Landesvorsitzender im Amt bestätigt
Samstag, 18. Mai 2013, 08:00 Uhr
Der CDU-nahe Studentenverband Ring-Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat am Freitag, den 17. Mai, einen neuen Landesvorstand gewählt. Auch eine Studierende der FH Nordhausen ist mit dabei...
Auf der Landesdelegiertenversammlung in Jena wurde der Jenaer Student Younes Ouaqasse (24) im Amt bestätigt. Ouaqasse studiert an der FH-Jena Betriebswirtschaftslehre und ist zudem Mitglied des CDU Bundesvorstandes. Der RCDS ist derzeit an allen Thüringer Universitäten und Fachhochschulen mit eigenen aktiven Studierendengruppen vertreten.
Komplettiert wird der Vorstand durch die stellvertretende Vorsitzende Angie Ehrlich (FH Nordhausen) sowie Felix Navratil (FH Jena) der gleichzeitig das Amt des Landesschatzmeisters antritt. Als Gäste der Landesdelegiertenversammlung begrüßte der RCDS in diesem Jahr unter anderem den Generalsekretär der CDU Thüringen, Dr. Mario Voigt MdL, die stellvertretende Bundesvorsitzende des RCDS, Silvie Rohr und den Landesvorsitzenden der Jungen Union Thüringen, Stefan Gruhner.
Der RCDS – die CAMPUSINITIATIVE beschloss zudem einen Leitantrag zur Bildungs- und Hochschullandschaft. "Von der Krippe bis zur Hochschule" werden darin Ideen entwickelt und Forderungen gestellt. So fordert der RCDS den Bildungsminister Matschie auf, endlich die versprochenen 2.500 neuen Stellen bei Krippen- und Kindertageseinrichtungen zu schaffen. Auf Ebene der Sekundarschulen solle die Gemeinschaftsschule als gescheitert aufgegeben werden.
Für die Hochschulen drängt die Studentenorganisation in ihrem Leitantrag zum einen auf die Verbesserung der Lehre, durch bundeseinheitliche Evaluation, Kopplung der Besoldung an die Evaluationsergebnisse, sowie einen intensiveren Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Darüber hinaus geht es dem RCDS um die Verbesserung der Studien- und Lebensbedingungen. Der Ausbau der Studentenwohnheime und die Ausweitung des Campus-Ticket-PLUS werden vorgeschlagen. Weitere Forderungen betreffen eine verstärkte studentische Mitbestimmung, neue Finanzierungsmittel insbesondere für die Forschung und die Zusammenlegung von Berufsakademien und Fachhochschulen.
Ouaqasse sieht eine gestaltende Rolle für den RCDS Thüringen: Der RCDS – die CAMPUSINITIATIVE wird weiterhin Ansprechpartner für die Studierenden sein und sich mit klaren Forderungen in die Diskussion um die Zukunft der Hochschulen einmischen. Thüringen muss ein zukunftsfähiger Hochschulstandort bleiben, dazu ist auch eine ausreichende Finanzierung nötig, daran werden wir Minister Matschie messen.
Autor: redAuf der Landesdelegiertenversammlung in Jena wurde der Jenaer Student Younes Ouaqasse (24) im Amt bestätigt. Ouaqasse studiert an der FH-Jena Betriebswirtschaftslehre und ist zudem Mitglied des CDU Bundesvorstandes. Der RCDS ist derzeit an allen Thüringer Universitäten und Fachhochschulen mit eigenen aktiven Studierendengruppen vertreten.
Komplettiert wird der Vorstand durch die stellvertretende Vorsitzende Angie Ehrlich (FH Nordhausen) sowie Felix Navratil (FH Jena) der gleichzeitig das Amt des Landesschatzmeisters antritt. Als Gäste der Landesdelegiertenversammlung begrüßte der RCDS in diesem Jahr unter anderem den Generalsekretär der CDU Thüringen, Dr. Mario Voigt MdL, die stellvertretende Bundesvorsitzende des RCDS, Silvie Rohr und den Landesvorsitzenden der Jungen Union Thüringen, Stefan Gruhner.
Der RCDS – die CAMPUSINITIATIVE beschloss zudem einen Leitantrag zur Bildungs- und Hochschullandschaft. "Von der Krippe bis zur Hochschule" werden darin Ideen entwickelt und Forderungen gestellt. So fordert der RCDS den Bildungsminister Matschie auf, endlich die versprochenen 2.500 neuen Stellen bei Krippen- und Kindertageseinrichtungen zu schaffen. Auf Ebene der Sekundarschulen solle die Gemeinschaftsschule als gescheitert aufgegeben werden.
Für die Hochschulen drängt die Studentenorganisation in ihrem Leitantrag zum einen auf die Verbesserung der Lehre, durch bundeseinheitliche Evaluation, Kopplung der Besoldung an die Evaluationsergebnisse, sowie einen intensiveren Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Darüber hinaus geht es dem RCDS um die Verbesserung der Studien- und Lebensbedingungen. Der Ausbau der Studentenwohnheime und die Ausweitung des Campus-Ticket-PLUS werden vorgeschlagen. Weitere Forderungen betreffen eine verstärkte studentische Mitbestimmung, neue Finanzierungsmittel insbesondere für die Forschung und die Zusammenlegung von Berufsakademien und Fachhochschulen.
Ouaqasse sieht eine gestaltende Rolle für den RCDS Thüringen: Der RCDS – die CAMPUSINITIATIVE wird weiterhin Ansprechpartner für die Studierenden sein und sich mit klaren Forderungen in die Diskussion um die Zukunft der Hochschulen einmischen. Thüringen muss ein zukunftsfähiger Hochschulstandort bleiben, dazu ist auch eine ausreichende Finanzierung nötig, daran werden wir Minister Matschie messen.
