Brief an 1002 Zuschauer
Mittwoch, 01. Mai 2013, 17:04 Uhr
Das Unentschieden im heutigen Spiel war schmeichelhaft, betrachtet man den Spielverlauf zwischen Wacker Nordhausen und SSV Makranstädt. Trotzdem: es ist noch nicht alles verloren. Und: es gibt viele Gewinner...
Liebe Zuschauer,
Sie waren heute in den Albert-Kuntz-Sportpark gekommen und wollten ihre – unsere – Mannschaft unterstützen. 1.000 und 2 zahlende Zuschauer konnte ich vom Turm aus verkünden. Das war Rekord in dieser Saison und gut für die Mannschaft. Das war Ausdruck dessen, was man sich als tolle Kulisse vorstellt.
Das ist aber alles, was die Fans und die Zuschauer ihrer Mannschaft mit auf den Platz geben können. 90 Minuten lang anfeuern, unterstützen, verzweifelt sein, wenn es mal nicht so läuft. Heute gab es einige Minuten, in denen man verzweifeln konnte. Dennoch: die Zuschauer standen bis zur letzten Nachspielsekunde hinter ihrer Mannschaft.
Die Mannschaft, sie hat 90 Minuten alles gegeben und es war noch mehr: sie gab etwas zurück, was bisher eher Mangelware war. Sie bildete nach dem Abpfiff nicht einen internen Kreis, weitab von jeden Fans, sondern bedankte sich, ging auf die Zuschauer zu. Das war überfällig, das war richtig und macht die temporäre Verzweiflung auf beiden Seiten vergessen. Und noch ein dickes Lob, liebe 1.000 und 2 zahlende Zuschauer: Der Fanblock sah wieder aus wie ein Fanblock, Gesänge und eine Deko vom Feinsten. So macht Fußball im AKS noch viel mehr Spaß, auch wenn wir alle eher einen Wacker-Sieg beklatscht hätten.
Doch wie heißt es so schön – der Ball ist rund, verloren ist noch nicht alles. Im Gegenteil: Als Aufsteiger führen die Jungs um das Trainerteam und das Präsidium immer noch die Tabelle an. Auch nach diesem 1:1. Schade wäre es nur, wenn all die Stimmung, die heute durch das Geviert unterhalb des Kuhberges herrschte und von der man im Turm nicht allzu viel mitbekommt, eine Eintagsfliege bleiben würde. Ich bin also auf den kommenden Sonntag gespannt. Auf das Spiel und die Stimmung. Also, bis zum Sonntag.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redLiebe Zuschauer,
Sie waren heute in den Albert-Kuntz-Sportpark gekommen und wollten ihre – unsere – Mannschaft unterstützen. 1.000 und 2 zahlende Zuschauer konnte ich vom Turm aus verkünden. Das war Rekord in dieser Saison und gut für die Mannschaft. Das war Ausdruck dessen, was man sich als tolle Kulisse vorstellt.
Das ist aber alles, was die Fans und die Zuschauer ihrer Mannschaft mit auf den Platz geben können. 90 Minuten lang anfeuern, unterstützen, verzweifelt sein, wenn es mal nicht so läuft. Heute gab es einige Minuten, in denen man verzweifeln konnte. Dennoch: die Zuschauer standen bis zur letzten Nachspielsekunde hinter ihrer Mannschaft.
Die Mannschaft, sie hat 90 Minuten alles gegeben und es war noch mehr: sie gab etwas zurück, was bisher eher Mangelware war. Sie bildete nach dem Abpfiff nicht einen internen Kreis, weitab von jeden Fans, sondern bedankte sich, ging auf die Zuschauer zu. Das war überfällig, das war richtig und macht die temporäre Verzweiflung auf beiden Seiten vergessen. Und noch ein dickes Lob, liebe 1.000 und 2 zahlende Zuschauer: Der Fanblock sah wieder aus wie ein Fanblock, Gesänge und eine Deko vom Feinsten. So macht Fußball im AKS noch viel mehr Spaß, auch wenn wir alle eher einen Wacker-Sieg beklatscht hätten.
Doch wie heißt es so schön – der Ball ist rund, verloren ist noch nicht alles. Im Gegenteil: Als Aufsteiger führen die Jungs um das Trainerteam und das Präsidium immer noch die Tabelle an. Auch nach diesem 1:1. Schade wäre es nur, wenn all die Stimmung, die heute durch das Geviert unterhalb des Kuhberges herrschte und von der man im Turm nicht allzu viel mitbekommt, eine Eintagsfliege bleiben würde. Ich bin also auf den kommenden Sonntag gespannt. Auf das Spiel und die Stimmung. Also, bis zum Sonntag.
Peter-Stefan Greiner






