nnz-Rückspiegel: 23. März 2003
Dienstag, 23. März 2004, 06:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Apotheken und Abstimmung
Zur Not der Apotheken
Im Berliner Kongresszentrum ICC fand jüngst ein Krisengipfel der Apotheker statt. Als unbefangener Zuhörer fragte man sich angesichts der Reden, die da gehalten wurden, um was es den Apothekern eigentlich geht? Der Tagespiegel bot in diesem Zusammenhang eine Überlegung an: Es wird Zeit, so stand da zu lesen, dass die Apotheker sich entscheiden. Entweder, sie betrachten sich als freie Unternehmer und setzen sich dann auch dem Wettbewerb aus, oder sie definieren sich als geschützter Berufsstand. Dann können sie von der Regierung fordern, vor dem Wettbewerb abgeschirmt zu werden. Beides gleichzeitig aber ginge nicht.
Es geht im wesentlichen um bestehende gesetzliche Regelungen und um zeitgemäße Veränderungen oder Anpassung derselben. Das ist einmal das bestehende Verbot des Internet-Handels in Deutschland, das aufgehoben werden soll. Und es ist das bestehende Verbot des Mehrbesitzes, das gelockert werden soll. Mehrbesitz bedeutet den Besitz oder die Führung mehrerer Apotheken durch einen Apotheker. Erlaubt soll zukünftig die Unterhaltung von bis zu fünf Apotheken sein...ausführlich im nnz-Archiv
Aktion zur Abstimmung:
"Deutschland sagt NEIN zum Krieg gegen den Irak", so lautet das Motto einer Aktion, zu der jetzt deutschlandweit aufgerufen wurde. Folgenden Text erhielt die nnz-Redaktion vom Nordhäuser Verein Schrankenlos:
Wir sagen JA zu Frieden und Abrüstung weltweit und im Irak. Wir sagen NEIN zu einem Krieg gegen den Irak. Wir fordern die Bundesregierung auf, bei ihrem NEIN zu diesem Krieg zu bleiben und "alle politischen Mittel zu nutzen, um sich dem Krieg entgegenzustellen." Ein JA der Bundesrepublik zum Krieg gegen den Irak darf es nicht geben. Ein solcher Krieg verletzt das Völkerrecht und schafft einen gefährlichen Präzedenzfall. Er wäre der Auftakt zu einer neuen Ära "präventiver" militärischer Gewalt. Zum Grundsatz des friedlichen Ausgleichs zwischen den Interessen der Staaten und Völker, wie ihn die Charta der Vereinten Nationen verlangt, gibt es keine Alternative. Es muss deshalb alles getan werden, um den Irak-Konflikt mit friedlichen Mitteln zu beenden. Die in leidvoller Geschichte erkämpften Menschen- und Völkerrechte sind unveräußerlich und dürfen nicht dem Recht des Stärkeren geopfert werden. Die Vielzahl der Teilnehmer dieser Aktion soll aller Welt deutlich machen: Deutschland sagt NEIN zum Krieg gegen den Irak! Zeigen Sie Ihre Ablehnung des Krieges auf Grundlage dieser Erklärung, indem Sie einen (und nur einen) Euro auf dieses von einem Notar verwaltete Konto überweisen.
Mehr Informationen gibt es im Internet.
Autor: nnzApotheken und Abstimmung
Zur Not der Apotheken
Im Berliner Kongresszentrum ICC fand jüngst ein Krisengipfel der Apotheker statt. Als unbefangener Zuhörer fragte man sich angesichts der Reden, die da gehalten wurden, um was es den Apothekern eigentlich geht? Der Tagespiegel bot in diesem Zusammenhang eine Überlegung an: Es wird Zeit, so stand da zu lesen, dass die Apotheker sich entscheiden. Entweder, sie betrachten sich als freie Unternehmer und setzen sich dann auch dem Wettbewerb aus, oder sie definieren sich als geschützter Berufsstand. Dann können sie von der Regierung fordern, vor dem Wettbewerb abgeschirmt zu werden. Beides gleichzeitig aber ginge nicht.
Es geht im wesentlichen um bestehende gesetzliche Regelungen und um zeitgemäße Veränderungen oder Anpassung derselben. Das ist einmal das bestehende Verbot des Internet-Handels in Deutschland, das aufgehoben werden soll. Und es ist das bestehende Verbot des Mehrbesitzes, das gelockert werden soll. Mehrbesitz bedeutet den Besitz oder die Führung mehrerer Apotheken durch einen Apotheker. Erlaubt soll zukünftig die Unterhaltung von bis zu fünf Apotheken sein...ausführlich im nnz-Archiv
Aktion zur Abstimmung:
"Deutschland sagt NEIN zum Krieg gegen den Irak", so lautet das Motto einer Aktion, zu der jetzt deutschlandweit aufgerufen wurde. Folgenden Text erhielt die nnz-Redaktion vom Nordhäuser Verein Schrankenlos:
Wir sagen JA zu Frieden und Abrüstung weltweit und im Irak. Wir sagen NEIN zu einem Krieg gegen den Irak. Wir fordern die Bundesregierung auf, bei ihrem NEIN zu diesem Krieg zu bleiben und "alle politischen Mittel zu nutzen, um sich dem Krieg entgegenzustellen." Ein JA der Bundesrepublik zum Krieg gegen den Irak darf es nicht geben. Ein solcher Krieg verletzt das Völkerrecht und schafft einen gefährlichen Präzedenzfall. Er wäre der Auftakt zu einer neuen Ära "präventiver" militärischer Gewalt. Zum Grundsatz des friedlichen Ausgleichs zwischen den Interessen der Staaten und Völker, wie ihn die Charta der Vereinten Nationen verlangt, gibt es keine Alternative. Es muss deshalb alles getan werden, um den Irak-Konflikt mit friedlichen Mitteln zu beenden. Die in leidvoller Geschichte erkämpften Menschen- und Völkerrechte sind unveräußerlich und dürfen nicht dem Recht des Stärkeren geopfert werden. Die Vielzahl der Teilnehmer dieser Aktion soll aller Welt deutlich machen: Deutschland sagt NEIN zum Krieg gegen den Irak! Zeigen Sie Ihre Ablehnung des Krieges auf Grundlage dieser Erklärung, indem Sie einen (und nur einen) Euro auf dieses von einem Notar verwaltete Konto überweisen.
Mehr Informationen gibt es im Internet.
