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Vom Lieblings- zum Angstgegner

Freitag, 17. Mai 2013, 07:38 Uhr
So schnelllebig ist der Fußball. Keins der letzten sechs Spiele hat der FSV Wacker 90 Nordhausen gegen den FC Einheit Rudolstadt mehr gewonnen. Doch vor 2010 haben die Südharzer in zehn Partien hintereinander nicht gegen den kommenden Gegner verloren...


Die Frage lautet also: Kann Wacker am Pfingstsonntag ab 13.30 Uhr den Bock umstoßen und gegen die Heidecksburgstädter die Negativserie beenden? Zum vorletzten Heimspiel unserer Oberligamannschaft in der laufenden Saison 2012/2013 sollte die „Hütte am Kuhberg“ wieder voll sein, ist der Wunsch von Mannschaft und Vereinsführung.

Hoffentlich wieder viele Zuschauer (Foto: Bernd Peter) Hoffentlich wieder viele Zuschauer (Foto: Bernd Peter)

Unsere Mannschaft hat jetzt sechs Spiele hintereinander gepunktet und dabei fünf Siege eingefahren. Bemerkenswert waren auch die fünf Auswärtstore in Heidenau, wo man dem SV die erste Heimniederlage verpasste. Trotz der imposanten Serie darf der kommende Gegner aus oben bereits genannten Gründen nicht unterschätzt werden. Mit hoher Konzentration, vielleicht sogar bis zur letzten Minute, müssen die Wackeren agieren und möglicherweise wieder viel Geduld aufbringen, um die nötigen drei Siegpunkte in Nordhausen zu behalten.

Christoph Rischker (Foto: H. Michel) Christoph Rischker (Foto: H. Michel)

Natürlich würden die Männer um Trainer Holger Jähnisch gern an das Ergebnis vom Hinspiel anknüpfen, in dem sie trotz unserer permanenten Überlegenheit den Männern von Jörg Goslar eine schmerzliche 1:0-Niederlage zugefügt hatten. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, da sie bis zuletzt auf den Ausgleich gedrängt hat. Fußball ist nun mal ein Ergebnisspiel“, resümierte der Wackertrainer die Partie. Rudolstadts Coach wertete das Ergebnis so: „Es hat einfach alles gestimmt. Natürlich hatten wir in der zweiten Halbzeit auch das nötige Quäntchen Glück mehr, was man aber auch braucht, um gegen den Tabellenführer zu bestehen.“

In den vergangenen Wochen spielte der FC Einheit auswärts erfolgreicher als zu Hause: In Erfurt, Laubsdorf und am Mittwoch in Piesteritz gewann man ohne Gegentreffer. Wie schwer der Einheit-Riegel zu knacken ist, haben also schon mehrere Teams selbst zu Hause zu spüren bekommen.

Doch Wacker braucht jeden Punkt, um eventuell den „Durchmarsch“ in die Regionalliga zu realisieren. Mit der Rückkehr von Sebastian Hauck in den Kader hat Jörg Goslar sogar mehr Besetzungsvarianten als beim 5:1-Auswärtserfolg gegen den Heidenauer SV. Für genügend Spannung ist also gesorgt.
Klaus Verkouter
Autor: red

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