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Wahlkampf 2004: Kurzzeitgedächtnis?

Freitag, 19. März 2004, 12:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Wie vor wenigen Tagen der nnz zu entnehmen war, ist der CDU-Ortsverband Nordhausen der Auffassung, das wesentliche, in der Vergangenheit durch den Stadtrat Nordhausen, gefasste Beschlüsse seine Handschrift tragen. Da ist die SPD aber anderer Meinung.


“In vielen Punkten kann ich da nur zustimmen und verweise auf die grundsätzlich gute Zusammenarbeit aller Fraktionen im Stadtrat. Was die gefassten Beschlüsse zur Ausrichtung der Landesgartenschau angehe, so kann man allerdings nur froh sein, das die damaligen Mitglieder der CDU Fraktion im Stadtrat nicht der Meinung einer Reihe von maßgeblichen Mitgliedern gefolgt waren und während der namentlichen Abstimmung für die Durchführung der Landesgartenschau in Nordhausenn stimmten. Die Nein-Stimmen und Enthaltungen kamen ausschließlich aus den CDU Reihen.

Ohne dieses mehrheitliche Votum der Nordhäuser Stadträte könnte auch kein Minister durch die Lande reisen und den Anschein erwecken, die CDU Landesregierung hätte aus ihrer Geldbörse die Landesgartenschau finanziert. Diese Mittel sind Steuermittel, ebenso wie die, welche die Stadt Nordhausen als Eignmittel aufgebracht hat.

Aber es ist gut angelegtes Geld! Hat doch unsere Stadt durch die Landesgartenschau und die Begleitmaßnahmen in kurzer Zeit ihr Aussehen verändert wie es wohl kein zweites mal geschehen wird und einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet das sich die Region auch weiterhin positiv entwickeln wird und lebenswert bleibt.
Andreas Wieninger, SPD-Stadtrat

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in der nnz-Wahlkampf-Ecke dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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