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Ölspur „ohne Ende“

Sonntag, 05. Mai 2013, 18:07 Uhr
Nachdem der Autobahnpolizeistation in Göttingen am Samstagabend auf der A 7 ein Lkw mit Turboladerschaden und starker Rauchentwicklung gemeldet wurde, rückte die Feuerwehr aus, konnte den Lkw jedoch nicht finden...


Dieser hatte trotz des Schadens seine Fahrt, erst weiter auf der A 7 und dann auf der A 38 fortgesetzt. Erst hinter dem „Heidkopftunnel“ entschloss sich der Fahrer auf dem Standstreifen zu halten. Dort hinterließ er eine große Ölspur und setzte seine Fahrt wiederum fort, um nach einem weiteren Halt auf dem Parkplatz Leinetal bei Heiligenstadt ebenfalls wieder eine große Ölspur zu hinterlassen.

Nachdem er bei Leinefelde durch Beamte der Autobahnpolizeistation Nord in Leinefelde-Worbis festgestellt wurde, konnte die Fahrt auf dem Parkplatz Eichsfeld beendet werden. Auch während der Kontrolle auf dem Parkplatz tropfte das Öl vom Lkw sprichwörtlich „wie ein Kieslaster“, wie ein Beamter es sinnbildlich beschrieb.

Der slowakische Fahrer gab an, dass sein Chef ihm sagte, er solle trotzdem weiterfahren. Auf den Fahrzeughalter kommen jetzt mehrere Rechnungen wegen der Reinigung der Fahrbahn zu. Der geringen Verkehrsdichte am Samstagabend ist es geschuldet, dass es zu keinen nennenswerten Behinderungen oder gar Unfällen wegen der Ölspur kam.
Autor: red

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