Debatte um den Bauhof
Dienstag, 18. Juni 2013, 06:31 Uhr
Am Abend tagte der Hauptausschuss der Gemeinde Harztor. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Beendigung der Gipsabbau-Klage und eine Beratung über die Zukunft des Bauhofes. Hier fühlen sich die Ilfelder vernachlässigt…
Der beauftragte Rechtsanwalt Stüer hat das Klageverfahren zurückgezogen und folgte damit dem Beschluss des Gemeinderates. Bezüglich des Berg- und Energierechtes ist Harztor jetzt klagefrei, berichtete Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde. Die Vorauszahlungen der Gerichtskosten werden zurückerstattet, eine Summe konnte Klante jedoch noch nicht nennen.
Die Brandeinsätze der vergangenen Monate haben vor Augen geführt, wie wichtig für die Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile eine Wärmebildkamera ist. Durch sie kann bestimmt werden, wo sich der Brandherd befindet. Deshalb beschlossen heute die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig die Anschaffung einer solchen Kamera. Der Großteil der Anschaffungskosten wird von den Feuerwehren selbst übernommen, zusätzlich bekamen die Kameraden in Niedersachswerfen und Ilfeld eine Spende, die für die Wärmebildkamera verwendet werden soll.
Zusätzlich verzichteten sie zugunsten der Anschaffung in diesem Jahr auf die im Haushalt der Gemeinde eingeplanten Bekleidungskosten. Die Folgekosten für dieses Gerät sind gering, erläuterte Ortsteilbürgermeister Ulrich Wilke. In bestimmten Intervallen, rund alle vier bis fünf Jahre, muss die Kamera lediglich neu kalibriert werden.
Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse für den Bauhof wurde von der Gemeinde Harztor in Auftrag geben, jetzt liegen die Ergebnisse vor. Wenn der Bauhof der Kommune alle Aufgaben erledigen kann, ist dies das kostengünstigste Modell. Mit einbezogen wurde auch das Aufgabenfeld Freibäder. Ein Problem sieht Stephan Klante jedoch in der Gewässerunterhaltung. Zum Ende des Jahres 2011 wurde die Mitgliedschaft im Gewässerunterhaltungsverband gekündigt und dieser aufgelöst. Die Aufgaben werden derzeit vom Bauhof übernommen. Wenn das nicht mehr realisiert werden kann, dann muss sich die Gemeinde Harztor einem neuen Verband anschließen, sagte Klante, und Gewässerunterhaltung ist teuer. So verlangt beispielsweise der Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland derzeit 6 bis 8 Euro pro Hektar Gemarkungsfläche. Kosten von rund 60.00 Euro kämen so auf die Gemeinde zu.
Ein anderes Problem sieht dagegen Gisela Gärtner. Sie erhielt einen Brief von einem Ilfelder Bürger, in dem steht, dass Ilfeld vernachlässigt wird und alles, gemeint ist der Sitz des Bauhofes, nach Niedersachswerfen gezogen wird. Wenn der Bauhof neu aufgebaut werden soll, dann sollte auch dem Personal des Niedersachswerfer Bauhofes gekündigt werden, erklärte sie den Inhalt des Briefes.
Dem widersprach der Niedesachswerfer Ortsteilbürgermeister Ulrich Wilke, denn der Bauhof der Gemeinde Harztor ist aus dem Bauhof in Niedersachswerfen hervorgegangen. Er äußerte auch arbeitsrechtliche Bedenken. Eine Beratung über die Zukunft des Bauhofes soll noch einmal im Hauptausschuss und im Finanzausschuss erfolgen, erst dann soll dem Gemeinderat ein Beschluss vorgelegt werden.
Sandra Witzel
Autor: redDer beauftragte Rechtsanwalt Stüer hat das Klageverfahren zurückgezogen und folgte damit dem Beschluss des Gemeinderates. Bezüglich des Berg- und Energierechtes ist Harztor jetzt klagefrei, berichtete Stephan Klante, Bürgermeister der Gemeinde. Die Vorauszahlungen der Gerichtskosten werden zurückerstattet, eine Summe konnte Klante jedoch noch nicht nennen.
Die Brandeinsätze der vergangenen Monate haben vor Augen geführt, wie wichtig für die Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile eine Wärmebildkamera ist. Durch sie kann bestimmt werden, wo sich der Brandherd befindet. Deshalb beschlossen heute die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig die Anschaffung einer solchen Kamera. Der Großteil der Anschaffungskosten wird von den Feuerwehren selbst übernommen, zusätzlich bekamen die Kameraden in Niedersachswerfen und Ilfeld eine Spende, die für die Wärmebildkamera verwendet werden soll.
Zusätzlich verzichteten sie zugunsten der Anschaffung in diesem Jahr auf die im Haushalt der Gemeinde eingeplanten Bekleidungskosten. Die Folgekosten für dieses Gerät sind gering, erläuterte Ortsteilbürgermeister Ulrich Wilke. In bestimmten Intervallen, rund alle vier bis fünf Jahre, muss die Kamera lediglich neu kalibriert werden.
Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse für den Bauhof wurde von der Gemeinde Harztor in Auftrag geben, jetzt liegen die Ergebnisse vor. Wenn der Bauhof der Kommune alle Aufgaben erledigen kann, ist dies das kostengünstigste Modell. Mit einbezogen wurde auch das Aufgabenfeld Freibäder. Ein Problem sieht Stephan Klante jedoch in der Gewässerunterhaltung. Zum Ende des Jahres 2011 wurde die Mitgliedschaft im Gewässerunterhaltungsverband gekündigt und dieser aufgelöst. Die Aufgaben werden derzeit vom Bauhof übernommen. Wenn das nicht mehr realisiert werden kann, dann muss sich die Gemeinde Harztor einem neuen Verband anschließen, sagte Klante, und Gewässerunterhaltung ist teuer. So verlangt beispielsweise der Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland derzeit 6 bis 8 Euro pro Hektar Gemarkungsfläche. Kosten von rund 60.00 Euro kämen so auf die Gemeinde zu.
Ein anderes Problem sieht dagegen Gisela Gärtner. Sie erhielt einen Brief von einem Ilfelder Bürger, in dem steht, dass Ilfeld vernachlässigt wird und alles, gemeint ist der Sitz des Bauhofes, nach Niedersachswerfen gezogen wird. Wenn der Bauhof neu aufgebaut werden soll, dann sollte auch dem Personal des Niedersachswerfer Bauhofes gekündigt werden, erklärte sie den Inhalt des Briefes.
Dem widersprach der Niedesachswerfer Ortsteilbürgermeister Ulrich Wilke, denn der Bauhof der Gemeinde Harztor ist aus dem Bauhof in Niedersachswerfen hervorgegangen. Er äußerte auch arbeitsrechtliche Bedenken. Eine Beratung über die Zukunft des Bauhofes soll noch einmal im Hauptausschuss und im Finanzausschuss erfolgen, erst dann soll dem Gemeinderat ein Beschluss vorgelegt werden.
Sandra Witzel
