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Gewalt bei Wahlen

Dienstag, 28. Mai 2013, 17:00 Uhr
Die Wahlen an der Fachhochschule Nordhausen haben begonnen. Unabhängige Wahlbeobachter berichten von chaotischen Zuständen. Ein nicht ganz ernst gemeinter Rapport in Ihrer nnz...


Das Rennen um die Sitze im Rat hat gerade erst begonnen, da kommt es bereits zu ersten Übergriffen zwischen den Kontrahenten. Der Vertreter des Studienganges Gesundheits- und Sozialwesen, Danny Seyfarth, wird durch einen heimtückischen Angriff leicht verletzt.

Der Täter, der ebenfalls für einen der Plätze im Hochschulrat kandidiert, versucht den 21jährigen Naturschützer und Tierfreund Danny Seyfarth mit dessen Mütze zu strangulieren. Aufgrund rationaler Argumente und einer positiven Einstellung gelingt es dem Opfer jedoch seinen Peiniger umzustimmen. Von einer Anzeige sieht er ab.

Nach der Tat standen uns einige Augenzeugen zur Verfügung und kommentierten das Geschehene. „Dank Danny habe ich meine Hoffnung an die Menschheit wiedererlangt“, so eine 19 Jährige Kommilitonin des Überlebenden. „Also ich weiß wem ich meine Stimme geben werde“, fügte ein weiterer Zeuge ergänzend hinzu. Der Geschädigte selbst gab sich hingegen bescheiden: „Eine starke Gesellschaft kann nur dann erwachsen, wenn die Menschen Bäume pflanzen, in deren Schatten sie nie sitzen werden.“

Bei aller Objektivität, die man sich als Journalist bewahren muss, kann man an dieser Stelle nur sagen: Hut ab vor einer solchen Persönlichkeit.
Die Wahlbeobachter
Autor: red

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