Alle zwei Wochen ein Brief
Mittwoch, 31. März 2004, 20:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Alle zwei Wochen erhält der Nordhäuser Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) Post aus Bad Hersfeld. Darin teilen ihm die Rosco-Manager mit, wie es mit den Altstadt-Arkaden weitergeht, oder eben auch nicht. Heute las der Dezernent den Stadträten aus einem der Briefe vor.
Und das ging ungefähr so: Die Altstadt-Arkaden würden kommen. Die Planungen werden ständig weiter konkretisiert. Es gebe Verhandlungen mit Mietern. Man werde im Frühjahr 2005 mit dem Abriß der ehemaligen Polizeidirektion und der Plattenbauten beginnen.
Also: Alles wie gehabt und niemand ist wirklich schlauer. Es gebe Probleme mit dem Thüringer Liegenschaftsmanagement, räumte Beyse ein. Das müsse sich erst eine Art Bestätigung für den Verkauf der Flächen beim Land Thüringen beschaffen. Und dann sei auch die Wohnungsbaugenossenschaft und sei wohl auch die SWG erst im Frühjahr 2005 in der Lage, die Wohnungen frei zuziehen. Mit den beiden Wohnungsunternehmen wolle die Stadt noch einmal reden, vielleicht gehe es früher – mit dem Leerzug.
Nach wie vor hätten die Altstadt-Arkaden in punkto Einzelhandelsentwicklung absolute Priorität im Rathaus, doch andere Einzelhändler (vermutlich Ketten) würden ob der schleppenden Angelegenheit immer mehr Druck machen.
Ob die Stadtratsmitglieder mit dieser ersten Antwort heute zufrieden waren, das war nicht auszumachen. Aber Dietrich Beyse wollte ja auch im nichtöffentlichen Teil noch etwas sagen.
Autor: nnzUnd das ging ungefähr so: Die Altstadt-Arkaden würden kommen. Die Planungen werden ständig weiter konkretisiert. Es gebe Verhandlungen mit Mietern. Man werde im Frühjahr 2005 mit dem Abriß der ehemaligen Polizeidirektion und der Plattenbauten beginnen.
Also: Alles wie gehabt und niemand ist wirklich schlauer. Es gebe Probleme mit dem Thüringer Liegenschaftsmanagement, räumte Beyse ein. Das müsse sich erst eine Art Bestätigung für den Verkauf der Flächen beim Land Thüringen beschaffen. Und dann sei auch die Wohnungsbaugenossenschaft und sei wohl auch die SWG erst im Frühjahr 2005 in der Lage, die Wohnungen frei zuziehen. Mit den beiden Wohnungsunternehmen wolle die Stadt noch einmal reden, vielleicht gehe es früher – mit dem Leerzug.
Nach wie vor hätten die Altstadt-Arkaden in punkto Einzelhandelsentwicklung absolute Priorität im Rathaus, doch andere Einzelhändler (vermutlich Ketten) würden ob der schleppenden Angelegenheit immer mehr Druck machen.
Ob die Stadtratsmitglieder mit dieser ersten Antwort heute zufrieden waren, das war nicht auszumachen. Aber Dietrich Beyse wollte ja auch im nichtöffentlichen Teil noch etwas sagen.
