Mehr und auch weniger
Freitag, 26. März 2004, 10:51 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein wenig zwiespältig ist die Bilanz des ersten Monats in diesem Jahr für die Thüringer Hotels und Pensionen. Es gab mehr Gäste und weniger Übernachtungen. Mit einem Klick auf MEHR wird dieser scheinbare Widerspruch aufgelöst.
Im Januar 2004 meldeten die Thüringer Beherbergungsbetriebe mit 9 und mehr Betten 154.600 Gäste. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3,1 Prozent mehr Gäste als im Januar 2003. Die Zahl der Übernachtungen ging dagegen um 1,1 Prozent auf 462.800 zurück. Die Gäste verweilten mit 3,0 Tagen im Durchschnitt etwas kürzer als im entsprechenden Vorjahresmonat mit 3,1 Tagen.
Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen verlief in den fünf Thüringer Reisegebieten sehr unterschiedlich: In OstthüringenThüringer Kernland (8,0 bzw. 4,9 Prozent) und das Saaleland (6,4 bzw. 7,9 Prozent).
In Nordthüringen wurden Anfang dieses Jahres 2,6 Prozent mehr Gäste gezählt, die aber 3,2 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Die höchsten Einbußen gab es im Thüringer Wald. Hier wurden 1,1 Prozent weniger Gäste gezählt, die 6,6 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Er blieb aber das Thüringer Reisegebiet mit den meisten Gästen.
Auch bei den einzelnen Betriebsarten des Thüringer Beherbergungsgewerbes lässt sich keine einheitliche Entwicklungsrichtung ausmachen: In der Hotellerie - dazu gehören Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen - gab es 3,8 Prozent mehr Gäste bei unveränderten Übernachtungszahlen (0,0 Prozent). In den Erholungs-, Ferien-, Schulungsheimen, Ferienhäusern und -wohnungen, Jugendherbergen und Hütten - der so genannten Parahotellerie - wurden 2,0 Prozent mehr Gäste und 4,8 Prozent mehr Übernachtungen gezählt. Rückgänge hingegen mussten die Vorsorge- und Reha-Kliniken hinnehmen. Hier wurde im Januar 2004 ein Minus von 8,2 bzw. 6,4 Prozent bei den Gästen und Übernachtungen gemeldet.
Autor: nnzIm Januar 2004 meldeten die Thüringer Beherbergungsbetriebe mit 9 und mehr Betten 154.600 Gäste. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 3,1 Prozent mehr Gäste als im Januar 2003. Die Zahl der Übernachtungen ging dagegen um 1,1 Prozent auf 462.800 zurück. Die Gäste verweilten mit 3,0 Tagen im Durchschnitt etwas kürzer als im entsprechenden Vorjahresmonat mit 3,1 Tagen.
Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen verlief in den fünf Thüringer Reisegebieten sehr unterschiedlich: In OstthüringenThüringer Kernland (8,0 bzw. 4,9 Prozent) und das Saaleland (6,4 bzw. 7,9 Prozent).
In Nordthüringen wurden Anfang dieses Jahres 2,6 Prozent mehr Gäste gezählt, die aber 3,2 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Die höchsten Einbußen gab es im Thüringer Wald. Hier wurden 1,1 Prozent weniger Gäste gezählt, die 6,6 Prozent weniger Übernachtungen buchten. Er blieb aber das Thüringer Reisegebiet mit den meisten Gästen.
Auch bei den einzelnen Betriebsarten des Thüringer Beherbergungsgewerbes lässt sich keine einheitliche Entwicklungsrichtung ausmachen: In der Hotellerie - dazu gehören Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen - gab es 3,8 Prozent mehr Gäste bei unveränderten Übernachtungszahlen (0,0 Prozent). In den Erholungs-, Ferien-, Schulungsheimen, Ferienhäusern und -wohnungen, Jugendherbergen und Hütten - der so genannten Parahotellerie - wurden 2,0 Prozent mehr Gäste und 4,8 Prozent mehr Übernachtungen gezählt. Rückgänge hingegen mussten die Vorsorge- und Reha-Kliniken hinnehmen. Hier wurde im Januar 2004 ein Minus von 8,2 bzw. 6,4 Prozent bei den Gästen und Übernachtungen gemeldet.
