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Allgemeine Zufriedenheit

Freitag, 03. Mai 2013, 08:39 Uhr
Nachdem in der vergangenen Woche über 30 Gastdozenten aus 14 europäischen Ländern an der Fachhochschule Nordhausen unterrichteten, zog die Nordhäuser Hochschule nun Resümee. Thomas Hoffmann, Leiter des Referates für Internationales, gab nun die Ergebnisse der Umfrage unter den Gastdozenten bekannt und die können sich sehen lassen...


„Ich bin zufrieden mit der Fachhochschule Nordhausen und werde die Internationale Projektwoche an meine Kollegen weiterempfehlen“, so das einstimmige Ergebnis der Befragung der 31 Wissenschaftler aus ganz Europa, die an der 15. Internationalen Projektwoche teilnahmen und gern im nächsten Jahr wiederkommen möchten. Eine Dozentin aus Norwegen war sogar mit der ganzen Familie angereist, so dass die kleine Ingri aus Norwegen mit 1,5 Jahren die mit Abstand jüngste Teilnehmerin in der Geschichte der Internationalen Projektwoche wurde.
Das Themenspektrum der Lehrveranstaltungen dieser internationalen Woche war wieder weit gefächert und erstreckte sich von ingenieur- über wirtschafts- bis hin zu sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Englisch löste Deutsch als Unterrichtssprache für die ganze Woche ab.

So konnten die Studierenden aus 28 Projekten auswählen. Wie kann man Naturkatastrophen vorhersagen, zeitnah reagieren und schnell den betroffenen Menschen helfen, so die Fragestellung im Kurs „Natural Disasters“. Eine weitere Projektgruppe beschäftigte sich mit dem immer häufiger auftretenden Phänomen des Übergewichtes und den daraus resultierenden Folgen für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. Auch das Thema Finanzkrise durfte natürlich nicht fehlen.

Den krönenden Abschluss der IPW bildeten, wie jedes Jahr, die hochschulöffentlichen Abschlusspräsentationen der einzelnen Projekte am Freitag. Hierbei stellten die 400 teilnehmenden Studierenden die Ergebnisse ihrer einwöchigen englischsprachigen Projektarbeit vor. Viele Präsentationen überzeugten mit kreativen Perfomances, um das jeweilige Thema auch für fachfremde Studierende und Lehrende zu veranschaulichen. Einen Einblick in die Präsentationen erhält man auf der Homepage der FH Nordhausen unter http://www.fh-nordhausen.de/ipw2013.html.

Durch die thüringenweit einmalige, jährlich stattfindende, Internationale Projektwoche werden den Nordhäuser Studierenden Qualifikationen vermittelt, die sie für eine spätere Arbeit in multinationalen Arbeitszusammenhängen dringend benötigen. Gerade für die Studierenden, denen ein Auslandsaufenthalt während des Studiums nicht möglich ist, stellt die „Internationalisation@Home“ einen wichtigen Baustein zur Gewinnung interkultureller Kompetenzen dar.

Mittlerweile ist diese Form der Internationalisierung sogar ein Exportschlager. Zahlreiche Hochschulen in ganz Europa haben das Nordhäuser Modell übernommen und laden nun ihrerseits internationale Dozenten, so auch von der Fachhochschule Nordhausen, an ihre Hochschulen ein.
Autor: red

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