Zustimmung mit Bedingungen
Donnerstag, 25. März 2004, 16:47 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Kreiskirchenrat des Evangelischen Kirchenkreises Südharz mehrheitlich einer Erklärung zugestimmt, die sich für eine Weiterführung der Evangelischen Grundschule ausspricht. Da gibt es aber auch Bedingungen für eine Trägerschaft...
Der Beschluss des Kreiskirchenrates benennt auch die notwendigen Voraussetzungen unter denen der Kirchenkreis bereit ist, die Mitverantwortung für eine Weiterführung der Schule zu tragen. Dazu zählt die Begrenzung des finanziellen Risikos für den Kirchenkreis. Der Kirchenkreis ist durch das Defizit aus der Vergangenheit des Christlichen Schulzentrums, für das er eine Bürgschaft abgegeben hatte, finanziell extrem belastet. Eine solche Situation dürfe sich nicht wiederholen. In diesem sowie in anderen Punkten wie z.B. einer transparenten Verwaltung der Schule und größeren Mitbestiemungsmöglichkeiten haben die beiden beteiligten Evangelischen Landeskirchen signalisiert, dass sie mit Hochdruck an einer Einigung arbeiten.
Die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Grundschule soll auf einer Pressekonferenz am 7. April verkündet werden. Bis dahin müssen die Lösungsvorschläge die entscheidenden kirchlichen Gremien passiert haben. Ebenfalls auf der gestrigen Sitzung wurde Pfarrer Peter Lipski als Stellvertreter des derzeit amtierenden Superintendenten Bernhard Halver gewählt. Halver hat das Amt bis zur Neuwahl übernommen, nachdem Superintendent Curt Stauss beurlaubt worden war.
Autor: nnzDer Beschluss des Kreiskirchenrates benennt auch die notwendigen Voraussetzungen unter denen der Kirchenkreis bereit ist, die Mitverantwortung für eine Weiterführung der Schule zu tragen. Dazu zählt die Begrenzung des finanziellen Risikos für den Kirchenkreis. Der Kirchenkreis ist durch das Defizit aus der Vergangenheit des Christlichen Schulzentrums, für das er eine Bürgschaft abgegeben hatte, finanziell extrem belastet. Eine solche Situation dürfe sich nicht wiederholen. In diesem sowie in anderen Punkten wie z.B. einer transparenten Verwaltung der Schule und größeren Mitbestiemungsmöglichkeiten haben die beiden beteiligten Evangelischen Landeskirchen signalisiert, dass sie mit Hochdruck an einer Einigung arbeiten.
Die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Grundschule soll auf einer Pressekonferenz am 7. April verkündet werden. Bis dahin müssen die Lösungsvorschläge die entscheidenden kirchlichen Gremien passiert haben. Ebenfalls auf der gestrigen Sitzung wurde Pfarrer Peter Lipski als Stellvertreter des derzeit amtierenden Superintendenten Bernhard Halver gewählt. Halver hat das Amt bis zur Neuwahl übernommen, nachdem Superintendent Curt Stauss beurlaubt worden war.
