Dickere Lohntüte für Maurer
Dienstag, 04. Juni 2013, 14:48 Uhr
Dickere Lohntüten für den Bau: Die rund 4.630 Baubeschäftigten in den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld sowie im Kyffhäuserkreis bekommen mehr Geld. Der Lohn für Bauarbeiter steigt um 4,0 Prozent...
Darauf hat die IG BAU Nordthüringen hingewiesen. Für einen Maurer bedeutet dies pro Monat fast 107 Euro mehr auf dem Konto. Dieses Lohn-Plus war bei der letzten Abrechnung zum ersten Mal fällig. Deshalb sollte jeder jetzt seinen Lohn-Check machen und kontrollieren, ob er die ab Mai geltende Lohnerhöhung auch tatsächlich bekommen hat, sagt Harry Winge. Für den IG BAU-Bezirksvorsitzenden ist der aktuelle Tarifabschluss im Bauhauptgewerbe ein voller Erfolg.
Auch die Angestellten und die 30 Auszubildenden in den heimischen Bauunternehmen (im Eichsfeld 60) profitierten davon. Wichtig ist, dass die, die auf dem Bau eine Ausbildung machen, auch eine Perspektive haben: Ab nächstem Jahr haben Azubis eine deutlich bessere Chance, übernommen zu werden, sagt Harry Winge. Die IG BAU habe sich für eine Übernahmeregelung stark gemacht. Damit setzte sich die Bau-Gewerkschaft in einem entscheidenden Punkt am Verhandlungstisch durch, um eine Ausbildung in den Bauberufen attraktiver zu machen.
Jeder Auszubildende hat künftig die Chance, auf eine unbefristete Übernahme. Der Chef muss dem Azubi vier Monate vor dem Ausbildungsende ein Signal geben, ob er ihn übernimmt. Tut er das nicht oder versäumt er die Frist, bedeutet das automatisch einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Wer übernommen werde, ist zudem sechs Monate vor einer betriebsbedingten Kündigung geschützt.
Mehr Geld und die Aussicht auf Weiterbeschäftigung – nur so kann die heimische Baubranche dem Fachkräftemangel auch etwas entgegensetzen, so der Bezirkschef der IG BAU.
Autor: redDarauf hat die IG BAU Nordthüringen hingewiesen. Für einen Maurer bedeutet dies pro Monat fast 107 Euro mehr auf dem Konto. Dieses Lohn-Plus war bei der letzten Abrechnung zum ersten Mal fällig. Deshalb sollte jeder jetzt seinen Lohn-Check machen und kontrollieren, ob er die ab Mai geltende Lohnerhöhung auch tatsächlich bekommen hat, sagt Harry Winge. Für den IG BAU-Bezirksvorsitzenden ist der aktuelle Tarifabschluss im Bauhauptgewerbe ein voller Erfolg.
Auch die Angestellten und die 30 Auszubildenden in den heimischen Bauunternehmen (im Eichsfeld 60) profitierten davon. Wichtig ist, dass die, die auf dem Bau eine Ausbildung machen, auch eine Perspektive haben: Ab nächstem Jahr haben Azubis eine deutlich bessere Chance, übernommen zu werden, sagt Harry Winge. Die IG BAU habe sich für eine Übernahmeregelung stark gemacht. Damit setzte sich die Bau-Gewerkschaft in einem entscheidenden Punkt am Verhandlungstisch durch, um eine Ausbildung in den Bauberufen attraktiver zu machen.
Jeder Auszubildende hat künftig die Chance, auf eine unbefristete Übernahme. Der Chef muss dem Azubi vier Monate vor dem Ausbildungsende ein Signal geben, ob er ihn übernimmt. Tut er das nicht oder versäumt er die Frist, bedeutet das automatisch einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Wer übernommen werde, ist zudem sechs Monate vor einer betriebsbedingten Kündigung geschützt.
Mehr Geld und die Aussicht auf Weiterbeschäftigung – nur so kann die heimische Baubranche dem Fachkräftemangel auch etwas entgegensetzen, so der Bezirkschef der IG BAU.

