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„Wir haben es geschafft!“

Mittwoch, 29. Mai 2013, 12:28 Uhr
Seit vergangenem Donnerstag sind Jugendliche aus Spanien und Finnland zu Gast in Nordhausen. Im Projekt "Zukunft bauen - perspektivlose Jugend in Aktion" legten sie gemeinsam Hand an...

Geputzt (Foto: S. Spehr) Geputzt (Foto: S. Spehr)
Marko Kohlhase von der Knauf Deutsche Gipswerke KG half den Jugendlichen beim Verputzen der Wände. 50 Sack Zement wurden für die 70 qm benötigt, die das Unternehmen beisteuerte.

So freute sich heute Mittag Alf Schiek vom Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Wülfingerode. Seit vergangenem Donnerstag arbeiten 21 Jugendliche aus Spanien, Finnland und Deutschland gemeinsam im Projekt „Zukunft bauen – perspektivlose Jugend in Aktion“. Sie sanierten eine alte Garage in der Außenwohngruppe Wülfingerode: etwa 65 Meter Elektrokabel mussten in die Erde, 70 qm Wand und Fassade waren zu verputzen und vier Holzregale wurden gezimmert. In fünf Workshops konnten die Jugendlichen gemeinsam Hand anlegen und blicken nun stolz auf das Ergebnis!

„Wir nehmen die Freundschaft und die tolle Erfahrung, die wir hier gemacht haben mit zurück nach Spanien“ freut sich Eloisa Ramirez von der Copedecos Coop. aus Spanien. Für alle Jugendlichen und ihre Betreuer gab es kulturelle Unterschiede und sprachliche Herausforderungen zu meistern. „Die wunderbare Atmosphäre und das unkomplizierte Zusammenleben während unseres Aufenthaltes hier haben mich besonders beeindruckt“ sagt Jouni Määttä von der Partnerorganisationen Nuorten Ystävät aus Finnland. Dort wird im Winter das nächste trilaterale Jugendtreffen stattfinden.

Geschafft (Foto: S. Spehr) Geschafft (Foto: S. Spehr)
Stolz blickt die Jugendgruppe auf das Ergebnis ihrer Arbeit: eine „Multikulturelle Garage“, die sie saniert haben. Die Garage wird der Außenwohngruppe des HPZ als Lager dienen.

„Am besten war, dass wir alle Spaß hatten, im Team gearbeitet haben und nicht jeder sein eigenes Ding gemacht hat“ resümiert der 14-jährige Linus.
Beeindruckt von der Arbeit der Jugendlichen zeigten sich auch Elke Schnabel vom Jugendamt Nordhausen und Andreas Weigel, Geschäftsleiter des Jugendsozialwerk Nordhausen e.V., Träger des HPZ. Uwe Schäfer, Leiter des HPZ sagte zu der Jugendgruppe, sie können sehr stolz auf ihre Arbeit und das Ergebnis sein!

Nach der kleinen Übergabe- und Einweihungsveranstaltung stand noch ein Besuch im Hochseilgarten an; am Donnerstag heißt es dann schon wieder Abschied nehmen für die fleißigen Jugendlichen, die eine Woche lang „Europa lebten“ und eine „Multikulturelle Garage“ geschaffen haben!
Unterstützt wurde das trilaterale Jugendprojekt auch von der Knauf Deutsche Gipswerke KG und verschiedenen Bildungsträgern.
Autor: red

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