10 Euro Mindestlohn
Mittwoch, 01. Mai 2013, 08:42 Uhr
42,5 Prozent der Beschäftigten im Landkreis Nordhausen arbeiten zu Niedriglöhnen. Diese Angaben machte jetzt die Nordhäuser LINKE und fordert zum Tag der Arbeit zehn Euro Mindestlohn...
Es ist ein Skandal, wie viele Beschäftigte in Nordhausen mit Niedriglöhnen abgespeist werden. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde ist längst überfällig, erklärt der Stadtvorsitzende der LINKEN in Nordhausen, Michael Mohr. Laut einer Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag bei der Bundesagentur für Arbeit liegt in Nordhausen der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die lediglich einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro erhalten, bei 42,5 Prozent. Das sind in Nordhausen 8504 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
In Anbetracht dieser Zahlen fordert Mohr: Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nutzt nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet. Im Landkreis Nordhausen bekommen 938 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Hartz IV-Leistungen, weil in der Regel ihr Lohn nicht zum Leben reicht, so der Stadtvorsitzende der LINKEN weiter.
DIE LINKE unterstützt auch die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai dieses Jahres nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte DIE LINKE ihre Solidarität und praktische Unterstützung in den kommenden Wochen.
Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.
Autor: redEs ist ein Skandal, wie viele Beschäftigte in Nordhausen mit Niedriglöhnen abgespeist werden. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde ist längst überfällig, erklärt der Stadtvorsitzende der LINKEN in Nordhausen, Michael Mohr. Laut einer Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag bei der Bundesagentur für Arbeit liegt in Nordhausen der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die lediglich einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro erhalten, bei 42,5 Prozent. Das sind in Nordhausen 8504 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
In Anbetracht dieser Zahlen fordert Mohr: Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nutzt nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet. Im Landkreis Nordhausen bekommen 938 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Hartz IV-Leistungen, weil in der Regel ihr Lohn nicht zum Leben reicht, so der Stadtvorsitzende der LINKEN weiter.
DIE LINKE unterstützt auch die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai dieses Jahres nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte DIE LINKE ihre Solidarität und praktische Unterstützung in den kommenden Wochen.
Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.
