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Reagiert: Freuen, nicht polarisieren

Montag, 03. Juni 2013, 15:55 Uhr
Wacker-Präsident Nico Kleofas fordert von der Nordhäuser Stadtverwaltung ein stärkeres Engagement für den Verein, insbesondere für den Albert-Kuntz-Sportpark. Jetzt reagiert der Oberbürgermeister...


„Man sollte sich über den Wacker-Aufstieg freuen. Und jetzt nicht bitteren Wermut einschenken. Das sind wir alle insbesondere den Fans schuldig und all jenen fleißigen Helfern im Hintergrund, die dafür fleißig und hart gearbeitet haben.“ Das sagte jetzt Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh mit Blick auf die Vorwürfe von Wacker-Präsident Nico Kleofas, die Stadt wolle sich nach dem Aufstieg finanziell aus der Verantwortung stehlen.

„Sehr enttäuscht bin ich von der Schärfe der Äußerungen, und vom Zeitpunkt, zu dem sie getan werden. Herr Kleofas hat - längst vor dem Aufstieg - für das Ende dieser Woche einen Termin mit uns vereinbart, in dem die Details der nötigen Maßnahmen mit uns besprochen werden. Das habe ich für sehr vernünftig gehalten. Nun bin ich allerdings erstaunt, dass das wichtige gemeinsame Gespräch offensichtlich vorzeitig über die Presse geführt werden soll. Dies war und ist nicht mein Stil.

Keine Frage: Wir stehen als Eigentümer zu unserer Pflicht für den Kuntz-Sportpark. Und stellen dafür auch nicht unerhebliche Summen zur Verfügung. Als öffentliche Hand, die mit Steuermitteln agiert, sind allerdings Entscheidungen und Zusagen auf Zuruf nicht möglich, denn wir müssen uns an demokratische Gepflogenheiten halten. Ich hoffe trotzdem für das Gespräch auf eine konstruktive Atmosphäre“, so der Oberbürgermeister weiter.

„Eine kleine Ergänzung sei an dieser Stelle erlaubt: Ich verwehre mich gegen die Behauptung, ich hätte am Sonntag gesagt, die Fans müssten den Verein finanzieren. Ein solcher Satz wäre reichlich naiv und eine unfaire Verkürzung meines Glückwunschs. An der Aussage, dass der Zuspruch der Fans die wichtigste Stütze des Vereins ist, halte ich fest. Weil ich davon überzeugt bin. Und die Fans und der Vorstand sicher auch.“
Autor: red

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