nnz-Wahlkampf-Ecke: Weniger Geld
Dienstag, 30. März 2004, 14:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Die SPD im Landkreis hat gestern die ersten Gedanken für die Wahlkampfstrategie entwickelt. Was die Genossen mit weniger Geld dennoch stemmen wollen, das hat jetzt die nnz erfahren.
Der Kreisvorstand ist sich einig und ernüchternd sicher: In diesem Jahr wird für den Wahlkampf deutlich weniger Geld zur Verfügung stehen als das noch vor fünf Jahren der Fall war. Trotzdem soll mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen die richtige Wirkung erzielt werden, sagte Kreisvorsitzende Dagmar Becker der nnz. Statt auf Großveranstaltungen mit Landes- oder Bundesprominenz setzt der Kreisvorstand auf lokale Events. Das können Volksfeste oder Buchlesungen sein. Zwar sind auch Spitzen der SPD wie Franz Müntefering oder der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck eingeladen worden, doch da wird es wohl Absagen geben.
Die SPD will in den kommenden drei Wahlkämpfen vor allem mit den Menschen reden, will ihnen sozialdemokratische Politik in den Kommunen, im Kreistag, in Thüringen und in Europa verständlich machen. Und die Genossen wollen zeigen und dem Wahlvolk deutlich machen: Die anderen können es auch nicht besser! Eine Devise, der zumindest im Thüringer Ländle das durchschlagskräftige und personelle Argument fehlen wird. Und schließlich werden die Wähler in diesem Jahr den Sozialdemokraten in den Städten und Gemeinden an vielen Ständen begegnen, der erste soll in Nordhausen am 18. Mai aufgebaut werden.
Gute Chancen auf einen Wiedereinzug in den Thüringer Landtag hat indes Dagmar Becker. Sie wurde am Wochenende in Jena auf Platz 7 der Landesliste bestätigt. Im Vorfeld des SPD-Landesparteitages hatte es einige scharfe Auseinandersetzungen um die Listenplatzierungen gegeben. Diese Rangeleien sind aber eigentlich nichts ungewöhnliches, schließlich sind wir auch Regionalvertreter und da möchte natürlich jeder dabei sein, meinte Dagmar Becker dazu. Die Landesliste der SPD finden Sie mit diesem Link.
Autor: nnzDer Kreisvorstand ist sich einig und ernüchternd sicher: In diesem Jahr wird für den Wahlkampf deutlich weniger Geld zur Verfügung stehen als das noch vor fünf Jahren der Fall war. Trotzdem soll mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen die richtige Wirkung erzielt werden, sagte Kreisvorsitzende Dagmar Becker der nnz. Statt auf Großveranstaltungen mit Landes- oder Bundesprominenz setzt der Kreisvorstand auf lokale Events. Das können Volksfeste oder Buchlesungen sein. Zwar sind auch Spitzen der SPD wie Franz Müntefering oder der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck eingeladen worden, doch da wird es wohl Absagen geben.
Die SPD will in den kommenden drei Wahlkämpfen vor allem mit den Menschen reden, will ihnen sozialdemokratische Politik in den Kommunen, im Kreistag, in Thüringen und in Europa verständlich machen. Und die Genossen wollen zeigen und dem Wahlvolk deutlich machen: Die anderen können es auch nicht besser! Eine Devise, der zumindest im Thüringer Ländle das durchschlagskräftige und personelle Argument fehlen wird. Und schließlich werden die Wähler in diesem Jahr den Sozialdemokraten in den Städten und Gemeinden an vielen Ständen begegnen, der erste soll in Nordhausen am 18. Mai aufgebaut werden.
Gute Chancen auf einen Wiedereinzug in den Thüringer Landtag hat indes Dagmar Becker. Sie wurde am Wochenende in Jena auf Platz 7 der Landesliste bestätigt. Im Vorfeld des SPD-Landesparteitages hatte es einige scharfe Auseinandersetzungen um die Listenplatzierungen gegeben. Diese Rangeleien sind aber eigentlich nichts ungewöhnliches, schließlich sind wir auch Regionalvertreter und da möchte natürlich jeder dabei sein, meinte Dagmar Becker dazu. Die Landesliste der SPD finden Sie mit diesem Link.
