Geld und Medaillen für die Schwimmer
Samstag, 20. März 2004, 14:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum Mitmachen hatte er die falsche Kleidung an, aber als Überbringer der Lottomittel sollte der Sozialminister Klaus Zeh auch nicht baden gehen. Für die jungen Sportler gab es diesmal sogar die Medaillen von der Prominenz.
Vereinsvorsitzender Dr. Franz Busch kam zu spät zum Treffen mit dem Minister, aber seinen Lottomittelbescheid über 2.000 Euro wurde dieser trotzdem los. Von dem Geld will der Schwimmverein Nordhausen 90 Trainings- und Wettkampfbekleidung anschaffen. Der Verein gehört zu den aktivsten in Thüringen, rund 10 % aller Schwimmer im Freistaat sind hier Mitglied. Über 70 % der Nordhäuser sind zwischen 4 und 18 Jahren alt. Neben Schwimmen kann auch Triathlon im Verein betrieben werden.
Daß Sport eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist, hat sich auch bei der Landesregierung herumgesprochen, deren Ziel es ist der wachsenden Bewegungsarmut der Jugend entgegenzuwirken. Schwimmen sei eine der gesündesten Sportarten überhaupt, so der Minister. Die ganze Familie könne diesen Sport betreiben. Wie beliebt das nasse Element ist, wird auch deutlich, wenn man die 80 Thüringer Schwimmvereine mit rund 3500 Mitgliedern betrachtet. Die Landesregierung weiß, was sie an begeisterten Sportlern aller Disziplinen hat und fördert deshalb die Vereine mit rund 40 Millionen Euro im Jahr.
Die jüngsten Schwimmer erhielten ihre Medaillen anläßlich der Lottomittelübergabe aus den Händen des Ministers und des Nordhäuser Baudezernenten Dietrich Beyse.
Zur Zeit sammelt auch das Badehaus Geld für die an Leukämie erkrankte Michelle aus Heiligenstadt. Das Mädchen benötigt einen geeigneten Knochenmarkspender. Da die Typisierung des Blutes nicht von der Krankenkasse getragen wird, baten die Badehaus-Mitarbeiter um eine Spende des Ministers, der auch einen Schein in die Dose steckte.
Beim nächsten Badehausbesuch sollten die Politiker jedoch die passende Bekleidung nicht vergessen. Für 2.000 Euro dürfen sie bestimmt auch mal baden gehen.
Autor: nnz
Vereinsvorsitzender Dr. Franz Busch kam zu spät zum Treffen mit dem Minister, aber seinen Lottomittelbescheid über 2.000 Euro wurde dieser trotzdem los. Von dem Geld will der Schwimmverein Nordhausen 90 Trainings- und Wettkampfbekleidung anschaffen. Der Verein gehört zu den aktivsten in Thüringen, rund 10 % aller Schwimmer im Freistaat sind hier Mitglied. Über 70 % der Nordhäuser sind zwischen 4 und 18 Jahren alt. Neben Schwimmen kann auch Triathlon im Verein betrieben werden. Daß Sport eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist, hat sich auch bei der Landesregierung herumgesprochen, deren Ziel es ist der wachsenden Bewegungsarmut der Jugend entgegenzuwirken. Schwimmen sei eine der gesündesten Sportarten überhaupt, so der Minister. Die ganze Familie könne diesen Sport betreiben. Wie beliebt das nasse Element ist, wird auch deutlich, wenn man die 80 Thüringer Schwimmvereine mit rund 3500 Mitgliedern betrachtet. Die Landesregierung weiß, was sie an begeisterten Sportlern aller Disziplinen hat und fördert deshalb die Vereine mit rund 40 Millionen Euro im Jahr.
Die jüngsten Schwimmer erhielten ihre Medaillen anläßlich der Lottomittelübergabe aus den Händen des Ministers und des Nordhäuser Baudezernenten Dietrich Beyse. Zur Zeit sammelt auch das Badehaus Geld für die an Leukämie erkrankte Michelle aus Heiligenstadt. Das Mädchen benötigt einen geeigneten Knochenmarkspender. Da die Typisierung des Blutes nicht von der Krankenkasse getragen wird, baten die Badehaus-Mitarbeiter um eine Spende des Ministers, der auch einen Schein in die Dose steckte.
Beim nächsten Badehausbesuch sollten die Politiker jedoch die passende Bekleidung nicht vergessen. Für 2.000 Euro dürfen sie bestimmt auch mal baden gehen.
