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Ganz in Familie

Dienstag, 14. Mai 2013, 10:30 Uhr
Wussten Sie es schon: Morgen wird der internationale Tag der Familie gefeiert. Grund genug für die Nordthüringer Online-Zeitungen in punkto Familie mal ein wenig zu recherchieren...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Im Jahr 2011 lebten in Thüringen rund 316.000 Familien. Dies teilt das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Weltfamilientages mit. Gegenüber dem Jahr 2006 ist das ein Rückgang um rund 48.000 Familien.

Familie umfasst in diesem Sinne alle Eltern-Kind-Gemeinschaften. Das sind Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie alleinerziehende Elternteile mit ledigen Kindern. Durchschnittlich bestand eine Thüringer Familie im Jahr 2011 aus 3,15 Familienmitgliedern.

Die klassische Familienform – Ehepaar mit Kind/ern – ist nach wie vor am häufigsten anzutreffen. Trotz eines Rückgangs um rund ein Fünftel gegenüber dem Jahr 2006 ist sie die häufigste Familienform. Rund 188.000 Ehepaare mit Kind/ern gab es im Jahr 2011 im Freistaat. Das ist ein Anteil von 59 Prozent an allen Familien. Im Jahr 2006 waren es rund 236.000 Familien bzw. ein Anteil von 65 Prozent. In 57 Prozent der Familien dieser Lebensform lebte 2011 mindestens ein Kind unter 18 Jahren.

Rund 47.000 Familien mit ledigen Kindern gab es im Jahr 2011 in nichtehelichen oder gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Das ist eine Steigerung um 31 Prozent gegenüber dem Jahr 2006. Im Jahr 2006 gab es rund 36.000 Familien in dieser Lebensform. Der Anteil an allen Familien stieg von zehn Prozent im Jahr 2006 auf 15 Prozent im Jahr 2011. Mindestens ein minderjähriges Kind lebte 2011 in neun von zehn dieser Familien.

In jeder vierten Familie lebten 2011 wie auch 2006 alleinerziehende Mütter oder Väter mit ihren Kindern zusammen. Im Jahr 2011 waren das rund 81.000 Familien. Das ist ein Rückgang um zwölf Prozent bzw. rund elftausend Familien gegenüber dem Jahr 2006.

In 54 Prozent dieser Familien lebten Kinder unter 18 Jahren. 85 Prozent der Alleinerziehenden waren 2011 Mütter, 2006 waren es 88 Prozent. Die Daten liefert der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltebefragung.
Autor: red

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