Der zeichnende Bürgermeister
Samstag, 20. März 2004, 10:45 Uhr
Nordhausen (nnz). In Weißensee im Landkreis Sömmerda wird ab und zu mit einer riesigen Steinschleuder geschossen. Die Weißenseer haben aber auch einen Bürgermeister, der nicht nur regiert, sondern sich und die Bürokratie auf die Schippen nimmt.
Ein Bürgermeister, der mit Pinsel und Feder die Bürokratie auf die Schippe nimmt, das ist schon eine Rarität. Davon kann sich jeder ab Donnerstag (25. März) um 17 Uhr überzeugen, denn dann wird Peter Albachs Ausstellung "Formulahara" im Nordhäuser Rathaus-Foyer eröffnet und ist hier bis zum 12. Mai zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.
Peter Albach, Jahrgang 1956 und studierter Jurist, ist seit 1990 Bürgermeister der Stadt Weißensee. Gezeichnet habe er schon immer. Deshalb sei sein eigentlicher Studienwunsch auch Malerei und Grafik gewesen. Letztlich aber bin ich Jurist geworden, sagte er. Mit den skurrilen Zeichnungen und den Karikaturen habe er 1989 begonnen und 1992 unter Bezugnahme auf die Bürokratie fortgesetzt. Zum einen der Entspannung wegen und zum anderen sei er der Auffassung, dass man Vorurteile pflegen sollte. So sei es beispielsweise ein Ding der Unmöglichkeit, einen fleißigen Beamten rüberzubringen - dies sei außerhalb unserer Vorstellungswelt, meint Bürgermeister Albach. Und dass das keine ganz so einfache Sache sei, wisse er als Beamter und Behörde selbst am besten.
Peter Albach stellte in der Vergangenheit in mehreren Rathäusern und Landratsämtern und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Ein Höhepunkt war zweifelsfrei die Aufnahme in die Rubrik "Zeitzeichner" in der Zeitschrift Das Magazin.
Autor: nnz
Ein Bürgermeister, der mit Pinsel und Feder die Bürokratie auf die Schippe nimmt, das ist schon eine Rarität. Davon kann sich jeder ab Donnerstag (25. März) um 17 Uhr überzeugen, denn dann wird Peter Albachs Ausstellung "Formulahara" im Nordhäuser Rathaus-Foyer eröffnet und ist hier bis zum 12. Mai zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.Peter Albach, Jahrgang 1956 und studierter Jurist, ist seit 1990 Bürgermeister der Stadt Weißensee. Gezeichnet habe er schon immer. Deshalb sei sein eigentlicher Studienwunsch auch Malerei und Grafik gewesen. Letztlich aber bin ich Jurist geworden, sagte er. Mit den skurrilen Zeichnungen und den Karikaturen habe er 1989 begonnen und 1992 unter Bezugnahme auf die Bürokratie fortgesetzt. Zum einen der Entspannung wegen und zum anderen sei er der Auffassung, dass man Vorurteile pflegen sollte. So sei es beispielsweise ein Ding der Unmöglichkeit, einen fleißigen Beamten rüberzubringen - dies sei außerhalb unserer Vorstellungswelt, meint Bürgermeister Albach. Und dass das keine ganz so einfache Sache sei, wisse er als Beamter und Behörde selbst am besten.
Peter Albach stellte in der Vergangenheit in mehreren Rathäusern und Landratsämtern und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Ein Höhepunkt war zweifelsfrei die Aufnahme in die Rubrik "Zeitzeichner" in der Zeitschrift Das Magazin.
