Beispielgebend: Technik in Form
Mittwoch, 29. Mai 2013, 14:27 Uhr
Der Chef der Nordthüringer Arbeitsagentur, Karsten Froböse, stellte gemeinsam mit der Leinefelder Geschäftsstellenleiterin der Arbeitsagentur, Daniela Sander, heute in Heiligenstadt die neueste Arbeitsmarktzahlen vom Monat Mai vor. Zur Präsentation hatte die Agentur das Unternehmen Technik in Form ausgewählt…
Das von den beiden Brüdern Ulrich und Hubert Biehler geleitete Unternehmen Technik in Form kann auf eine sehr erfolgreiche Ausbildung junger Leute verweisen. So waren bei der Vorstellung der Arbeitslosenzahlen auch die Mitarbeiter Tino Stadermann, Meister Werkzeugbau, Daniel Bäthe, Leiter Laser und Werkzeugbau und Sebastian Braun, Programmierung und Konstruktion anwesend. Sie sind Beispiele dafür, dass sich Qualifizierung lohnt. Alle drei haben bei Technik in Form gelernt und sich vom Werkzeugmacher weitergebildet und konnten aus ihrer Arbeit berichten.
Carsten Froböse zeigte die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt auf. Die stimmt sowohl für ganz Nordthüringen als auch speziell im Eichsfeld positiv. Die Arbeitslosenquote im Eichsfeld liegt bei sechs Prozent. 3390 Arbeitslose gibt es derzeit im Landkreis, das sei ein Rückgang um zehn Prozent, also 409 Arbeitslose weniger als zum Vormonat, fügte Daniela Sander an. Bei den Männern sehe es hier besser aus, als bei den Frauen.
Auch die Jugendarbeitslosigkeit in Nordthüringen ist seit 2009 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr jetzt sogar um 22 Prozent. 242 arbeitslose Jugendliche gibt es derzeit im Landkreis Eichsfeld. Hier haben wir eine Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Das sei vergleichbar mit Stuttgart und Mainz, erklärte Carsten Froböse. Es werden weniger Jugendliche entlassen, die Unternehmen halten an jungen, qualifizierten Mitarbeitern fest. Das ist auch bei Technik in Form so, wo sowieso für den Eigenbedarf ausgebildet wird.
Zielsetzung ist, alle Lehrlinge zu übernehmen, erläuterte Hubert Biehler. Sei 1995 sind rund 60 Lehrlinge ausgebildet worden. Momentan hat das Unternehmen 15 Azubis. Insgesamt beschäftigt die Firma 92 Mitarbeiter. Es gäbe eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Schulen im Landkreis. Wir haben bislang keine Schwierigkeiten Lehrlinge zu finden, sagte Hubert Biehler. Schulklassen kommen und schauen sich den Betrieb an, fast jede Woche ist ein Praktikant da und Ferienjobs werden auch angeboten.
Carsten Froböse betonte, dass allgemein in Nordthüringen die Tendenz, vor allem bei den Mädchen, immer noch in Richtung Verkauf und Einzelhandel bei der Berufswahl ginge. Dabei stehen die Chance in der Metallverarbeitung sehr gut, einen Job zu finden. Allerdings gäbe es immer noch falsche Vorstellungen von diesem Berufsbild. Man steht hier nicht bis zum Knie im Öl, sagte der Agentur-Chef. Hubert Biehler konnte vom letzten Girlsday berichten, wo sich 25 Mädchen umgesehen und gemerkt haben, dass Werkzeugmacher nicht mehr nur ein Beruf für Männer ist. Davon konnten sich im Anschluss an das Pressegespräch auch die Teilnehmer vor Ort informieren. Sie besichtigten auch den Ausbildungsbereich.
Autor: enDas von den beiden Brüdern Ulrich und Hubert Biehler geleitete Unternehmen Technik in Form kann auf eine sehr erfolgreiche Ausbildung junger Leute verweisen. So waren bei der Vorstellung der Arbeitslosenzahlen auch die Mitarbeiter Tino Stadermann, Meister Werkzeugbau, Daniel Bäthe, Leiter Laser und Werkzeugbau und Sebastian Braun, Programmierung und Konstruktion anwesend. Sie sind Beispiele dafür, dass sich Qualifizierung lohnt. Alle drei haben bei Technik in Form gelernt und sich vom Werkzeugmacher weitergebildet und konnten aus ihrer Arbeit berichten.
Carsten Froböse zeigte die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt auf. Die stimmt sowohl für ganz Nordthüringen als auch speziell im Eichsfeld positiv. Die Arbeitslosenquote im Eichsfeld liegt bei sechs Prozent. 3390 Arbeitslose gibt es derzeit im Landkreis, das sei ein Rückgang um zehn Prozent, also 409 Arbeitslose weniger als zum Vormonat, fügte Daniela Sander an. Bei den Männern sehe es hier besser aus, als bei den Frauen.
Auch die Jugendarbeitslosigkeit in Nordthüringen ist seit 2009 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr jetzt sogar um 22 Prozent. 242 arbeitslose Jugendliche gibt es derzeit im Landkreis Eichsfeld. Hier haben wir eine Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Das sei vergleichbar mit Stuttgart und Mainz, erklärte Carsten Froböse. Es werden weniger Jugendliche entlassen, die Unternehmen halten an jungen, qualifizierten Mitarbeitern fest. Das ist auch bei Technik in Form so, wo sowieso für den Eigenbedarf ausgebildet wird.
Zielsetzung ist, alle Lehrlinge zu übernehmen, erläuterte Hubert Biehler. Sei 1995 sind rund 60 Lehrlinge ausgebildet worden. Momentan hat das Unternehmen 15 Azubis. Insgesamt beschäftigt die Firma 92 Mitarbeiter. Es gäbe eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Schulen im Landkreis. Wir haben bislang keine Schwierigkeiten Lehrlinge zu finden, sagte Hubert Biehler. Schulklassen kommen und schauen sich den Betrieb an, fast jede Woche ist ein Praktikant da und Ferienjobs werden auch angeboten.
Carsten Froböse betonte, dass allgemein in Nordthüringen die Tendenz, vor allem bei den Mädchen, immer noch in Richtung Verkauf und Einzelhandel bei der Berufswahl ginge. Dabei stehen die Chance in der Metallverarbeitung sehr gut, einen Job zu finden. Allerdings gäbe es immer noch falsche Vorstellungen von diesem Berufsbild. Man steht hier nicht bis zum Knie im Öl, sagte der Agentur-Chef. Hubert Biehler konnte vom letzten Girlsday berichten, wo sich 25 Mädchen umgesehen und gemerkt haben, dass Werkzeugmacher nicht mehr nur ein Beruf für Männer ist. Davon konnten sich im Anschluss an das Pressegespräch auch die Teilnehmer vor Ort informieren. Sie besichtigten auch den Ausbildungsbereich.



