Hochbau hat begonnen
Montag, 10. Juni 2013, 07:28 Uhr
Nahezu tagtäglich verändert sich das Bild am Nordhäuser Darrweg, dort, wo die Firma GSM ihr neues Werk bauen will. In den zurückliegenden Tagen wurde mit dem Hochbau begonnen. Anlass für eine Stippvisite der nnz...
In diese Sockel werden in dieser Woche die 24 Meter langen Stutzen eingelassen
GSM-Geschäftsführer Marcus Pott hat an diesem Freitagvormittag Anna-Lena Göppel mit auf die Baustelle gebracht, Die junge Frau sorgt seit April dieses Jahres im Innendienst für den reibungslosen Ablauf sämtlicher Sekretariatsaufgaben. "Ich bin schon ziemlich beeindruckt, was sich alles getan hat, wenn mal eine Woche nicht auf der Baustelle war", sagt die junge Frau.
Frau Göppel ist eine von 15 Mitarbeitern, die von GSM bereits eingestellt wurden. Dennoch suchen die Mannen um Pott - wie viele andere Firmen auch - nach Fachkräften wie technische Zeichner, Konstrukteure und Fachleute der technische Auftragsverarbeitung. Gesucht werden weiterhin auch Maschinenbediener für Laseranlagen und Abkantsysteme.
Eine Vielzahl der Aufträge geht an regionale Firmen. Den Stahlbau zum Beispiel erledigt eine Firma aus Leinefelde
Trotz des nicht gerade normalen Winters soll der Bürotrakt im Juli bezugsfertig sein, dann werden auch die Kollegen aus Lippspringe nach Nordhausen ziehen, erläutert Marcus Pott. "Unser erklärtes Ziel ist es, das erste Hallenschiff bis Ende Juni in Stahlbautechnik fertig zu bekommen. Parallel dazu wird das Hochregallager gebaut. Hier kommt eine andere Technologie zum Einsatz. Die HABAU-Unternehmensgruppe aus Heringen liefert und montiert die entsprechenden Betonfertigteile, unter anderen 24 Meter lange Stützen, die in den vorbereiteten Stellen eingelassen werden. Ebenso parallel wird der Bereich der Oberflächentechnik aufgebaut. Die Planungen von GSM sehen vor, Mitte August mit der Produktion von Maschinenschutzsystemen in Nordhausen zu beginnen. Bis dahin soll die dafür notwendige Mannschaft an Bord sein.
Neben diesen notwendigen Arbeiten haben Marcus Pott und Dietmar Lüning auch den Kontakt zur Fachhochschule in Nordhausen gesucht, haben mit Prof. Wesselak gesprochen und würden gern Studierenden Praktika oder Themen für ihre Bachelor- und Masterarbeiten anbieten.
Bei dem Angebot scheint es geblieben zu sein, wundert sich Pott, hofft aber immer noch, dass das Interesse an einem modernen Unternehmen seitens der künftigen Ingenieure zunehmen wird.
Die nnz wird über den Fortschritt an der Darre in den kommenden Wochen weiter ausführlich berichten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redIn diese Sockel werden in dieser Woche die 24 Meter langen Stutzen eingelassen
GSM-Geschäftsführer Marcus Pott hat an diesem Freitagvormittag Anna-Lena Göppel mit auf die Baustelle gebracht, Die junge Frau sorgt seit April dieses Jahres im Innendienst für den reibungslosen Ablauf sämtlicher Sekretariatsaufgaben. "Ich bin schon ziemlich beeindruckt, was sich alles getan hat, wenn mal eine Woche nicht auf der Baustelle war", sagt die junge Frau.
Frau Göppel ist eine von 15 Mitarbeitern, die von GSM bereits eingestellt wurden. Dennoch suchen die Mannen um Pott - wie viele andere Firmen auch - nach Fachkräften wie technische Zeichner, Konstrukteure und Fachleute der technische Auftragsverarbeitung. Gesucht werden weiterhin auch Maschinenbediener für Laseranlagen und Abkantsysteme.
Eine Vielzahl der Aufträge geht an regionale Firmen. Den Stahlbau zum Beispiel erledigt eine Firma aus Leinefelde
Trotz des nicht gerade normalen Winters soll der Bürotrakt im Juli bezugsfertig sein, dann werden auch die Kollegen aus Lippspringe nach Nordhausen ziehen, erläutert Marcus Pott. "Unser erklärtes Ziel ist es, das erste Hallenschiff bis Ende Juni in Stahlbautechnik fertig zu bekommen. Parallel dazu wird das Hochregallager gebaut. Hier kommt eine andere Technologie zum Einsatz. Die HABAU-Unternehmensgruppe aus Heringen liefert und montiert die entsprechenden Betonfertigteile, unter anderen 24 Meter lange Stützen, die in den vorbereiteten Stellen eingelassen werden. Ebenso parallel wird der Bereich der Oberflächentechnik aufgebaut. Die Planungen von GSM sehen vor, Mitte August mit der Produktion von Maschinenschutzsystemen in Nordhausen zu beginnen. Bis dahin soll die dafür notwendige Mannschaft an Bord sein.
Neben diesen notwendigen Arbeiten haben Marcus Pott und Dietmar Lüning auch den Kontakt zur Fachhochschule in Nordhausen gesucht, haben mit Prof. Wesselak gesprochen und würden gern Studierenden Praktika oder Themen für ihre Bachelor- und Masterarbeiten anbieten.
Bei dem Angebot scheint es geblieben zu sein, wundert sich Pott, hofft aber immer noch, dass das Interesse an einem modernen Unternehmen seitens der künftigen Ingenieure zunehmen wird.
Die nnz wird über den Fortschritt an der Darre in den kommenden Wochen weiter ausführlich berichten.
Peter-Stefan Greiner





