nnz-Forum: Reservisten unterstützten
Donnerstag, 13. Juni 2013, 16:07 Uhr
Bundesweit werden auch für die Unterstützung beim subsidären Katastrophenschutz Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSUKp) aufgestellt. Ein Leser der nnz berichtet über seinen Einsatz an der Hochwasserfront...
Obwohl sich die Thüringer RSUKp erst im Aufbau befindet, konnten wir die Bundeswehr mit 22 freiwilligen Reservisten aus Thüringen unterstützen. Besonderer Dank ist dabei den jeweiligen Arbeitgebern geschuldet, die eine kurzfristige Freistellung ermöglichten. Dabei war die RSUKp Thüringen dem Führungsunterstützungsbataillon 383 aus Erfurt unterstellt und half beim Hochwassereinsatz in Dresden.
Wir haben in Dresden-Cossebaude einen Sandsackdamm stabilisiert und den Stadtteil damit vor dem absaufen bewahrt. Weiterhin haben wir in Meißen die Bundesstraße 101 trocken gelegt, damit Rettungskräfte diese wieder nutzen konnten. Abschließend haben wir in Wildberg bei Dresden in einer Nachtschicht eine Sandsackwallkrone abgenommen, um die Statik des Damms nach dem Rückgang des Pegels und des damit geringer werdenden wasserseitigen Drucks zu erhalten.
Untergebracht waren wir mit 400 anderen Soldaten in einer Sporthalle der Offizierschule des Heeres in Dresden. Die Reservisten waren alle hoch motiviert, so dass alle Aufträge erüllt waren.
Die RSUKp Thüringen war übrigens die erste bundesweit eingesetzte Einheit dieser Art und genoss bereits mediales Interesse auf Bundesebene. Ich bin als Hauptmann der Reserve Kompaniechef der RSUKp Thüringen. Neben mir als Nordhäuser kamen auch weitere Reservisten aus dem Nordthüringer Raum.
Mathias Werner, Nordhausen
Mehr dazu auch auf nnz-tv.
Obwohl sich die Thüringer RSUKp erst im Aufbau befindet, konnten wir die Bundeswehr mit 22 freiwilligen Reservisten aus Thüringen unterstützen. Besonderer Dank ist dabei den jeweiligen Arbeitgebern geschuldet, die eine kurzfristige Freistellung ermöglichten. Dabei war die RSUKp Thüringen dem Führungsunterstützungsbataillon 383 aus Erfurt unterstellt und half beim Hochwassereinsatz in Dresden.
Wir haben in Dresden-Cossebaude einen Sandsackdamm stabilisiert und den Stadtteil damit vor dem absaufen bewahrt. Weiterhin haben wir in Meißen die Bundesstraße 101 trocken gelegt, damit Rettungskräfte diese wieder nutzen konnten. Abschließend haben wir in Wildberg bei Dresden in einer Nachtschicht eine Sandsackwallkrone abgenommen, um die Statik des Damms nach dem Rückgang des Pegels und des damit geringer werdenden wasserseitigen Drucks zu erhalten.
Untergebracht waren wir mit 400 anderen Soldaten in einer Sporthalle der Offizierschule des Heeres in Dresden. Die Reservisten waren alle hoch motiviert, so dass alle Aufträge erüllt waren.
Die RSUKp Thüringen war übrigens die erste bundesweit eingesetzte Einheit dieser Art und genoss bereits mediales Interesse auf Bundesebene. Ich bin als Hauptmann der Reserve Kompaniechef der RSUKp Thüringen. Neben mir als Nordhäuser kamen auch weitere Reservisten aus dem Nordthüringer Raum.
Mathias Werner, Nordhausen
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.













