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Keine Überraschungen

Samstag, 20. März 2004, 16:57 Uhr
Niedersachswerfen (nnz). Die SPD des Landkreises Nordhausen hat heute ihre Liste für die Kreistagswahlen aufgestellt. Eigentlich gibt es kaum Überraschungen – eigentlich...


Noch vor einigen Wochen hatte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke mit sich und ihrer Kreistagsfraktion gerungen. Sie zögerte, ob sie sich diesen Kreistag noch einmal antun müsse. Jetzt steht es fest: Barbara Rinke ist auf Platz zwei der sozialdemokratischen Liste zu finden: Hinter Dagmar Becker, vor Winfried Theuerkauf – wie vor fünf Jahren.

In Niedersachswerfen machten sich die Sozis des Landkreises noch mal richtig Mut und ließen durch Kreischefin Becker, Matthias Jendricke und Andreas Wieninger auch schon mal Dampf ab. Wer da aber dachte, die Bundes-SPD oder die Bundesregierung wären die Zielscheiben, der hatte gefehlt. Es war natürlich die CDU, mit der alles noch viel schlimmer sein würde.

Andreas Weigel und Manfred Breitrück war es letztlich vorbehalten, die lokalen und regionalen Probleme anzusprechen. Diskutiert wurde dann das Wahlprogramm, Änderungen gab es, letztlich aber wurde es mit großer Mehrheit angenommen. Darüber freute sich dann auch Georg Müller, der an dessen Erarbeitung federführend beteiligt war. Die Listenwahl war bis zum Platz 19 ehe unproblematisch, dann gab es ein Gerangel zwischen Gisela Hunold aus Ilfeld und Dagmar Werber aus Nordhausen. Diese Kampfabstimmung war dann auch etwas peinlich, weil der Ortsverein Nordhausen selbst es war, der wegen der territorialen Ausgeglichenheit keine Kampfabstimmungen gegen andere Ortsverbände anstreben wollte. Die Abstimmung ging schließlich mit überdeutlicher Mehrheit zu Gunsten von Hunold aus, so dass der Listenvorschlag des Kreisvorstandes ungeändert beschlossen wurde. Und natürlich wurde auch die aufstrebende sozialdemokratische Jugend berücksichtigt. Die Plätze 8, 38 und 39 gingen an Jusos. Jüngster Kandidat ist Sara Müller, sie ist 19 Jahre alt und Studentin an der Nordhäuser Fachhochschule.

Einen parteilosen Kandidat hat die nnz-Redaktion auch entdeckt. Es ist Ullrich Hannemann, der DGB-Chef in Nordthüringen.

Die Liste
1 Becker, Dagmar, Wülfingerode
2 Rinke, Barbara, Nordhausen
3 Theuerkauf, Winfried, Nordhausen
4 Breitrück, Manfred, Leimbach
5 Apel, Doris, Großwechsungen
6 Weigel, Andreas, Bleicherode
7 Schlichting, Jens, Gudersleben
8 Appenrodt, Corinna, Neustadt
9 Hannemann, Ulrich, Nordhausen
10 Witting, Frank, Ilfeld
11 Bökert, Dieter, Niedersachswerfen
12 Junker, Siegfried, Görsbach
13 Rieche, Heike, Bleicherode
14 Ehrhardt, Karl-Heinz, Mackenrode
15 Gebhardt, Klaus, Nordhausen
16 Meyer, Sabine, Nordhausen
17 Fütterer, Volker, Nordhausen
18 Schulze, Martin, Werther
19 Baumann, Manfred, Nordhausen
20 Hunold, Gisela, Ilfeld
21 Wieninger, Andreas, Nordhausen
22 Kübler, René, Nordhausen
23 Seifert, Michael, Sülzhayn
24 Gärtner, Gisela, Ilfeld
25 Sennecke, Gabriela, Niedersachswerfen
26 Leßner, Joachim, Wipperdorf
27 Jaudzims, Siegfried, Auleben
28 Bosse, Helga, Nordhausen
29 Schumann, Reiner, Nordhausen
30 Evers, Thomas, Liebenrode
31 Seichter, Eberhard, Wipperdorf
32 Mönnich, Hans, Niedersachswerfen
33 Uhl, Helga, Nordhausen
34 Morch, Georg, Nordhausen
35 Siemon, Herbert, Bleicherode
36 Rathnau, Helga, Nordhausen
37 Knuhr, Andreas, Nordhausen
38 Müller, Sara, Nordhausen
39 Mund, Thomas, Leimbach
40 Werrbach, Frank Uwe, Nordhausen
41 Albrecht, Heidrun, Wülfingerode
42 Gorges, Klaus, Bielen
43 Thiele, Wolfram, Nordhausen
44 Kirchner, Martin, Nordhausen
45 Thomas, Siegmar, Nordhausen
46 Hattenhauer,Michael, Wülfingerode
47 Werber, Dagmar, Nordhausen
Autor: nnz

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