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Nachmeldung – ja oder nein?

Montag, 22. März 2004, 07:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte Ende vergangener Woche berichtet, dass es für den Winkelberg im Südharz kaum eine Chance gebe, als FFH-Gebiet nachgemeldet zu werden. Jetzt hatte sich Thüringens Ministerpräsident Dieter althaus (CDU) noch einmal dazu geäußert.


SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker war am Freitag relativ enttäuscht aus der Sitzung des Umweltausschusses gekommen. Obwohl aus ihrer Sicht notwendig, sei zum Winkelberg kein Wort gesagt worden. Gegenüber nnz sprach Becker von Wahlkampfgetöse von Althaus. Am Wochenende nahm nun der „MP“ noch einmal Stellung zur Rüdigsdorfer Schweiz. Auf einer europäischen Konferenz für Natur- und Nationalparke sagte Dieter Althaus, Natur und Ökonomie in eine vernünftige Balance gebracht werden müsse, auch wenn es Fälle gebe, in denen sich Konflikte nicht immer vermeiden ließen. Bei der umstrittenen Frage des Gipsabbaus im Südharz bliebe es dabei, dass es keinen neuen Tagebau in der Rüdigsdorfer Schweiz geben werde.

"Noch in diesem Monat wird das Kabinett beschließen, die naturfachlich wertvollen Teile des Gipskarstgebietes als FFH-Gebiet nach Brüssel zu melden. Damit erfüllt Thüringen fristgerecht seine Verpflichtung, FFH-Gebiete nachzumelden."
Autor: nnz

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