Abrissbirne kontra Plattenbauten
Donnerstag, 01. April 2004, 11:01 Uhr
Nordhausen (nnz). In diesem Jahr soll das Programm Stadtumbau Ost weitergeführt werden. Auch in Nordhausen. Hier sollen in diesem Jahr über 250 Wohnungen abgerissen werden. Wo genau, das verrät Ihnen schon heute Ihre nnz.
259 Wohnungen sollen in diesem Jahr rückgebaut werden. Dazu werden Wohngebäude der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG mbH) und der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG eG) in der Karl- Meyer-Straße, der Halleschen Straße und am Strohmühlenweg abgerissen. Welche das sind, beschlossen die Stadträte in ihrer gestrigen Sitzung.
Im Einzelnen betrifft das die Objekte der SWG die Karl-Meyer-Straße 2 mit 77 Wohnungen, die Hallesche Straße 47 mit 118 Wohnungen, den Strohmühlenweg 1- 7 mit 24 Wohnungen und die Karl-Meyer-Straße 8-14 mit 40 Wohnungen der WBG eG.
Die zum Abriss vorgesehene Karl-Meyer-Straße 2 und Hallesche Straße 47 sind sogenannte altersgerechte Wohnblöcke in Plattenbauweise, ausschließlich mit Kleinstwohnungen. Die Gebäude stehen zu 64 Prozent bzw. zu 44 Prozent leer. Die Karl-Meyer-Straße 8 - 14 wurde 1984 in Plattenbauweise errichtet und ist ebenfalls genau wie die Wohnungen am Strohmühlenweg 1- 7, zu 90 Prozent, leerstehend. Nach dem Abriss sollen Grünflächen entstehen, wobei in der Halleschen Straße eine spätere Wiederbebauung für eine gewerbliche bzw. Dienstleistungsnutzung nicht ausgeschlossen ist.
Der strukturell bedingte dauerhafte Leerstand dieser Objekte beeinträchtige den Unternehmenserfolg erheblich und sei auf die Dauer unrentabel. Auch die wohnungswirtschaftlichen Gutachten beider Unternehmen, der Stadtentwicklungsplan 2010 Stadtumbau Wohnen sowie die Rahmenpläne Nordhausen - Ost und Hallesche Straße bestätigen die fehlenden Marktchancen dieser Objekte.
Die noch verbliebenen Mieter in den vier Objekten seien vom bevorstehenden Abriss der Gebäude unterrichtet, Ihnen werden zurzeit durch die Wohnungsunternehmen andere Wohnungen angeboten. Die Rückbaumaßnahmen stehen in Übereinstimmung mit dem Stadtentwicklungskonzept zum Stadtumbau bis 2010 und werden aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost - Rückbau" der Thüringer Städtebauförderung gefördert. Mit dem Rückbau der Objekte im Jahr 2004 hat der Stadtrat Nordhausen seit 2002 dem Abriss von insgesamt 664 Wohnungen zugestimmt. Bisher abgeschlossen ist der Abriss von 288 Wohnungen.
Autor: nnz259 Wohnungen sollen in diesem Jahr rückgebaut werden. Dazu werden Wohngebäude der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG mbH) und der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG eG) in der Karl- Meyer-Straße, der Halleschen Straße und am Strohmühlenweg abgerissen. Welche das sind, beschlossen die Stadträte in ihrer gestrigen Sitzung.
Im Einzelnen betrifft das die Objekte der SWG die Karl-Meyer-Straße 2 mit 77 Wohnungen, die Hallesche Straße 47 mit 118 Wohnungen, den Strohmühlenweg 1- 7 mit 24 Wohnungen und die Karl-Meyer-Straße 8-14 mit 40 Wohnungen der WBG eG.
Die zum Abriss vorgesehene Karl-Meyer-Straße 2 und Hallesche Straße 47 sind sogenannte altersgerechte Wohnblöcke in Plattenbauweise, ausschließlich mit Kleinstwohnungen. Die Gebäude stehen zu 64 Prozent bzw. zu 44 Prozent leer. Die Karl-Meyer-Straße 8 - 14 wurde 1984 in Plattenbauweise errichtet und ist ebenfalls genau wie die Wohnungen am Strohmühlenweg 1- 7, zu 90 Prozent, leerstehend. Nach dem Abriss sollen Grünflächen entstehen, wobei in der Halleschen Straße eine spätere Wiederbebauung für eine gewerbliche bzw. Dienstleistungsnutzung nicht ausgeschlossen ist.
Der strukturell bedingte dauerhafte Leerstand dieser Objekte beeinträchtige den Unternehmenserfolg erheblich und sei auf die Dauer unrentabel. Auch die wohnungswirtschaftlichen Gutachten beider Unternehmen, der Stadtentwicklungsplan 2010 Stadtumbau Wohnen sowie die Rahmenpläne Nordhausen - Ost und Hallesche Straße bestätigen die fehlenden Marktchancen dieser Objekte.
Die noch verbliebenen Mieter in den vier Objekten seien vom bevorstehenden Abriss der Gebäude unterrichtet, Ihnen werden zurzeit durch die Wohnungsunternehmen andere Wohnungen angeboten. Die Rückbaumaßnahmen stehen in Übereinstimmung mit dem Stadtentwicklungskonzept zum Stadtumbau bis 2010 und werden aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost - Rückbau" der Thüringer Städtebauförderung gefördert. Mit dem Rückbau der Objekte im Jahr 2004 hat der Stadtrat Nordhausen seit 2002 dem Abriss von insgesamt 664 Wohnungen zugestimmt. Bisher abgeschlossen ist der Abriss von 288 Wohnungen.
