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Ab ins Camp!

Mittwoch, 31. März 2004, 11:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Erste Hilfe muß nicht unbedingt langweilig sein. Das sagten sich auch die Johanniter in Thüringen und organisierten ein Trainingscamp. Wo das stattfinden soll und was dort auch für das Nordhäuser Team geboten wird, das hat jetzt die nnz erfahren.


Mit gut sechzig Teilnehmern und Teilnehmerinnen rechnet Robert Fischer, Koordinator für Jugend und Ausbildung an der Landesgeschäftsstelle in Erfurt, für das Trainingscamp „Erste Hilfe“. Vom 2. bis zum 6. April kommen die 14- bis 27-Jährigen mit ihren Mannschaften in Plothen im Saale-Holzland-Kreis zusammen, um sich in Theorie und Praxis der Ersten Hilfe unter Wettkampfbedingungen zu üben.

„Neben drei B-Mannschaften aus dem Wartburgkreis und einer aus Weimar haben wir auch zwei A-Mannschaften, eine aus Dessau und die andere aus Nordhausen“, fasst Fischer zusammen. B-Mannschaft ist die Wettkampfkategorie der 12- bis 15-jährigen mit Ausbildung in „Erste Hilfe“, A-Mannschaft die der ab 16-jährigen mit Sanitätshelfer-Ausbildung.

Sinn und Zweck dieses viertägigen Camps ist es, die A- und B-Mannschaften optimal auf den Landeswettkampf „Erste Hilfe“ des Landesverbandes der Johanniter in Sachsen-Anhalt/Thüringen vorzubereiten. Denn die Mannschaft, die beim Landeswettkampf am Samstag, 26. Juni, in Eisenach in ihrer Kategorie gewinnt, löst damit ein Ticket zu Teilnahme am Bundeswettkampf „Erste Hilfe“ der Johanniter in Hannover 2005.

„Wettkampfvorbereitung ist eigentlich das Problem der Mannschaften,“ weiß Klaus M. Lange, ehrenamtlicher Landesausbildungsleiter für Sachsen-Anhalt/Thüringen und spricht aus zwanzig Jahren Ausbildungserfahrung bei den Johannitern: „In den alten Bundesländern wird das von den Mannschaften selber gestaltet.“ Manche treffen sich zur Vorbereitung, andere springen am Wettkampftag ins kalte Wasser. Ein Trainingscamp ist laut Lange daher ein optimaler Service für die Mannschaften.

Mit von der Partie, um an den vier Tagen fundierte Workshops und realistische Wettkampfbedingungen anzubieten, sind neben Robert Fischer der Bereichsleiter für Fachdienste an der Landesgeschäftsstelle in Erfurt, Carsten Wiedenfeld, die beiden Ausbilder Olaf Kampe aus Dessau und Ralf Krautwurm aus Weimar, sowie die Mitglieder der Landesjugendleitung um Landesjugendleiter Christoph Petzold.
Autor: nnz

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