Am Abend auf dem Auerberg
Montag, 24. Juni 2013, 08:55 Uhr
Das Josephskreuz im Harz ist ein Aussichtsturm auf der Josephshöhe des Großen Auerbergs bei Stolberg im Gemeindegebiet von Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Und dorthin zog es Karin Lehmann und Peter Blei...
Vom Parkplatz am Forsthaus Auerberg sind es rund 15 - 20 Minuten Fußweg auf einem breiten befestigten Wanderweg. Kurz vor dem Gipfel, zwischen den Bäumen, kann man schon das Josephskreuz erkennen. Der Aufstieg über die rund 200 Stufen hoch zur Aussichtsplattform ist lohnenswert. Ein traumhaft schöner Ausblick und klare Sicht bot sich uns. Gleich neben dem eisernen Turm befinden sich eine Gaststätte sowie ein kleiner Kinderspielplatz.
Bereits im 17. Jahrhundert befand sich auf dem Auerberg ein hölzerner Aussichtsturm. Die Sage berichtet, dass eines Tages fremde Männer kamen und Gänge in die Bergkuppe trieben, um dort nach roter Farbe zu suchen. Dadurch wurde der Turm unterhöhlt und baufällig und stürzte bald darauf ein.
Tatsache ist, dass der Turm im Jahr 1768 sehr marode war und aus Sicherheitsgründen abgerissen werden musste.
Lange Jahre vergingen, bis auf Initiative des Stolberger Grafen ein neuer Aussichtsturm gebaut werden sollte. Dieser Vorgänger der heutigen Eisenkonstruktion war ein gotisches Doppelkreuz aus Holz. Es entstand 1834 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, wurde aber 1880 vom Blitz getroffen und brannte nieder.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1896 und entstand in Anlehnung an den Entwurf Schinkels. Es wird durch 100.000 Niete zusammengehalten. Ein Tagesausflug in den Harz lohnt sich immer.
Karin Lehmann, Peter Blei
Autor: redVom Parkplatz am Forsthaus Auerberg sind es rund 15 - 20 Minuten Fußweg auf einem breiten befestigten Wanderweg. Kurz vor dem Gipfel, zwischen den Bäumen, kann man schon das Josephskreuz erkennen. Der Aufstieg über die rund 200 Stufen hoch zur Aussichtsplattform ist lohnenswert. Ein traumhaft schöner Ausblick und klare Sicht bot sich uns. Gleich neben dem eisernen Turm befinden sich eine Gaststätte sowie ein kleiner Kinderspielplatz.
Bereits im 17. Jahrhundert befand sich auf dem Auerberg ein hölzerner Aussichtsturm. Die Sage berichtet, dass eines Tages fremde Männer kamen und Gänge in die Bergkuppe trieben, um dort nach roter Farbe zu suchen. Dadurch wurde der Turm unterhöhlt und baufällig und stürzte bald darauf ein.
Tatsache ist, dass der Turm im Jahr 1768 sehr marode war und aus Sicherheitsgründen abgerissen werden musste.
Lange Jahre vergingen, bis auf Initiative des Stolberger Grafen ein neuer Aussichtsturm gebaut werden sollte. Dieser Vorgänger der heutigen Eisenkonstruktion war ein gotisches Doppelkreuz aus Holz. Es entstand 1834 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, wurde aber 1880 vom Blitz getroffen und brannte nieder.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1896 und entstand in Anlehnung an den Entwurf Schinkels. Es wird durch 100.000 Niete zusammengehalten. Ein Tagesausflug in den Harz lohnt sich immer.
Karin Lehmann, Peter Blei

































