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nnz-Rückspiegel: 1. April 2003

Donnerstag, 01. April 2004, 06:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Nebenjobs, Hundeklos, besucht, gedreht


Warnung vor Nebenjobangeboten
Am vergangenen Wochenende wurden im Raum Nordhausen in den Briefkästen Handzettel verteilt, die einen Nebenjob mit einer Verdienstmöglichkeit von 490 Euro anbieten. Interessenten können sich bei einer Handy-Nummer melden. Die Kreisverwaltung möchte vor zu großen Hoffnungen warnen und die Interessenten darüber informieren, dass für diesen Nebenjob behördliche Genehmigungen erforderlich sind. So wird als erstes eine Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz (zu erhalten bei der Straßenverkehrsbehörde) benötigt, als nächstes eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (zu erhalten bei der Fahrerlaubnisbehörde) und als drittes müssen die Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsbehörde geändert werden. Die benutzten PKW müssen für gewerblichen Personentransport zugelassen werden. Diese drei Genehmigungen bzw. Änderungen kosten nach der Gebührenordnung insgesamt ca. 150 Euro.


Einseitig besucht?
In der vergangenen Woche besuchte die Grünen-Politikerin Kathrin Göring-Eckhardt den Landkreis Nordhausen. Dazu jetzt eine Reaktion der Nordhäuser SPD. „Es wäre schön gewesen, wenn Frau Göring-Eckardt ihren Besuch auch dazu genutzt hätte sich ein Bild vom bisherigen Planungsverlauf und derzeitigen Planungsstand zu machen, indem sie neben der Bürgerinitiative, welche übrigens zu Recht und positiv bisher alle Planungen begleitet hat, den Kontakt zum Planungsverband gesucht hätte“, gibt der SPD-Ortsvorsitzende Andreas Wieninger zu bedenken.

Ebenso wäre es mit Sicherheit dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr der Stadt Nordhausen eine öffentliche Sondersitzung wert gewesen, um an Hand von Unterlagen zu diesem Thema zu diskutieren und zu informieren. Eine entsprechende Einladung werde ich in den kommenden Tagen an Frau Göring-Eckardt senden“, so Andreas Wieninger...ausführlich im nnz-Archiv


Umgedreht und durchgeschnitten
Gedreht Die Städtische Wohnungsgesellschaft (SWG) weihte heute ihren ersten Neubau nach der Wende ein. Im Verlaufe der Bauzeit hatte der Neubau drei Namen. Heute nun wurden der Schlüssel umgedreht und ein Band durchschnitten. Der erste SWG-Neubau ist das Parkhaus „Vor dem Vogel“ an der hinteren Rautenstraße, der Neustadtstraße und unterhalb des Petersberges. Allein aus dieser geografischen Konstellation heraus gab es während der neuneinhalb Monate währenden Bauzeit drei Namensvorschläge. Der verantwortliche Architekt Axel Neidt zählte sie auf: „Tiefgarage am Petersberg“, „Parkhaus Neustadtstraße“ und schließlich „Parkhaus Vor dem Vogel“. Dort, wo jetzt das Parkhaus steht, soll es schon mal eine Straße „Vor dem Vogel“ gegeben haben, erinnerte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Auch deshalb habe man sich für diesen Namen entschieden. Und schließlich soll ja auch die hintere Rautenstraße einmal „Vor dem Vogel“ heißen...ausführlich im nnz-Archiv


Premiere für Hundeklos
In Nordhausen sollen bis zur Landesgartenschau noch mehrere Toiletten gebaut werden. Für „Zweibeiner“. Aber auch die „Vierbeiner“ werden nicht vergessen. Und so gab es heute die Premiere für die ersten Hundeklos. Heute (1.4.) wurden die ersten beiden Hundeklos in der Promenade aufgestellt. Weitere zehn sollen in den nächsten Wochen an den Treppeneingängen zum historischen Rundwanderweg, den Zorgeauen, im Stadt- und Förstemannpark sowie auf den Neuen Friedhof folgen, erklärte heute Reiner Kirsch, Leiter des Amtes für Umwelt und Grünordnung. Die Promenade sei als erster Standort gewählt worden, da hier die höchste Fußgängerfrequenz und ebenso auch die meisten „Hundehaufen“ auf Gehwegen und Grünflächen zu verzeichnen seien. Besonders ärgerlich sei das vor allem für die Stadtgärtner, denen z. B. beim Rasenmähen die Exkremente nicht selten entgegen geflogen kamen.
Autor: nnz

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