nnz-online

nnz-Rückspiegel: 2. April 2003

Freitag, 02. April 2004, 06:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Vorbilder, Tarife, und Vertrag mit Gott


Vorbilder auf der Straße
Urkunde Hand aufs Herz: Habe Sie schon mal einen Verkehrsunfall verursacht? Wenn nicht, dann haben Sie die Chance auf eine Auszeichnung als „bewährter Kraftfahrer“. Wie zum Beispiel Hans Grabe und Jürgen Dietze. Die von der Deutschen Verkehrswacht gestiftete Auszeichnung wird Kraftfahrern verliehen, die sich als verkehrssicher bewährt haben und gleichzeitig verpflichten, auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern Vorbild zu sein...ausführlich im nnz-Archiv


Mehrheitliche Einsicht in Notwendigkeit
Es gibt immer ein Für und Wider bei der Erhöhung von Tarifen für Busse und Straßenbahnen. Auch für die Stadträte, die das beschließen mußen, kein „leichtes Brot“. Und sie hatten es sich auch nicht leicht gemacht am späten Nachmittag. Eigentlich, so die Vorstellungen der Fraktionen, sollte alles „friedlich“ ablaufen. Denn viel wurde geredet, unterrichtet und diskutiert in den Fraktionen und Ausschüssen. Die Vertreter der Stadtwerke hatten kaum einen freien Abend. Doch dann kam die Diskussion schon in der Bürgerfragestunde. Da präsentierte sich der Seniorenbeirat der Stadt Nordhausen nicht mit einer Frage, wie es die Geschäftsordnung vorsieht, sondern präsentierte einen Forderungskatalog hinsichtlich der Überarbeitung der Tarife. Auch die SPD-Fraktion hatte am Montag noch einmal nachgedacht und wollte eine Zeit-Zonen-Fahrkarte einführen...ausführlich im nnz-Archiv


Vertrag mit dem lieben Gott
Heino Hohlhase feiert heute Geburtstag. Der Mann, dessen Herz an den Tieren hängt, kann seit heute auf 97 Lebensjahre zurückblicken. Und er hat noch einen Vertrag, den er unbedingt erfüllen will. Es war wohl im Zweiten Weltkrieg, als Heino Kohlhase zum ersten Mal mit Tieren direkt „in Berührung“ kam. Er war Soldat in einer Veterinärkompanie an der Ostfront und musste sich um die medizinische Versorgung der Pferde kümmern. Es waren vermutlich bleibende Erlebnisse, denn in den ersten Jahren der DDR baute Kohlhase einen Tierschutzverein in Nordhausen auf. Später war er Mitglied im Tierschutzbeirat des damaligen Rat des Kreises, Vereine waren bei der SED nicht allzu beliebt.

Schon in diesen Zeiten war Tierschutz auch Machen, nicht nur Reden. Bis zu 30 Hunde versorgte Heino Kohlhase in seinem Haus. Nach der Wende war er Gründungsmitglied des Tierschutz Nordhausen e.V. Neun Jahre später fungierte er als „Gründungsvater“ des Vereins Tiere in Not. Für sein Wirken wurde der Tierschützer unter anderem mit der Thüringer Verdienstmedaille ausgezeichnet, außerdem könnte er sich auch die Franz-von-Assis-Medaille ans Revers heften...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de