Gut gewirtschaftet
Donnerstag, 20. Juni 2013, 07:36 Uhr
Auf der Vertreterversammlung der Nordthüringer Volksbank konnten Vorstand und Aufsichtsrat eine sehr positive Bilanz ziehen. Auch nnz/kn waren bei der Auswertung dabei.
Frei nach dem Motto, was Obama kann, können wir Bänker auch, hob der Aufsichtsradvorsitzende Dr. Karl-Ernst Heerwagen die "Jacket-Pflicht" an dem glühend heißen Tag auf und die meisten folgten dem freudig. Frei nach dm Motto, schwarz macht schlank blieb allerdings Vorstand Peter Herbst bei seiner gewählten Kleiderordnung.
Heerwagen stellte fest, dass sich in der Bankenwirtschaft die Volks- und Raiffeisenbanken gut behauptet haben und insbesondere die Nordthüringer Volksbank ein gutes Ergebnis hingelegt hat. Heerwagen, gleichzeitig als Veranstaltungsleiter fungierend, konnte 105 stimmberechtigte Vertreter und 42 Gäste begrüßen. Die Vertreter waren durch auslegende Listen in den Filialen gewählt worden.
Vorstand Peter Herbst stellte fest, die Wirtschaft ist nun schon im 6. Jahr in der Krise und viele Banken haben Probleme, so löse sich zum Beispiel die Allianzbank auf.
Als nicht akzeptabel bezeichnete Herbst den Weg, Banken staatlich zu stützten, die dann als "Dank" auch noch in der Zinspolitik mit Dumpingangeboten auch noch den Markt durcheinander mischen. Sowohl Vorstand, als auch Aufsichtsrat zeigten sich zufrieden, dass man keine staatlichen Gelder zur Stützung in Anspruch nehmen muss.
Herbst stellte fest, dass der demografische Wandel auch die Volksbank trifft. Durch erheblichen Rückgang der Einwohnerzahlen nehmen auch die potentiellen Kundenzahlen ab. Und der Trend wird weiter anhalten, so wird die Bevölkerung bis 2020 in den Kreisen Nordhausen um 16 Prozent, Sömmerda um 20 Prozent und Kyffhäuserkreis gar um 34 Prozent zurückgehen.
Deshalb musste man bereits drei Filialen schließen, ohne Mitarbeiter entlassen zu. "Mit 23 Filialstandorten, 160 Mitarbeitern und 23 Azubis, sind wir in der Region unserer drei Kreis gut aufgestellt." Und wohin geht nach Herbst der Trend? Online-Banking nimmt stark zu.
Die Nordthüringer Volksbank zählt unter den Volksbanken im Großraum sind den stärksten Banken. Das Kreditgeschäft nahm um 8 Prozent zu und die Bilanzsumme stieg von 515 Millionen Euro (2011) auf 556 Millionen Euro 2012. Da auch das Eigenkapital gesteigert wurde, braucht kein Kunde Angst um seine Einlagen haben.
Heerwagen gab den Bericht des Aufsichtsrats. Das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung durch den Genossenschaftsverband brachte keine Beanstandungen. es konnte ein Überschuss von rund 989.000 Euro erwirtschaftet werden.
Auf Vorschlag des Aufsichtsrats und des Vorstand könnte eine Dividende von 4 Prozent und ein Bonus von ein Prozent gezahlt werden. Wie bereits gestern berichtet (Genossenschaftler leisten Hilfe)), votierte die Vertreterversammlung einstimmig dafür, davon 0,25 Prozent des Bonus als Fluthilfe dem Landkreis Sömmerda zur Verfügung zu stellen, was in etwa 20.000 Euro ausmacht.
Turnus- und satzungsmäßig wurde Hansjochen Otte aus dem Aufsichtsrat (im Bild flankiert von den Vorständen Peter Herbst und Harald Habermann) verabschiedet. Im Aufsichtsrat darf man nicht älter als 63 Jahre sein. Das Ausscheiden wurde genutzt, um den Aufsichtsrat zu verkleinern. Michaela Knoblauch schied zwar auch turnusgemäß aus, wurde aber einstimmig in den Aufsichtsrat zurück gewählt.
Musikalisch verschönert wurde der Abend vom Duo Irene Steußloff und Alexander Grüner sowie einem Quartett der Kreismusikschule Sondershausen, die unter anderen ein preisgekröntes Stück aus dem Musikwettbewerb "Jugend musiziert" vortrugen. Mit einem Buffet und dem einen oder anderen Getränk fand der Abend seinen Abschluss. Die Versorgung wurde vom Team "Schacht 5 Sondershausen" gekonnt über die Bühne gebracht.
Autor: khhFrei nach dem Motto, was Obama kann, können wir Bänker auch, hob der Aufsichtsradvorsitzende Dr. Karl-Ernst Heerwagen die "Jacket-Pflicht" an dem glühend heißen Tag auf und die meisten folgten dem freudig. Frei nach dm Motto, schwarz macht schlank blieb allerdings Vorstand Peter Herbst bei seiner gewählten Kleiderordnung.
Heerwagen stellte fest, dass sich in der Bankenwirtschaft die Volks- und Raiffeisenbanken gut behauptet haben und insbesondere die Nordthüringer Volksbank ein gutes Ergebnis hingelegt hat. Heerwagen, gleichzeitig als Veranstaltungsleiter fungierend, konnte 105 stimmberechtigte Vertreter und 42 Gäste begrüßen. Die Vertreter waren durch auslegende Listen in den Filialen gewählt worden.
Vorstand Peter Herbst stellte fest, die Wirtschaft ist nun schon im 6. Jahr in der Krise und viele Banken haben Probleme, so löse sich zum Beispiel die Allianzbank auf.
Als nicht akzeptabel bezeichnete Herbst den Weg, Banken staatlich zu stützten, die dann als "Dank" auch noch in der Zinspolitik mit Dumpingangeboten auch noch den Markt durcheinander mischen. Sowohl Vorstand, als auch Aufsichtsrat zeigten sich zufrieden, dass man keine staatlichen Gelder zur Stützung in Anspruch nehmen muss.
Herbst stellte fest, dass der demografische Wandel auch die Volksbank trifft. Durch erheblichen Rückgang der Einwohnerzahlen nehmen auch die potentiellen Kundenzahlen ab. Und der Trend wird weiter anhalten, so wird die Bevölkerung bis 2020 in den Kreisen Nordhausen um 16 Prozent, Sömmerda um 20 Prozent und Kyffhäuserkreis gar um 34 Prozent zurückgehen.
Deshalb musste man bereits drei Filialen schließen, ohne Mitarbeiter entlassen zu. "Mit 23 Filialstandorten, 160 Mitarbeitern und 23 Azubis, sind wir in der Region unserer drei Kreis gut aufgestellt." Und wohin geht nach Herbst der Trend? Online-Banking nimmt stark zu.
Die Nordthüringer Volksbank zählt unter den Volksbanken im Großraum sind den stärksten Banken. Das Kreditgeschäft nahm um 8 Prozent zu und die Bilanzsumme stieg von 515 Millionen Euro (2011) auf 556 Millionen Euro 2012. Da auch das Eigenkapital gesteigert wurde, braucht kein Kunde Angst um seine Einlagen haben.
Heerwagen gab den Bericht des Aufsichtsrats. Das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung durch den Genossenschaftsverband brachte keine Beanstandungen. es konnte ein Überschuss von rund 989.000 Euro erwirtschaftet werden.
Auf Vorschlag des Aufsichtsrats und des Vorstand könnte eine Dividende von 4 Prozent und ein Bonus von ein Prozent gezahlt werden. Wie bereits gestern berichtet (Genossenschaftler leisten Hilfe)), votierte die Vertreterversammlung einstimmig dafür, davon 0,25 Prozent des Bonus als Fluthilfe dem Landkreis Sömmerda zur Verfügung zu stellen, was in etwa 20.000 Euro ausmacht.
Turnus- und satzungsmäßig wurde Hansjochen Otte aus dem Aufsichtsrat (im Bild flankiert von den Vorständen Peter Herbst und Harald Habermann) verabschiedet. Im Aufsichtsrat darf man nicht älter als 63 Jahre sein. Das Ausscheiden wurde genutzt, um den Aufsichtsrat zu verkleinern. Michaela Knoblauch schied zwar auch turnusgemäß aus, wurde aber einstimmig in den Aufsichtsrat zurück gewählt.
Musikalisch verschönert wurde der Abend vom Duo Irene Steußloff und Alexander Grüner sowie einem Quartett der Kreismusikschule Sondershausen, die unter anderen ein preisgekröntes Stück aus dem Musikwettbewerb "Jugend musiziert" vortrugen. Mit einem Buffet und dem einen oder anderen Getränk fand der Abend seinen Abschluss. Die Versorgung wurde vom Team "Schacht 5 Sondershausen" gekonnt über die Bühne gebracht.











