollen viele Vollzeitjobs zugunsten von Minijobs aufgegeben worden sein, aber die Schwarzarbeit in den betreffenden Bereichen schint geringer geworden zu sein.
Mit mittlerweile 7,5 Millionen gemeldeten Minijobs hat die für diesen Bereich zuständige Bochumer Zentrale bei der Bundesknappschaft bereits im ersten Jahr die Erwartungen der Arbeitsmarktexperten weit übertroffen. Beim Start der neuen Minijob-Zentrale am 1. April vergangenen Jahres sei langfristig mit einer Zahl von nur 5,8 Millionen Stellen gerechnet worden, hieß es dazu am Donnerstag in Bochum. In den Privathaushalten habe sich die Zahl der gemeldeten Minijobs innerhalb des vergangenen Jahres von 26 000 auf derzeit rund 100 000 nahezu vervierfacht. Nicht zuletzt ist es uns gelungen, unseren Beitrag zur Eindämmung der Schwarzarbeit in Deutschland zu leisten, sagte der Direktor der Bundesknappschaft, Ulrich Roppel.
Mit der Errichtung der Minijob-Zentrale sei die Abwicklung der Meldungen, Beitragsnachweise und Pauschalabgaben deutlich vereinfacht worden. Arbeitgeber müssten nun nur noch mit einer einzigen Stelle abrechnen und nicht wie zuvor mit 350 Krankenkassen und rund 700 Finanzämtern verwaltungstechnische Absprachen treffen.
Autor: nnzMit mittlerweile 7,5 Millionen gemeldeten Minijobs hat die für diesen Bereich zuständige Bochumer Zentrale bei der Bundesknappschaft bereits im ersten Jahr die Erwartungen der Arbeitsmarktexperten weit übertroffen. Beim Start der neuen Minijob-Zentrale am 1. April vergangenen Jahres sei langfristig mit einer Zahl von nur 5,8 Millionen Stellen gerechnet worden, hieß es dazu am Donnerstag in Bochum. In den Privathaushalten habe sich die Zahl der gemeldeten Minijobs innerhalb des vergangenen Jahres von 26 000 auf derzeit rund 100 000 nahezu vervierfacht. Nicht zuletzt ist es uns gelungen, unseren Beitrag zur Eindämmung der Schwarzarbeit in Deutschland zu leisten, sagte der Direktor der Bundesknappschaft, Ulrich Roppel.
Mit der Errichtung der Minijob-Zentrale sei die Abwicklung der Meldungen, Beitragsnachweise und Pauschalabgaben deutlich vereinfacht worden. Arbeitgeber müssten nun nur noch mit einer einzigen Stelle abrechnen und nicht wie zuvor mit 350 Krankenkassen und rund 700 Finanzämtern verwaltungstechnische Absprachen treffen.
