Trauriges aus dem Storchennest
Montag, 27. Mai 2013, 06:27 Uhr
Viele haben es sicher schon gesehen und werden sich fragen, wo sind die Jungen Störche? Der lang anhaltende Regen und die kalten Temperaturen haben den Küken so sehr zugesetzt, dass alle verendet sind...
Angefangen hat es Nacht vom 17. zum 18. Mai mit dem ersten langen regen von 15 Liter pro Quadratemetr. Wenn es dabei geblieben wäre, hätten sie vielleicht eine Chance gehabt. Aber schon in der Nacht von Sonntag zu Montag fiel der nächste lange Regen ca. 20L/m², der zwei Opfer gefordert hat.
Die anderen drei Jungen waren dann auch so sehr geschwächt, dass sie kein Futter mehr aufgenommen haben. Sie lagen am Dienstag regungslos im Nest. Trotz dass alle Küken tot waren, haben sich die Altstörche noch immer auf sie gesetzt, weil da ja noch das sechste Ei im Nest lag und es ist tatsächlich noch geschlüpft. Da aber das Nistmaterial mittlerweile auch schon total durchnässt war ist es gestorben. Erst dann haben die Altstörche aufgeräumt und alle Jungen aus dem Nest geworfen. Die Kadaver wurden an das Veterinäramt in Nordhausen übergeben, um, wenn es noch möglich ist, Untersuchungen zur Todesursache durchzuführen.
"Ein schwarzes Jahr für unsere Störche, kein Nachwuchs, aber sie bleiben ihrem Nest treu. Über Nacht und auch am Tag zum Ausruhen verweilen sie auf ihrem Nest. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt", schreibt Andreas Rzehak der nnz.
Autor: redAngefangen hat es Nacht vom 17. zum 18. Mai mit dem ersten langen regen von 15 Liter pro Quadratemetr. Wenn es dabei geblieben wäre, hätten sie vielleicht eine Chance gehabt. Aber schon in der Nacht von Sonntag zu Montag fiel der nächste lange Regen ca. 20L/m², der zwei Opfer gefordert hat.
Die anderen drei Jungen waren dann auch so sehr geschwächt, dass sie kein Futter mehr aufgenommen haben. Sie lagen am Dienstag regungslos im Nest. Trotz dass alle Küken tot waren, haben sich die Altstörche noch immer auf sie gesetzt, weil da ja noch das sechste Ei im Nest lag und es ist tatsächlich noch geschlüpft. Da aber das Nistmaterial mittlerweile auch schon total durchnässt war ist es gestorben. Erst dann haben die Altstörche aufgeräumt und alle Jungen aus dem Nest geworfen. Die Kadaver wurden an das Veterinäramt in Nordhausen übergeben, um, wenn es noch möglich ist, Untersuchungen zur Todesursache durchzuführen.
"Ein schwarzes Jahr für unsere Störche, kein Nachwuchs, aber sie bleiben ihrem Nest treu. Über Nacht und auch am Tag zum Ausruhen verweilen sie auf ihrem Nest. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt", schreibt Andreas Rzehak der nnz.



