nnz-online

Musikfestival lockte knapp 3.000 Besucher an

Sonntag, 01. April 2001, 16:38 Uhr
OKN-Stand Nordhausen (nnz). Der sechste Cabinet Nightflight in Nordhausen ist gelaufen und die Erfolgsstory dieses Events geht weiter. Sinn und Zweck der Veranstaltung wurde wieder erreicht: alle waren zufrieden. Das Publikum erfreute sich an der großen Auswahl, die Musiker an der guten Resonanz und die Gastronomen am Durst der Besucher. Mit mehr als 2.800 Gästen kann auch der Veranstalter nach einer solchen Nacht tief durchatmen; die Sache hat sich gerechnet. Die Meinungen der Nordhäuser zum Kneipenfestival sind generell positiv, auch wenn einige glauben, für 13 Mark die halbe Stadt gekauft zu haben und von den Musikern erwarten, dass sie fünf Stunden ohne Pause durchspielen. Und dass es sich lohnt auch einmal ungewöhnliche Darbietungen mit einzuflechten zeigte der Stummfilm mit Elektrogeigenbegleitung im Theater unterm Dach, das bis auf den letzten Platz gefüllt war. Natürlich können das die beteiligten Lokale auch von sich behaupten und beeindruckend war überall die Qualität der Musiker. Ob es die Blödelbarden WILLI MANILLI im Café Felix waren oder die SELASTIC DANCE COMBO, die im Schabernack für Stimmung ohne Ende sorgte oder die Einzelkämpfer ULI KIRSCH und IAIN DON - alle begeisterten ihr Publikum. Für die Größe der Nordhäuser Lokale und die Anzahl der teilnehmenden Gastronomen ist die erreichte Besucherzahl auch optimal. Die Vergnügungssüchtigen fanden größtenteils noch einen Platz und durch die festgelegten Spielzeiten konnte schön gependelt werden, ohne dass man Wesentliches verpasste. Einziger Wermutstropfen waren die technischen Probleme im Dröder, die dort für Aufregung und Verspätungen sorgten. Superstimmung war in der Finkenburg, wo die Trierer Band THE SHANES mit ihren Punkpolka-Klängen zum Springen und Hopsen animierte. Im Ratskeller zog NIGHTLIGHT, das sympathische unplugged-Trio wieder seine Kreise durch die Rockgeschichte, in der Destille beeindruckte LORD BISHOP mit seinen ROCKADELIC KINGS und gegen 24 Uhr fuhren die Busse hunderte von AC/DC-Fans in die Alte Weberei. Auf ein Neues heißt es nun im nächsten Frühjahr - oder doch schon im Herbst?
Autor: osch

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de